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MINT-Studiengänge bei Frauen immer beliebter

25.11.14 Seit 2008 ist die Zahl der MINT-Studienanfängerinnen insgesamt um gut 70 Prozent gestiegen. Somit ist von allen Studierenden, die ein Studium in den Bereichen Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft oder Technik (MINT) beginnen, fast jede dritte eine Frau.

Während es 2008 nur fast 60.000 MINT-Studienanfängerinnen gab, sind es heute über 100.000. Ein Blick auf die Verteilung weiblicher Studierender in den MINT-Fächergruppen zeigt, dass immerhin 26 Prozent der Studienanfänger Frauen sind. Der Zuwachs an MINT-Studienanfängerinnen liegt damit deutlich über dem Zuwachs an Studienanfängerinnen insgesamt, der bei 50 Prozent in demselben Zeitraum liegt. Das geht aus aktuellen Daten zur Homepage dieses Unternehmes Relation Browser des Statistischen Bundesamtes und Berechnungen der Geschäftsstelle Nationaler Pakt für Frauen in MINT-Berufen "Komm, mach MINT." hervor.

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Von allen Studierenden, die ein MINT-Studium beginnen, ist fast jede dritte eine Frau
(chart: Kompetenzzentrum Technik-Diversity-Chancengleichheit)

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Jüngere Studienanfängerinnen wählen häufiger ein MINT-Studium als noch vor einigen Jahren. Bei Rechts-, Wirtschafts- und Sozialwissenschaften gibt es keine Zuwächse.
(chart: Kompetenzzentrum Technik-Diversity-Chancengleichheit)

In der Elektrotechnik ist der Anteil von Studienanfängerinnen von knapp zehn Prozent in 2008 auf 13,5 Prozent in 2013 gestiegen. Mit 3.700 Studienanfängerinnen in 2013 begannen somit mehr als doppelt so viele Frauen ein Elektrotechnik-Studium wie noch vor fünf Jahren. Ähnlich hat die Informatik zugelegt: Der Anteil der weiblichen Erstsemester lag 2008 noch bei 18,6 Prozent - vergangenes Jahr bereits bei 22,7 Prozent. Mit 13.000 Studienanfängerinnen in 2013 bedeutet dies ebenfalls mehr als eine Verdoppelung.

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Der kontinuierliche Wandel schlägt sich auch bei den Absolventinnen nieder. So schlossen 2013 über 50 Prozent mehr MINT-Absolventinnen ihr Studium ab, das sind rund 17.000 Absolventinnen mehr als in 2008. Ein positiver Trend ist auch bei den erwerbstätigen MINT-Akademikerinnen zu erkennen. Der Frauenanteil unter den unter 35-jährigen MINT-Akademikern ist seit dem Jahr 2000 von 22,4 Prozent auf 24,9 Prozent im Jahr 2012 angestiegen. Damit liegt der Frauenanteil in dieser Altersgruppe um mehr als 10 Prozentpunkte höher als bei den Personen ab 55 Jahren.

(Autor: Verena Gründel-Sauer)

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