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NET multiMEDIA vom 9. Maerz 1998 Ausgabe 159 - 4.Jahrgang

09.03.98 - Willkommen zur aktuellen Ausgabe von NET multiMEDIA. Der News-
Service der Branchendienste multiMEDIA und Online Aktuell geht
heute an Sie und 4.390 andere Bezieher.


*Virengefahr durch AOL-Messager

Einen Fehler im ‘AOL Instant Messenger’ fand angeblich ein 14jähriger amerikanischer Schüler. Er entdeckte Funktionen, die es erlauben, Programme an Messenger-Benutzer zu übertragen und auszuführen. Man könne damit einen Absturz provozieren oder gar einen Virus übertragen. ‘Wir arbeiten daran’, heiß;t es bei Apple. Weitere Infos dazu auf http://www.aol.com/aim/

*SET-Allianz von Visa und Yahoo!

Das Kreditkartenunternehmen Visa International und die Suchmaschine Yahoo! haben sich zu einer strategischen Allianz zusammengefunden, mit der sie „in dem Bereich des Online-Shopping via Secure Electronic Transaction (SET) zusammenarbeiten und entwickeln" wollen, wie es in einer gemeinsamen Erklärung heißt. Weitere Details wollen die Firmen allerdings erst Mitte 1998 bekanntgeben. Potentielle Internet-Käufer zweifelten die Sicherheit von Internet-Finanztransaktionen an, so die beiden Firmen zu den Beweggründen ihrer Allianz.

*Prix Ars Electronica 98 erstmals auch mit Nachwuchspreis

Zum 12. Mal schreibt das ORF-Landesstudio Oberösterreich den mit insgesamt 200.000 Mark dotierten Prix Ars Electronica aus. Erstmals eingeführt ist eine Wettbewerbskategorie für Jugendliche in Österreich sowie den neuen Sparten "Visual Effects" und "Computeranimation".
Darüber hinaus wird in Zusammenarbeit mit dem Prix Ars Electronica erstmals der UNESCO-Webpreis vergeben. Dieser neue Preis, der im Zusammenhang mit dem Prix Ars Electronica vergeben wird, bezieht sich auf die Konzipierung von Websites, die Bezug auf die Aufgabenbereiche der UNESCO (Erziehung, Wissenschaft, Kultur und Kommunikation) nehmen, und richtet sich besonders an junge Künstler, Web-Designer und Programmierer. Die UNESCO ruft zur Konzipierung von Websites in den beiden folgenden Kategorien auf:
Kategorie I: Websites zu einem freien Thema, das jedoch in bezug zur internationalen Zusammenarbeit in Erziehung, Wissenschaft, Kultur und Kommunikation stehen sollte. Ausdrücklich eingeladen wird zur Bearbeitung von UNESCO-Schwerpunktbereichen Frauen, Jugend, unterentwickelte Länder sowie der Themen Vielsprachigkeit und multikulturelle Aspekte.
Kategorie II: Websites zum Thema des Ägyptischen Kulturerbes. Eine Grunddokumentation (Texte, Bilder, Ton- und Bildträger) wird den Teilnehmern des Wettbewerbs zur Verfügung gestellt.
Die vorläufige Frist zur Teilnahmebewerbung ist der 30. April 1998. Einsendeschluß ist der 31. Juli 1998. Die Wettbewerbsbedingungen sind erhältlich über: ORF Prix Ars Electronica 98, Europaplatz 3, 4010 Linz und per Web http://prixars.orf.at Informationen über den UNESCO-Web-Preis finden Sie unter http://www.unesco.org/webworld/webprize/

*OTTO-Versand: Internet-Handel wird stark wachsen

Electronic Commerce wird nach Einschätzung von Otto-Versand-Chef Michael Otto in den kommenden Jahren stark anwachsen. Bis zum Jahr 2005 könne der elektronische Handel einen Anteil von fünf Prozent am Einzelhandelsmarkt erlangen, sagte Otto in einem Interview mit der "Wirtschaftswoche". Das sei bedeutend, wenn man bedenke, daß der gesamte Versandhandel derzeit ebenfalls einen Marktanteil von fünf Prozent habe.
Im vergangenen Jahr hat der Hamburger Otto-Versand fünf Prozent seines Umsatzes oder 437 Millionen DM über T-Online, CD-ROM und Internet eingenommen, so Otto.

