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Mobilität: Künstliche Intelligenz krempelt Autosektor um

20.09.17 Mehr als die Hälfte (54 Prozent) der Autokäufer sind überzeugt: Künstliche Intelligenz (KI) wird in den kommenden Jahren die Mobilität von Grund auf verändern.

  (Bild: obs/Goodyear Dunlop)
Bild: obs/Goodyear Dunlop
Nur jeder vierte hält den Einzug der neuen Technologien für ein Risiko; fast die Hälfte (47 Prozent) hätte keine Bedenken, die eigene Familie einem von KI gesteuerten selbstfahrenden Auto anzuvertrauen. 70 Prozent aller befragten Kunden sind dafür, dass vollautonomes Fahren so schnell wie möglich auf den Straßen erlaubt sein sollte. Automobilindustrie und Technologiekonzerne rüsten sich weltweit für die Neuerungen: Seit 2010 haben sie insgesamt 51,1 Milliarden US-Dollar in Übernahmen rund um KI investiert; zwei Drittel davon (33,5 Milliarden US-Dollar) ins autonome Fahren, weitere 13,6 Milliarden in das Kundenerlebnis beim Fahren (Infotainment, Konnektivität, Sprach- und Gestenerkennung). Dies sind zentrale Ergebnisse der neuen Studie "Smart moves required - the road towards artificial intelligence in mobility". Für die Analyse hat McKinsey & Company zur Homepage dieses Unternehmes Relation Browser mehr als 3.000 Konsumenten in Deutschland, den USA und China befragt, Branchenexperten interviewt und die Investments untersucht. Als KI wurden hierbei in erster Linie lernende Systeme (machine learning) verstanden, mit denen Anwendungen im Fahrzeug verbessert oder überhaupt geschaffen werden.

Das Vertrauen in neue Technologien ist nicht bei allen Verbrauchern gleich ausgeprägt. Die Umfrage zeigt: Im Durchschnitt über alle Befragten hätten 47 Prozent keine Bedenken, ihre Familie in einem vollautonomen Wagen fahren zu lassen. Die regionalen Unterschiede sind aber erheblich: 73 Prozent der Chinesen trauen der KI im Auto, 37 Prozent der US-Amerikaner und nur 30 Prozent der Deutschen. Eine weitere interessante Unterscheidung: Weltweit vertrauen jüngere Konsumenten unter 30 der Technologie eher (59 Prozent) als ältere über 50 (28 Prozent) - und städtische Autofahrer wiederum mehr (62 Prozent) als die im ländlichen Raum (28 Prozent).

Die klassischen Hersteller sind bei diesem Wettlauf in einer guten Ausgangsposition. Sie profitieren von ihrer starken Reputation: 57 Prozent der Konsumenten weltweit (53 Prozent in Deutschland) trauen ihnen am ehesten die Führungsrolle im Entwickeln neuer AI-Anwendungen zu. Im Vergleich: 28 Prozent (in Deutschland 36 Prozent) setzen auf neuere Autohersteller und 15 Prozent (in Deutschland 11 Prozent) auf ursprünglich branchenfremde Technologieanbieter. Weltweit würden auch 73 Prozent der Fahrer einem vollautonomen Auto aus dem Hause eines klassischen Herstellers mehr trauen als den Angeboten junger oder branchenfremder Unternehmen.

(Autor: Susan Rönisch )

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