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Studie: Unternehmen bezahlen weibliche IT-Freelancer schlechter

14.09.16 Jedes zweite Unternehmen bezahlt weibliche Freelancer schlechter als männliche. Laut einer aktuellen Studie des Bitkom zur Homepage dieses Unternehmes Relation Browser liegt das vor allem daran, dass Frauen nachgiebiger verhandeln und geringere Honoraranforderungen verlangen würden.

 (Bild: Unsplash/Pixabay)
Bild: Unsplash/Pixabay
Jedes zweite größere Unternehmen in Deutschland (50 Prozent) gibt im der Bitkom-Umfrage an, dass weibliche IT-Freelancer einen niedrigeren Stundensatz erhalten als ihre männlichen Kollegen. Dabei sagen 38 Prozent, Männer würden "etwas mehr" erhalten, in 12 Prozent der Unternehmen ist es "deutlich mehr". Als Gründe für diese Unterschiede bei der Bezahlung externer IT-Experten geben die Unternehmen an, dass Frauen in Verhandlungen über die Stundensätze eher nachgeben als Männer (37 Prozent) oder von vornherein weniger fordern (33 Prozent). Jeder vierte Befragte sagt, die weiblichen Freelancer verfügten über weniger Projekterfahrung (25 Prozent) oder stünden nur als Teilzeitkräfte für das Projekt zur Verfügung (24 Prozent). Nur jedes fünfte Unternehmen (20 Prozent) nennt fehlendes Spezialwissen als Grund für Unterschiede bei den Stundensätzen.

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Die Bedeutung von IT-Freelancern für deutsche Unternehmen
(chart: Bitkom)
Der Studie zufolge, die halbjährlich durchgeführt wird, sind IT-Freiberufler für die große Mehrheit der größeren Unternehmen hierzulande aktuell unverzichtbar. Acht von zehn Unternehmen (78 Prozent) geben an, dass IT-Freelancer eine große Bedeutung für ihr eigenes Unternehmen haben. Dabei spricht jedes fünfte (22 Prozent) sogar von einer sehr großen Bedeutung. In praktisch keinem Unternehmen spielen IT-Freiberufler gar keine Rolle (1 Prozent). Jedes zweite Unternehmen (51 Prozent) erwartet zudem, dass die Bedeutung von IT-Freelancern in den kommenden sechs Monaten zunehmen wird. 45 Prozent geben an, dass die Bedeutung gleich bleiben wird, nur 4 Prozent erwarten einen Bedeutungsverlust.

Die große Bedeutung von IT-Freelancern zeigt sich auch am Anteil des Arbeitsaufkommens, das sie in den IT-Projekten der Unternehmen übernehmen. In den vergangenen sechs Monaten haben sie rund ein Fünftel des Arbeitsvolumens (21 Prozent) übernommen, in den kommenden sechs Monaten wird dieser Anteil weiter zunehmen (26 Prozent).

(Autor: Verena Gründel-Sauer)

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