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Was den deutschen Weihnachtsmann von dem in anderen Ländern unterscheidet

11.12.15 Eine Studie hat jetzt herausgefunden, wie unterschiedlich das Weihnachts-Einkaufsverhalten in Deutschland ist im Vergleich zu anderen europäischen Ländern.

 (Bild: blickpixel/Pixabay)
Bild: blickpixel/Pixabay
In Deutschland stehen Gesellschafts- und Computerspiele ganz oben auf den Wunschlisten, gefolgt von Büchern, Kleidung, Wellnessartikeln und Süßigkeiten. Das zeigt das Christmas Barometer von Ferratum zur Homepage dieses Unternehmes Relation Browser , einem Anbieter von Konsumentenkrediten. Im Rahmen des Barometers hat das finnische Unternehmen über 14.000 europäische Haushalte zu ihren Weihnachtseinkäufen befragt.

Die Deutschen geben demnach 23,4 Prozent ihres durchschnittlichen Netto-Einkommens für Weihnachtsgeschenke aus (808 Euro). Sie liegen damit im europäischen Mittelfeld. Briten geben mehr als 1.000 Euro für Weihnachtsgeschenke aus. Bei ihnen fließen fast 40 Prozent des Nettoeinkommens in Weihnachtsgeschenke und damit 1.144 Euro. Die Slowaken folgen auf Platz zwei mit 31,4 Prozent des Nettoeinkommens (655 Euro). Schlusslicht in der Umfrage sind die Niederländer. Sie geben im Schnitt nur 9,4 Prozent ihres Nettoeinkommens für Weihnachtsgeschenke aus. Das entspricht 336 Euro.

Deutsche unter den größten Online-Einkäufern in Europa

Die Briten kaufen etwa 38,9 Prozent ihrer Geschenke online ein. Damit liegen sie europaweit auf Platz 1 gefolgt von den Deutschen. Wir bestellen mittlerweile 31,6 Prozent der Geschenke im Internet, auch die Niederländer, Franzosen und Bulgaren shoppen gerne im Netz. Die Kroaten bevorzugen hingen weiterhin mehrheitlich die stationären Läden. Sie liegen bei den Online-Einkäufen auf dem letzten Platz.

Insgesamt planen rund 60 Prozent der Europäer dieses Jahr genauso viel Geld für Geschenke auszugeben wie 2014. 15 Prozent wollen 2015 hingegen tiefer in die Tasche greifen. Einzel- und Onlinehändler in ganz Europa werden sich freuen. Für viele ist die Weihnachtszeit die lukrativste im ganzen Jahr. Immerhin: Europaweit werden 65 Prozent aller Weihnachtsgeschenke im Präsenzhandel getätigt.

Am häufigsten unter dem Weihnachtsbaum liegen europaweit Kleider, danach folgen Spielwaren. Weniger als zehn Prozent werden für Süßigkeiten, Elektronikartikeln und Kosmetikprodukten ausgegeben.

(Autor: Dominik Grollmann)

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