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NET multiMEDIA vom 23. Februar 1998 Ausgabe 153 - 4.Jahrgang

23.02.98 - News-Service der Branchendienste multiMEDIA und Online Aktuell


Heute:

* Neue Partner bei Global Learning
* Fast jeder dritte TV-Zuschauer ist gegen virtuelle Werbung
* IBM und Telekom starten ECommerce-Kooperation
* Neuer Standard zum Schutz gegen Video- und Audio-Raubkopierer

*Telekom findet neue Partner für Global

Learning

Die Deutsche Telekom hat auf ihrem Multimedia-Symposium in
Hannover weitere Partner für ihren Online-Dienst Global Learning
vorgestellt. Neue Anbieter sind die Fernuniversität Hagen mit
ihrem ‘Lernraum Virtuelle Universität’, Hewlett-Packard mit
seinem virtuellen Kundenschulungszentrum, Oracle mit seiner
Learning Architecture (OLA) sowie die Quintessenz Verlags
GmbH mit der Online-Akademie ‘Inter Dent’.

So stellt das Angebot der Fernuni Hagen nahezu alle Funktionen
einer Universität über das Internet bereit: Über Global Learning
werden die Lernenden mit anderen Nutzern und mit ihren
persönlichen Betreuern verbunden, haben Zugang zur Bibliothek
und können auch administrative Tätigkeiten erledigen. Die
regionalen Studienzentren der Fernuni und der mit ihr
kooperierenden Hochschulen werden ebenfalls über das Netz
erreichbar.

Hewlett-Packard wird ein virtuelles Schulungszentrum über
Global Learning anbieten. Damit bietet das Unternehmen seinen
Kunden die Möglichkeit, sich online exklusives Fachwissen zu
seinen Produkten und Technologien anzueignen. Oracle wird das
Gesamtangebot der Oracle Learning Architecture (OLA) über
Global Learning verfügbar machen. OLA ist ein weltweit
führendes Online-Lernsystem, das die Distribution interaktiver
Lernmaterialien über das Internet ermöglicht.

Die vom Telekom Multimedia Systemhaus und der Quintessenz
Verlags GmbH konzipierte Online-Akademie ‘Inter Dent’
unterstützt die Fortbildung von Zahnärzten. Auf der
satellitengestützten Plattform werden Live-Operationen,
Veranstaltungen und Videos in TV-Qualität übertragen. Seine
Leistungsfähigkeit demonstrierte das System bereits auf dem
ersten interaktiven Satelliten-Symposium am 4. Februar 1998:
über Business-TV wurden Fachvorträge, Live-Behandlungen und
ein Experten-Hearing von der Bayerischen Akademie für
Zahnärztliche Fortbildung München in die Hörsäle von zehn
Universitäten übertragen.

*Fast jeder dritte TV-Zuschauer ist gegen
virtuelle Werbung


Die Deutschen sind gegen die Einführung per
Computer-Animation zusätzlich eingebrachter Werbung bei
Fußballübertragungen im Fernsehen. Das hat Forsa im Auftrag
der TV-Zeitschrift ‘TV Today’ ermittelt. Nach einem Bericht lehnt
etwa jeder dritte Zuschauer (31 Prozent) die Einblendung dieser
digitalen Werbung auf dem Spielfeld und auf den Banden - die
nur vom Fernsehzuschauer, nicht aber vom Stadion-Besucher zu
sehen ist - ab. Lediglich 18 Prozent der Deutschen wären mit
dieser neuen Werbeform einverstanden. Derzeit wird die neue
Werbeform von den Staatskanzleien diskutiert; sie könnte
Bestandteil des nächsten TV-Staatsvertrags werden.

Bei den Fußball-interessierten Zuschauern sind es sogar 46
Prozent, die sich gegen virtuelle Werbebanner aussprechen. 27
Prozent der Fußball-Interessierten würde die virtuelle Werbung
bei Fußballübertragungen nicht stören, solange die Spiele weiter
im Free-TV laufen.

*Leute


Verstärkung für die Führungsmannschaft der Deutschen
Telekom: Friedel Krawinkel wechselt vom
Thomson-Konzern zur Deutschen Telekom AG. Der
55jährige zeichnet ab 1. März in der Bonner Zentrale für
den Geschäftsbereich Endgeräte verantwortlich. Krawinkel
war zuletzt Allein-Geschäftsführer bei der Thomson
Multimedia Sales Germany GmbH & Co. OHG in
Hannover, die mehr als 500 Millionen Mark Umsatz
erwirtschaftete.

