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E-Commerce: Frequenz der Online-Einkäufe steigt stetig

24.11.16 Umfrage: Jeder Zweite unter 40-Jährige kauft wöchentlich im Internet ein und die Ansprüche der Shopper steigen kontinuierlich.

 (Bild: Wirecard)
Bild: Wirecard
Wer im Internet einkauft, macht das immer häufiger. Für rund ein Drittel der Bevölkerung gehört Online-Shopping fest zum Alltag. 34 Prozent der Befragten kaufen wöchentlich im Internet ein; bei den unter 40-Jährigen tut dies sogar jeder Zweite. Für die Umfrage hat die Star Finanz zur Homepage dieses Unternehmes Relation Browser rund 11.000 Deutsche ab 14 Jahren zu ihren Gewohnheiten, Einstellungen und Vorlieben rund um ihr Online-Shoppingverhalten befragt.

Die größte Hürde sind Sicherheitsbedenken, vor allem wenn es ums Bezahlen und die Weitergabe persönlicher Daten geht. 41 Prozent der Befragten halten die Bezahlung für unsicher. Und 90 Prozent haben gelegentlich oder häufiger Bedenken, dass Onlineshops verantwortungsvoll mit ihren Daten umgehen.

Dennoch übertrumpfen die Online-Bezahlverfahren erstmals den klassischen Rechnungskauf. Das mit Abstand beliebteste Bezahlverfahren ist Paypal zur Homepage dieses Unternehmes Relation Browser (42 Prozent), gefolgt von Rechnung und Kreditkarte (je 22 Prozent). Dabei tun sich zwischen den Geschlechtern deutliche Differenzen auf: Mit 42 Prozent ist der Anteil der männlichen Paypal-Zahler größer als der weibliche (37 Prozent). Frauen hingegen wählen eher den Kauf auf Rechnung (34 Prozent versus 20 Prozent der Männer). Eine Ursache dafür könnte sein, dass vor allem Frauen das Erlebnis des Einkaufsbummels in die Onlinewelt transportieren: Über die Hälfte (54 Prozent) bestellt Kleider in mehreren Größen, um sie anzuprobieren, auszuwählen und das, was nicht passt oder gefällt, zurückzuschicken. Dies tut nur ein Drittel der Männer.

Punktgenaue Lieferung gewünscht

Was die Online-Shopper am meisten schätzen, ist die Möglichkeit des Preisvergleichs (27 Prozent), die Unabhängigkeit von Öffnungszeiten (26 Prozent) und die Auswahl (22 Prozent), die größer ist als im stationären Handel. Vor allem der berufstätigen Altersgruppe zwischen 30 und 60 ist der Komfort wichtig, zu jeder Zeit bequem von zu Hause aus einzukaufen und nicht im wohlverdienten Feierabend kurz vor Ladenschluss von Geschäft zu Geschäft zu hetzen.

Dabei wird immer wichtiger, dass die Kunden selbst bestimmen können, wie schnell und wann sie die bestellte Ware erhalten. Denn obwohl es diese Angebote erst seit kurzem gibt, haben 22 Prozent bereits die Möglichkeit genutzt, sich ihre Bestellung innerhalb eines genauen Zeitfensters liefern zu lassen. Sieben Prozent haben sich ihre Online-Einkäufe schon am gleichen Tag zustellen lassen.

Raus aus dem Büro, rein in den Feierabendstau, in den Supermarkt hetzen, mit dem vollen Einkaufswagen in die ellenlange Schlange an der Kasse, um den Wocheneinkauf noch vor dem Start ins Wochenende zu erledigen - dieses Szenario gehört für immer mehr Internetnutzer der Vergangenheit an. 41 Prozent der Befragten lassen sich ihren Lebensmittel-Wocheneinkauf liefern oder würden dieses Angebot in Anspruch nehmen, wenn es verfügbar wäre. Damit fällt die letzte Bastion der Produkte, die hierzulande bislang noch eher zurückhaltend im Internet eingekauft wurden.

Kostenfreier Versand entscheidet über Shopwahl

Dieser Komfortgewinn, den Einkauf auf der Couch oder in der Bahn erledigen zu können, darf allerdings nichts kosten: Für 82 Prozent sind Versandkosten ein K.O.-Kriterium bei der Auswahl des Onlineshops. Dabei gehen die meisten Kunden nach der größten Auswahl, die ihnen der digitale Gemischtwarenladen Amazon bietet. Der Shop, in dem man alles kaufen kann, von Mode und Bücher über Kosmetik und Spielzeug bis hin zu Elektronik und Lebensmitteln, ist unangefochtener Spitzenreiter: 72 Prozent kaufen dort hauptsächlich ein. Bei den unter 40-Jährigen sind es sogar über 80 Prozent.

(Autor: Dominik Grollmann)

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