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Die fünf digitalen Trends der Reisebranche

27.01.16 Der aktuelle Selligent Trend Report zur Homepage dieses Unternehmes Relation Browser nimmt die Digitale Transformation in der Reisebranche unter die Lupe und präsentiert Zahlen, Fakten und die wichtigsten Trends.

 (Bild: Verena Gründel/HighText Verlag)
Bild: Verena Gründel/HighText Verlag
Die neue Generation vernetzter Touristen knipst, teilt und sucht online nach den neusten Reisetrends und hinterlässt damit jede Menge Daten-Footprints - wertvolle Information zur wirkungsvollen Aussteuerung der digitalen Marketingkanäle. Für Vermarkter ein enormes Potenzial, um das Markenerlebnis zu verbessern. Die Reisebranche war eine der ersten Industrien, die dieses Potenzial erkannt, sich erfolgreich auf die Herausforderungen der Digitalisierung eingestellt und die Transformation frühzeitig eingeleitet und umgesetzt hat. Das zahlt sich heute bereits aus.
  • Der Branchenumsatz der Reisebranche soll von 7,5 Milliarden US-Dollar in 2015 bis auf 11,4 Milliarden in 2020 steigen
  • 43 Prozent der Reiseunternehmen nennen Targeting und Personalisierung als aktuelle Top-Prioritäten (Quelle: Amadeus)
  • 30 Prozent der Onlinebuchungen werden 2017 bereits von mobilen Devices erfolgen
  • 83 Prozent der Millenials würden Tracking für individualisierte Experiences zulassen

Fünf Trends werden die Reisebranche künftig maßgeblich beeinflussen:

1. Ortsspezifische Informationen, die in Echtzeit auf das Smartphone geliefert werden
Die Always-On-Reisenden von heute verlassen sich auf ihre Smartphones, um auf Reisen lokale Informationen zu finden. In Zukunft könnten gesponserte Push-Benachrichtigungen Bedürfnisse und Wünsche vorhersehen. Das sieht dann ungefähr so aus: "Willkommen in Los Angeles, möchten Sie ein Uber zu Ihrem Hotel?" Wenn die Reise weitergeht, helfen Echtzeit-Updates bei der Navigation durch den Verkehr in der fremden Stadt und bei der Suche nach einem freien Tisch in überbuchten Restaurants; vergrößerte Karten und geo-spezifische Touristenführer bereichern die natürliche Umgebung mit Hintergrundinformationen.

2. Empfehlungen werden der neue Goldstandard
Bei der vielen Zeit, die heute mit Online-Reisebewertungen verbracht wird, fragt man sich: liest überhaupt noch jemand Reisemagazine? Über 95 Prozent der Urlaubsreisenden lesen einer Studie von Tnooz zufolge vor der Buchung sieben Bewertungen und verbringen damit durchschnittlich 30 Minuten. In einer kürzlich durchgeführten Umfrage von TripAdvisor äußerten 92 Prozent der britischen Reisenden, dass "Reviews unverzichtbar für die Buchung eines Urlaubs sind.

3. Privatheit wird der neue Luxus
Dank digitaler Vorreiter wie Airbnb werden Privathäuser heute präsentiert wie ausgefallene Hotels - und umgekehrt. Die besondere Atmosphäre - entspannt, komfortabel, persönlich. Mit mehr als 800.000 Listings weltweit avancierte Airbnb zur größten Herausforderung der Hotelbranche. Diese reagiert nun und schlägt die Revoluzzer mit ihren eigenen Waffen: führende Hotelketten bieten inzwischen privat anmutende, individuell gestylte Zimmer und Suiten mit diversen Services.

4. Bonusprogramme via Social Media
Social Media-Profile dienen für Reisende zunehmend als Verbindung zu Airlines und Hotelbetreibern - und als Gateways zu exklusiven Vergünstigungen und Bonusprogrammen. Da immer mehr Reisende Social Media zur Planung ihrer Reise verwenden, setzen Unternehmen auf Facebook, um mit potenziellen Kunden in Kontakt zu treten, denn die Vorteile sind überzeugend: Sprout Social zufolge, sagten 52 Prozent der Reisenden, Social Media habe ihre Reisepläne beeinflusst.

5. Personalisierte Reiseerlebnisse
Jetzt, da datenreiche Kundenprofile die Norm sind, wollen Kunden nicht nur in den Genuss maßgeschneiderter Angebote kommen, sie budgetieren auch ihre Loyalität entsprechend. In der Studie von American Express gaben 83 Prozent der Millenials an, Reiseanbietern zu erlauben, ihre Gewohnheiten nachzuverfolgen - im Austausch für eine bessere, individuellere Experience. Inzwischen finden 85 Prozent der Befragten aller Altersgruppen kundenspezifische Reiserouten weitaus ansprechender als Lösungen nach dem Motto "Eine für alle". Analysen werden immer anspruchsvoller und Reiseveranstalter sprechen verschiedene demografische Zielgruppen persönlich per E-Mail und über Social Media-Botschaften an.

(Autor: Verena Gründel-Sauer)

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