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Bild: Michael Poganiatz

Die Zukunft liegt in der Welt

04.08.10 - Ich habe nachgezählt: Über 30 Meldungen auf iBusiness hatten alleine in den letzten vier Wochen etwas mit Internationalisierungsplänen deutscher Interaktiv-Unternehmen zu tun. Und das ist gut so.

von Joachim Graf

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Von: Zu: Die Zukunft liegt in der Welt 04.08.10
Als im englischsprachigen Ausland lebende Übersetzerin (Englisch<->Deutsch) würde ich mich ja schon freuen (oder weniger Bauchschmerzen bekommen), wenn wenigstens das Englische auf deutschen Webseiten weniger grausam wäre. Bei vielen ist es verwunderlich, daß sie überhaupt internationale Kunden haben -- da muß große Toleranz (größer, als ich sie hätte) vorherrschen und ein wirklich großer Drang nach deutschen Produkten und Serviceangeboten.
Wenn es bereits mit dem Englischen, das ja verhältnismäßig einfach ist, so im Argen liegt, dann wage ich mir kaum vorzustellen, welche sprachlichen Ausrutscher in anderen Sprachen vorkommen. Die westliche Welt, die im Lesen weitgehend des Englischen mächtig ist, macht sich lustig über verdrehte englische Wendungen in Asien -- ich würde das gerne mal von der anderen Seite aus sehen.
Das Problem ist, daß in Deutschland fast alle denken, daß sie Englisch könnten -- und das ist leider ein großer Trugschluß.
Daher - langer Rede kurzer Sinn: Wenn was Gutes dabei herauskommen soll, darf nicht an den Ausgaben für professionelle ÜbersetzerInnen gespart werden.
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