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Buchmarkt 2014: Online-Umsatz mit Büchern sinkt

10.06.15 Es scheint, als hätte das erste Warensegment im E-Commerce seine Sättigung erreicht: der Online-Buchmarkt. Er war mit minus 3,1 Prozent in 2014 leicht rückläufig - und sein Umsatz ist stärker zurückgegangen als der des stationären Buchhandels.

 (Bild: Nomadic Lass/Flickr)
Bild: Nomadic Lass/Flickr
Der Umsatz des gesamten Buchmarktes ist 2014 um 2,2 Prozent auf 9,32 Milliarden Euro gefallen. Als Grund dafür gibt der Börsenverein des Deutschen Buchhandels zur Homepage dieses Unternehmes Relation Browser fehlende große Bestseller im vergangenen Jahr an: 2014 wurde mit den zehn Toptiteln auf dem Buchmarkt 20,2 Prozent weniger Umsatz gemacht als 2013.

Größter Vertriebsweg bleibt 2014 der stationäre Buchhandel, der 4,58 Milliarden Euro Umsatz gemacht hat. Das waren zwar 1,2 Prozent weniger als im Jahr davor, allerdings ist der Anteil am Gesamtmarkt wieder gestiegen auf 49,2 Prozent (2013: 48,6 Prozent). Einen deutlichen Umsatzrückgang von 3,1 Prozent hatte der Internet-Buchhandel zu verbuchen. Der Umsatzanteil lag 2014 bei 16,2 Prozent, das entspricht einem Gesamtumsatz von 1,51 Milliarden Euro.

Besonders stark eingebrochen ist der klassischen Versandbuchhandel, also der Buchverkauf über Katalog, Mailing oder Telefon. Er verzeichnete ein Minus von 26 Prozent und stirbt somit mit einem Umsatzanteil von nur noch 1,7 Prozent langsam aus (Umsatz: 161 Millionen Euro). Ein gutes Ergebnis erwirtschafteten demgegenüber die Verlage in ihrem Direktgeschäft mit einem Plus von 1,5 Prozent und 1,9 Milliarden Euro Umsatz in 2014, das entspricht einem Marktanteil von 20,4 Prozent.

E-Books verkaufen sich besser, verlieren aber gleichzeitig Fans

Das E-Book hat sich auf dem Markt etabliert: Im vergangenen Jahr stieg der Absatz von E-Books um 15 Prozent. Sie kommen auf einen Umsatzanteil am Publikumsmarkt (ohne Schul- und Fachbücher) von 4,3 Prozent (2013: 3,9 Prozent). Dominiert wird der EBook-Umsatz zu 84 Prozent von belletristischer Literatur, gefallen ist der Umsatzanteil von Kinder- und Jugendbüchern von 7 auf 5 Prozent in 2014.

Bei den Lesern, die E-Books kennen oder nutzen, ist die Euphorie derzeit leicht gedämpft: Der Anteil derer, die Bücher nach eigenen Angaben zukünftig ausschließlich als gedrucktes Buch kaufen wollen, ist wieder gestiegen. Sprachen sich für 2014 nur noch 38 Prozent der Befragten für zukünftig ausschließlich gedruckte Bücher aus (2013: 40 Prozent), so sind es aktuell für 2015 wieder 45 Prozent. Analog dazu geht auch die prognostizierte Parallelnutzung zurück. Gleichbleibend ist mit 7 Prozent der Anteil der hauptsächlichen EBook-Nutzer.

(Autor: Verena Gründel-Sauer)

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