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Professionelles Webmonitoring kommt in Unternehmen zu kurz

03.01.12 Professionelles Webmonitoring ist in Unternehmen noch immer nicht selbstverständlich. Mehr als jede fünfte Pressestelle gibt an, komplett auf ein Monitoring zu verzichten (22 Prozent). Rund jeder sechste Pressesprecher sichtet nur einmal monatlich seine Web-Clippings (16 Prozent).

Dabei stößt das Thema vermehrt bei kleineren Firmen auf große Ablehnung (gar nicht: 26 Prozent bei Unternehmen unter 50 Mitarbeitern / monatlich: 21 Prozent bei Unternehmen mit 51 bis 200 Mitarbeitern). Ebenfalls verzichtet knapp ein Drittel aller Verwaltungen und Verbände noch immer komplett darauf (29 Prozent). Die Umfrage zur Homepage dieses Unternehmes Relation Browser der dpa-Tochter news aktuell zur Homepage dieses Unternehmes Relation Browser und Faktenkontor zur Homepage dieses Unternehmes Relation Browser zeigt aber auch: Ein weiteres Drittel der Verwaltungs- und Verbandskollegen ist bereits sehr aktiv und wertet das Internet sogar täglich aus (32 Prozent).

Grundsätzlich ist das Interesse an Webmonitoring geweckt: Weit mehr als jede dritte Pressestelle beobachtet das Internet täglich (37 Prozent) - jedes vierte Unternehmen wirft mithilfe seiner Agentur jeden Tag ein Auge darauf (24 Prozent). Vor allem größere Firmen sind dabei überdurchschnittlich engagiert: Bei über 60 Prozent aller PR-Schaffenden, die in Unternehmen mit mehr als 5.000 Mitarbeitern arbeiten, gehört tägliches Monitoring inzwischen zum Handwerk. Hier geht die Handelsbranche mit gutem Beispiel voran (43 Prozent). Sie hat den Einsatz von Social Media für ihr Business entdeckt (vgl. PR-Trendmonitor 2011) und zeigt großes Interesse daran, was im Netz passiert. Insgesamt setzt rund ein Drittel aller Kommunikatoren mittlerweile wöchentlich oder sogar mehrmals wöchentlich Monitoring-Tools bei der Arbeit ein (Agenturen: 32 Prozent; Pressestellen: 25 Prozent).

Medienresonanz ist Hauptgrund für Webmonitoring


Medienresonanz ist die herausragende Motivation für regelmäßiges Monitoring (Pressestellen: 53 Prozent; PR-Agenturen: 53 Prozent). Jede dritte Pressestelle gibt an, Internetbeobachtung auch im Zusammenhang mit Krisen-PR zu nutzen (34 Prozent). Ebenso viele sichten das World Wide Web, um den Wettbewerb im Auge zu behalten (34 Prozent). Auf den weiteren Plätzen folgen Trend- und Innovationsmanagement (Pressestellen: 27 Prozent; Agenturen: 29 Prozent), Kampagnen-Management (Pressestellen: 23 Prozent; Agenturen: 27 Prozent) und Social Media Optimization (Pressestellen und Agenturen: 24 Prozent).

Kostenpflichtige Services gewinnen an Fahrt


Noch immer scheint Google-Alert das Werkzeug der Wahl, wenn es darum geht, Inhalte im Netz zu finden. Rund drei Viertel aller Befragten lassen sich über Google-Alert regelmäßig benachrichtigen (Pressestellen: 71 Prozent; Agenturen: 74 Prozent). Doch gewinnen auch kostenpflichtige Webmonitoring-Services, die zusätzliche Features bereitstellen, an Fahrt. Knapp die Hälfte aller Agenturen (47 Prozent) und 40 Prozent aller Pressestellen setzen inzwischen auch auf kostenpflichtige Angebote. Doch sind die Investitionspläne für Webmonitoring bei Firmen verhalten. Die Hälfte aller Pressestellen plant aktuell keine Professionalisierung (50 Prozent). Nur jede vierte Unternehmenskommunikation zeigt Tatendrang und arbeitet an einer Verbesserung seiner Tools (26 Prozent). Fragt man dagegen PR-Agenturen, so raten sie jedem zehnten Kunden zu dringendem Handlungsbedarf (9 Prozent). Laut Angaben von Agenturmitarbeitern strebt zumindest die Hälfte ihrer Kunden eine Professionalisierung in Teilen an (45 Prozent).

(Autor: Markus Howest)

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