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NET multiMEDIA vom 16. Januar 1998 Ausgabe 137 - 4.Jahrgang

16.01.98 - Willkommen zur neuen Ausgabe des Online-Service NET multiMEDIA
Regelmaessig informieren die Redaktionen multiMEDIA und Online
Aktuell ueber News aus dem deutschsprachigen & internationalen
Multimedia-, Online- & CD-ROM-Markt.


Heute mit:

* Quicktime 3.0 mit neuen Audio- und Video-CODECs
* VAT nen Ding? Schon wieder eine Telekommunikationsverband
* ‘Internet World’ wird eingestellt
* G+J-Zahlen belegen HighText-Prognose
* ECommerce-Lösung für Mittelständler



*Quicktime 3.0 mit neuen Audio- und Video-CODECs

Cupertino. Apple Computer hat für die neue Quicktime-Version eine Reihe von Sprach- und Video-CODECs lizensiert. Von Qualcomm wurde die „Pure Voice"-Technologie für die Sprachübertragung, von Sorenson Vision die Technologie für Videostreaming und von QDesign der CODEC für HiFi-Audio lizensiert. Ziel ist, Quicktime bei der Entwicklung von Webangeboten stärker als bisher zu verankern: "Bislang mußten etwa Contentprovider Mediaserver für mehrere hundert Dollar erwerben, um eine hochqualitative Sprachausgabe zu realisieren " umreißt Softwaremarketing-Vizepräsident Jim Gable die anvisierte Zielgruppe.
"Pure Voice" optimiert die Kompression von Stimmen und soll sowohl für Spracheinbindung in Webanwendungen als auch bei Sprach-Emmails eingesetzt werden, weil es bereits ab Übertragungsraten von 900 Bytes pro Sekunde beliebig skalierbar ist. Der skalierbare Sorenson-CODEC komprimiert Video für Datenraten zwischen zwei und 200 KByte pro Sekunde
Ein Entwickler-Preview von Quicktime 3.0 mit dem verschiedenen CODECs ist über http://www.quicktime.apple.com/preview/verfügbar.


*Schon wieder eine Telekommunikationsverband

VAT und VTM, der Verband der Anbieter von Telekommunikationsdiensten und der Verband für Telekommunikation und Mehrwertdienste e.V. schließen sich unter dem Namen des letzteren mit der neuen Abkürzung VATM zusammen. Neuer Geschäftsführer ist der Gerd Eickers, Ex-VAT-Geschäftsführer und Ex-VTM-Vorsitzender. Der VATM vertritt nach eigenen Angaben gegenwärtig 30 Telekommunikationsunternehmen mit zusammen 11 Mrd. Mark Umsatz.

*‘Internet World’ wird eingestellt

Die amerikanische ‘Internet World’ wird eingestellt. Herausgeber Mecklermedia beerdigt im Februar das Monatsmagazin, das zuletzt in einer Auflage von 400.000 Exemplaren erschienen ist. Der Publisher wird den Namen seiner Wochenzeitung „Web Week" ändern, um das Namensrecht zu halten. Meckermedia will künftig weniger publizieren, als sich vielmehr auf seine weltweiten Konferenzaktivitäten stürzen. Die deutsche „Internet World", Meckler-Lizenz an die Neue Mediengesellschaft Ulm („COM!"), bleibt von der Einstellung unberührt.


*Internet boomt: G&J-Zahlen belegen HighText-Prognose

Nach einer Untersuchung der Gruner+Jahr Electronic Media Service ist die Nutzung des Internets gegenüber 1996 um über 500 Prozent und die Werbeaufwendungen gegenüber 1996 um über 400 Prozent gestiegen.
Laut Geschäftsführer Andreas Schmidt stiegen die Werbeaufwendungen von zirka sechs Millionen Mark 1996 auf über 24 Millionen Mark im Jahr 1997. Damit bestätigte der Online-Vermarkter die Zahlen, die der HighText-Verlag im Sommer vorhergesagt hat.


*ECommerce-Lösung für Mittelständler

Kleine und mittelstaendische Unternehmen sollen ihre Produkte ab sofort über BIMM ("Branchen-Info-Markt-Mittelstand"). Das Software-Industrie Support Zentrum (/S/I/S/Z/), Dortmund unterstuetzt mit diesem Dienstleistungsangebot insbesondere KMU bei Einfuehrung und Implementierung der vollstaendigen elektronischen Abwicklung von Geschaeftsprozessen.
Mit dem Service kann sich der Anbieter entscheiden, entweder allein im Internet aufzutreten oder aber mit anderen Unternehmen zusammen eine ‘Shopping-Mall’ zu bilden. Infos unter mailto:sisz@sisz.de

*Internet-Telefonie: neue Stellungnahme der Europaeischen Kommission

Die vollstaendige Liberalisierung des Telekommarktes in den meisten EU-Staaten mit Beginn dieses Jahres wird nicht nur Veränderungen im Bereich Wettbewerb bringen. Mit den technischen Auswirkungen und Neuerungsmöglichkeiten hat sich die Europäische Kommission in einem heute vorgelegten Positionspapier auseinandergesetzt. Gemäß der EU-Gesetzgebung fällt die Bereitstellung von Gesprächen im Internet zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht unter "Sprach-Telefonie" und darf deshalb höchstens Absichtserklärungen, nicht aber bestimmten Lizensierungsverfahren durch die Mitgliedstaaten unterliegen. Dies bedeute auch, daß von Internet-Zugangs-Anbietern kein Beitrag zur Finanzierung universeller Dienste verlangt werden kann. Jedoch werden mit zunehmender Spezialisierung und Verfeinerung bestimmte Internet-Anbieter als Sprach-Telefonie-Anbieter eingestuft werden. Sobald diese Dienste Charakter und Umfang konventioneller Sprach-Telefonie annehmen, können die Anbieter dem Richtlinienwerk, das Sprach-Telefonie reguliert, unterliegen.

von Joachim Graf

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