Statt wie bisher als Berater für neue Medien bei Sochiera
& Straßer in Frankfurt, hat sich Benedikt Berghof als
freier Berater für Multimedia-Projekte selbstständig
gemacht. Mit dem breiten Erfahrungsportfolio aus der Zeit
als Kundenberater bei MC&LB und Y&R-Interactive steht
Agenturen und Werbetreibenden bei Bedarf reichlich
Know-how zur Verfügung. Kontakt: bb@internet.de




*IBM und Telekom starten
ECommerce-Kooperation


Die Deutsche Telekom erweitert ihre Aktivitäten als Internet
Service Provider für Geschäftskunden. Mit T-Mart kündigte Dr.
Herbert May, Vorstand Globales Systemgeschäft, neue
Komplettlösungen zur Abwicklung von elektronischen
Geschäftsprozessen im Internet an. ‘Damit werden wir uns
neben dem klassischen Telekommunikationsgeschäft auch in
den Wachstumsmärkten Internet und Multimedia als
Vollsortimenter betätigen’, erklärte er.

Die neuen Systemlösungen werden vom Telekom Multimedia
Systemhaus entwickelt und unter der Dachmarke T-Mart
vermarktet. Damit bietet die Deutsche Telekom ihren
Geschäftskunden die Möglichkeit, im Internet weltweit
erreichbare virtuelle Einkaufszentren (Shop & Mall Systems) zu
betreiben sowie geschäftliche Kommunikations- und
Transaktionsprozesse abzuwickeln. Sämtliche Leistungen, von
Konzeption, Design, Einrichtung und Access bis zum
Serverbetrieb, werden komplett von der Deutschen Telekom
übernommen.

May betonte, daß der Durchbruch des elektronischen Handels
im Internet von der Einführung sicherer Zahlungssysteme
abhänge. ‘Unser Ziel als unabhängiger Service-Provider ist es
daher, kurzfristig Online-Zahlungssysteme zu unterstützen, die
ein Höchstmaß an Sicherheit, Anonymität und
Benutzerfreundlichkeit bieten.’ Als ersten Schritt kündigte May
einen Pilotversuch auf Basis des plattformunabhängigen
SET-Standards an. SET steht für Secure Electronic Transaction
und erfüllt derzeit die höchsten Sicherheitsanforderungen. Der
Pilot wird gemeinsam mit IBM und führenden Geldinstituten
durchgeführt.

Über die Technologiepartnerschaft bei
SET-Online-Bezahlsystemen hinaus beabsichtigen die Deutsche
Telekom und IBM die gemeinsame Entwicklung von
Komplettlösungen, die alle Wertschöpfungsprozesse des
Online-Handels abdecken. ‘Für die wirtschaftliche Nutzung des
neuen Vertriebskanals Internet ist die Verzahnung aller
Prozeßschritte erforderlich, vom Webauftritt, über das
Sicherheitssystem, die Zahlungsabwicklung und die Integration
bestehender IT-Strukturen bis zur physischen Lieferung bestellter
Güter’, unterstrich Hermann-Josef Lamberti, Vorsitzender der
Geschäftsführung der IBM Deutschland die
Synergiemöglichkeiten beider Häuser.

Außerdem gab Telekom-Vorstand Dr. May bekannt, daß die
Telekom-Tochter T-Telematik (T-Venture) sich mit rund acht
Prozent an ECommerce-Softwareanbieter Intershop
Communications beteiligen will. Die Minderheitsbeteiligung ist
das erste Engagement der Kapitalbeteiligungstochter T-Venture
im Segment Electronic Commerce.

*Neuer Standard zum Schutz gegen Video-
und Audio-Raubkopierer


Intel hat zusammen mit Sony, Toshiba, Hitachi und Matsushita
(Panasonic) einen neuen Standard zum Schutz von digital über
das Internet übermittelten Spielfilmen und anderen Videos sowie
urheberrechtlich geschützter Musik vorgeschlagen. Die fünf
Firmen wollen damit verhindern, daß urheberrechtlich geschützte
Filme, Videos und Musikstücke illegal kopiert werden. Die
Firmen schlagen vor, daß HDTV-Fernsehgeräte, PCs,
DVD-Player und Settopboxen einen speziellen Code erhalten.
Um ein urheberrechtlich geschütztes Stück von einem
Unterhaltungselektronik-Gerät auf ein anderes weiterzugeben,
benötigt man einen speziellen Softwarecode, ohne den das
veschlüsselte Video- oder Audiomaterial nicht entschlüsselt
werden kann.

Dieser erlaubt Weitergabe und Empfang urheberrechtlich
geschützter Videos und Musikstücke und die Weitergabe
zwischen den einzelnen Unterhaltungselektronikgeräten. Wer
aber urheberrechtlich geschütztes Material illegal kopieren will,
kann dies nicht mehr tun.

Bisher hatten die Film- und Musikindustrie sich bei der
Online-Weitergabe von urheberrechtlich geschütztem Material
aus Angst vor Raubkopierern sehr zurückgehalten.


von Joachim Graf

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