*Uni-Test: Durchschnittlich 39 Studenten pro PC

Deutschlands Studenten drängen auf dem Campus auf Computer und Internetzugänge, doch die meisten Unis kommen mit ihrem Angebot nicht nach, so das Stern-magazin „Konr@d" in seiner neuesten Ausgabe. Das ist das Kernergebnis des ersten umfassenden Tests des digitalen Services der hundert größten deutschen Universitäten und Fachhochschulen. Danach teilen sich 39 Studenten im Durchschnitt einen PC, im Westen sind es 41, im Osten nur 30. Für je 172 Studenten ist im Durchschnitt nur eine Einwahlmöglichkeit installiert, um vom heimischen PC via Uni-Rechner ins Internet zu kommen.
An Fachhochschulen ist im Vergleich aller 100 Bildungseinrichtungen generell das Rechnerangebot doppelt so gut wie an Universitäten. Am besten versorgt sind angehende Naturwissenschaftler, Informatiker und Mathematiker, am schlechtesten Sozialwissenschaftler und Theologen. Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) empfiehlt auf dem Campus eine dreimal höhere Computerquote, "wenn die Bundesrepublik nicht auch noch den letzten Vorsprung verlieren möchte", so DFG-Gruppenleiter Jens-Egon Mosch gegenüber Konr@d. In immerhin 87 von 100 untersuchten Hochschulbibliotheken kann man inzwischen online nachsehen, ob ein Buch im Bestand ist. Knapp zwei Drittel der PC-Systeme verraten übers Netz, ob es gerade ausgeliehen ist oder nicht. Bei fast jeder zweiten Bibliothek kann man das Buch online für sich vormerken lassen.
Aber die deutschen Hochschulen sind nach der Analyse allerdings keine durchgängige Computerödnis. So drängt die Ruhr-Universität Bochum den Studenten den Netzzugang fast auf: Wer sich einschreibt, bekommt automatisch einen EMail-Account. An der TU Chemnitz bröckelt zwar der Putz, doch die PC-Ausstattung mit 10 Studenten pro Rechnerplatz entschädigt für das trostlose Ambiente. In Nürnberg dagegen müssen Fachhochschüler mangels Hardware erst das siebte Semester erreichen, bis sie sich von zu Hause in den Hochschulrechner einwählen dürfen, an der Uni Hildesheim oder der Fachhochschule Mainz geht das zum Beispiel noch gar nicht.

*Oracle und Sun eröffnen NC-Zentrum

ICE - „Internet Centric Excellence" heißt eine Business-Lounge für Kunden und Interessenten, die planen, ihr Unternehmen auf Network Computing Architekturen und Web-Technologien umzustellen, die Sun und Oracle ab sofort gemeinsam anbieten.
Das deutsche ICE-Center in München ist Teil eines weltweiten Programms. Bis spätestens Mitte 1998 soll ein europaweites Netz von Kompetenz-Zentren etabliert werden, die dem Kunden Hard- und Software-Beratung, Anwendungslösungen, Projekterfahrungen und Referenzinstallationen bieten. Um über die neuesten Entwicklungen in der IT Branche informiert zu sein, halten die Vertreter des ICE-Centers engen Kontakt mit den Engineering-Ressourcen von Sun und Oracle.
Der Kunde wird bei der Migration auf Network Computing Umgebungen unterstützt, ebenso wie bei der Entwicklung von Web-basierten Anwendungen, bei der Portierung bestehender Anwendungen und der Konfiguration der NC-Umgebung. Zunächst fokussiert das ICE-Center auf Lösungen für die Finanzdienstleister, Fertigungsindustrie, Telekommunikation, Handel und Gesundheitswesen. Infos über Amazon.com eröffnet Kinderbuchladen
Amazon.com hat „Amazon.com Kids" vorgestellt, einen Online-Shop speziell für Kinder und Jugendliche. Der Shop, direkt von der Amazon-Homepage aus erreichbar, bietet einen Katalog mit über 100.000 Titeln und verfügt über eine Geschenkideen-Rubrik sowie eine Suchmaschine für entsprechende Altergruppen.

*Mitmachen und den neuen Honorarleitfaden gratis erhalten

Der multiMEDIA Honorarleitfaden hat sich zu einem der wichtigsten Tools bei der Bestimmung von Honoraren für Online- und Offline-Produktionen entwickelt. Jetzt bereiten wir die aktuelle Ausgabe vor. Sie können dieses (normalerweise 30 DM teure) Nachschlagwerk GRATIS bekommen. Wenn Sie zwei Minuten opfern und uns die von Ihnen genommenen Multimedia- und Online-Honorare per Webformular mitteilen. Die Angaben werden von unserem Webserver automatisch anonymisiert. Mitmachen auf:
http://www.hightext.de/honorarumfrage.html

*Hacker legen NASA, MIT und Navy lahm

Hacker haben in einem großangelegten Angriff in den USA tausende von Windows-Systemen lahmgelegt, darunter das M.I.T., die amerikanische Raumfahrtbehörde NASA, die Navy-Stützpunkte Point Loma (Kalifornien) und Charleston (South Carolina) sowie zahlreiche Universitäten.
Die Hacker, die einen Fehler in den Microsoft-Betriebssysten Windows NT und Windows 95 ausnutzten, starteten ihre Aktion an dem Abend, als Bill Gates in Washington vor dem Anti-Monopol-Senatsausschuß aussagen mußte.
Microsoft hat inzwischen einen aktualisierten Sicherheitshinweis auf (http://www.microsoft.com/security/netdos.htm) veröffentlicht.
Die Hacker operierten mit einer "Bonk", "Boink", „Teardrop II" oder "New Tear" genannten Methode. Diese veranlaßte die Windowssysteme, einen großen Teil der Rechenkapazität für eine nichtlösbare Berechnung zu verwenden.
Der Fehler wird von den Sicherheitsexperten auch als der "Blaue Bildschirm des Todes" beschrieben, da auf dem Monitor nur noch eine blaue Fläche mit dem Hinweis auf den Totalabsturz des Rechners zu sehen ist.



von Joachim Graf

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