Ab 2018 die neue ONEtoONE: Sichern Sie sich schon jetzt mit unserem Vorteilsangebot die neue ONEtoONE, gemacht von Joachim Graf und seinem Team.
Hier ordern
Der iBusiness Honorarleitfaden ist das Standardwerk für Auftraggeber und Agenturen. Er listet auf 200 Seiten detailliert die bezahlten Preise für sämtliche 87 interaktiven Gewerke.
Hier kaufen

Flächendeckendes WLAN in Zügen kostet 1,3 Milliarden Euro

18.11.15 Berater A.T. Kearney hat in einer Studie zur Homepage dieses Unternehmes Relation Browser den Investitionsbedarf für mobiles Internet im Schienenpersonennahverkehr (SPNV) spezifiziert. Und Investitionen sind nötig: Nach Berechnungen der Mobilfunknetzanbieter liegt die Innenversorgung der SPNV Züge zurzeit bei rund 60 Prozent für mobiles Internet und 90 Prozent für Sprachtelefonie. Werte, die für ein positives Kundenerlebnis unzureichend sind.

 (Bild: Pixabay / CC0)
Bild: Pixabay / CC0
Die Mobilfunknetzanbieter beabsichtigen bis zum Jahr 2020, zusätzlich rund 400 Millionen Euro zur spürbaren Verbesserung der Mobilfunknetzabdeckung entlang der Bahnstrecken zu investieren. Das Investitionsvolumen lässt die Netzabdeckung für das mobile Internet im SPNV auf 90 Prozent anwachsen. Nach Schätzungen der Mobilfunknetzanbieter wäre eine weitere Milliarde Euro für eine Netzabdeckung von rund 98 Prozent nötig, um auch wenig besiedelte Gebiete einzuschließen. Diese Abdeckung ist den Anbietern zu teuer. Sie verlangen Subventionen.

Notwendig sind grundsätzlich auch Investitionen in die Schienenfahrzeuge: Dabei sind zwei Technologien geeignet, um die Versorgung in den Zügen zu verbessern - Mobilfunkrepeater und WLAN. Derzeit ist durch die Aufgabenträger geplant, in mehreren Pilotprojekten bis 2020 etwa 950 Züge - das sind rund 8 Prozent aller Züge - mit einer oder beiden Technologien auszustatten. Laut der Studie belaufen sich die Investitionen für die Ausstattung dieser Züge mit einer Technologie auf mindestens rund 45 Millionen Euro. Als Herausforderung für eine flächendeckende Ausstattung aller Züge sehen die Autoren auch die langen Lebenszyklen der Züge und die begrenzten Werkstattkapazitäten. Letztere können den zügigeren Ausbau verzögern.

Um sämtliche Züge bis 2025 vollständig auszurüsten, müsste insbesondere die Zahl der jährlich nachzurüstenden Fahrzeuge verzehnfacht werden. Die Investitionen für alle Züge dürften mindestens etwa 500 Millionen Euro betragen. Für einen optimalen Kundennutzen, also verbesserte Sprachtelefonie und gratis Internet, müssten beide Technologien kombiniert werden. Ein für die Kunden kostenlos nutzbares Internetangebot verursacht jedoch zusätzliche Kosten bei den Aufgabenträgern von jährlich bis zu 400 Millionen Euro für Datentarife.

Die geschätzt 1,3 Milliarden Euro wollen weder die Zugbetreiber übernehmen - noch die Telkos. Sie fordern darum "eine weitergehende Förderung des Bundes".

An der Studie beteiligt waren die drei Telekommunikationsunternehmen Deutsche Telekom zur Homepage dieses Unternehmes Relation Browser Dienstleister-Dossier einsehen , Telefónica zur Homepage dieses Unternehmes Relation Browser und Vodafone zur Homepage dieses Unternehmes Relation Browser , die Bahnunternehmen Deutsche Bahn zur Homepage dieses Unternehmes Relation Browser und Netinera zur Homepage dieses Unternehmes Relation Browser sowie die Bundesarbeitsgemeinschaft der Aufgabenträger des Schienenpersonennahverkehrs (BAG-SPNV zur Homepage dieses Unternehmes Relation Browser ) mit ihren regionalen Aufgabenträgern Bayerische Eisenbahngesellschaft (BEG zur Homepage dieses Unternehmes Relation Browser ), Rhein-Main-Verkehrsverbund (RMV zur Homepage dieses Unternehmes Relation Browser ) und Verkehrsverbund Rhein-Ruhr (VRR zur Homepage dieses Unternehmes Relation Browser ) .

(Autor: Joachim Graf)

Weitere Artikel zu diesem Themenbereich:

Trackbacks / Kommentare
Artikel Weiterempfehlen
Empfehlen Sie diesen Artikel an Kollegen oder Freunde weiter.
Alle Meldungen vom 18.11.15:

Für diesen Seite von iBusiness steht eine Mobile Ansicht zur Verfügung.
Umleiten?