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Checkliste: Wie Unternehmen an hochwertige E-Mail-Adressen kommen

22.03.13 E-Mail-Adressen gehören zu den wichtigsten Währungen im Online-Marketing - je größer die Liste mit Opt-Ins, desto erfolgreicher das E-Mail-Marketing. Kein Wunder, dass Unternehmen viel Geld in die Hand nehmen um Adresslisten zu kaufen. Um jedoch einen langfristigen Kundendialog aufzubauen, sind mehr Informationen notwendig als nur in Besitz der Empfängeradresse zu sein. Die folgenden Tipps sollen helfen ein nachhaltiges E-Mail-Marketing umzusetzen - ohne Adressen kaufen zu müssen.

Sebastian Fleischmann Sebastian Fleischmann in Expertenprofilen nachschlagen , Area Manager DACH bei dem E-Mail- und Cross-Channel-Marketing-Anbieter Responsys zur Homepage dieses Unternehmes Relation Browser , hat fünf Tipps zusammengestellt, mit denen Unternehmen neue und qualitativ hochwertige E-Mail-Adressen generieren können - ohne diese zu kaufen:

  1. Optimieren Sie Ihre Webseite:
    Überprüfen Sie Ihre eigene Webseite: Ist das Opt-In-Feld dort gut sichtbar. Es kommt häufig vor, dass das Opt-In-Feld versteckt, unscheinbar oder nur an einer einzigen Stelle auf der Seite ist. Lassen Sie einen unabhängigen Beobachter testen, wie er die Felder wahrnimmt und findet. Je nach Ergebnis ist es dann an der Zeit, die Opt-Ins zu optimieren. Gute Optionen dafür bieten Grafiken, Zitate und Call-to-Actions, denn Sichtbarkeit ist unerlässlich, um neue E-Mail-Adressen über die eigene Seite zu generieren. Zusätzlich kann die Anzahl der Opt-In-Felder erhöht werden. Tests zeigen, welche Positionen sich eignen.

  2. Opt-On offline einholen:
    Manchmal werden E-Mail-Adressen direkt in der Filliale gesammelt, hier ist allerdings die Bounce-Rate besonders hoch. Das liegt daran, dass viele Käufer eine falsche E-Mail-Adresse angeben, als die Angabe zu verweigern. In vielen Fällen ist der Grund aber noch simpler: Die Adresse wird vom Verkaufspersonal nicht richtig notiert. Ob nun Schmidt mit DT, D oder Doppel-T, hier entstehen häufig Fehler. Deshalb ist sinnvoll, wenn Kunden ihre Mail-Adresse selbst in ein Display eintippen können - verbunden mit einem Angebot für die Filliale, um zur Adresseingabe zu motivieren. Elektronische Kaufbelege sind eine weitere Möglichkeit, Adressen zu sammeln - selbstverständlich mit dem Einverständnis zu Marketing-Maßnahmen.

  3. Go Mobile:
    Verbraucher nutzen zunehmend mobile Endgeräte, der Absatz von Tablets und Smartphones steigt nach wie vor rasant. Die optimierte Darstellung auf diesen Endgeräten macht aber nicht bei der Webseite halt: Auch Opt-In Möglichkeiten für E-Mail und SMS müssen gut gefunden werden. Gleiches gilt auch für firmeneigene Apps. Setzen Sie sich die Verbraucherbrille auf, denn gerade bei der mobilen Nutzung sollten Kunden keine umfangreichen Formulare ausfüllen müssen. Weitere Informationen zum Kunden können dann beispielsweise in einer Willkommens-E-Mail abgefragt werden.

  4. Be Social:
    In sozialen Netzwerken sind aktuell 25,12 Millionen Deutsche unterwegs (Stand März 2013) - hier gibt es großes Potenzial mit potenziellen und bestehenden Kunden in Kontakt zu treten. Was für Mobile richtig ist, gilt auch für Facebook und Co.: Dort sollten Fans ebenfalls ein einfaches Opt-In-Formular vorfinden, sowohl im Web als auch in der App für die mobilen Endgeräte. Außerdem ist es ganz wichtig, dass Sie deutlich machen, wie sich die Kommunikation über Soziale Netzwerke und via E-Mail unterscheidet.

  5. Die Qualität muss stimmen:
    Es kommt nicht darauf an, wie lange die Adressliste eines Unternehmens ist. Qualität ist wichtiger als Quantität, denn Karteileichen nutzen keiner Marketing-Abteilung. Um qualitative E-Mail Adressen zu sammeln, hilft eine Analyse der hochwertigen Opt-Ins, also der schon bestehenden wichtigen E-Mail-Adressen: Woher kommen diese genau her, also über welchen Kanal und über welches Opt-In-Feld. Daraus lassen sich wiederum Maßnahmen zur Optimierung ableiten. So können erfolgreiche Opt-In-Felder ausgebaut und prominenter platziert, andere dagegen entfernt werden.

(Autor: Susan Rönisch)

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