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Globaler Handy-Markt: Günstige Geräte treiben das Europa-Wachstum

02.03.16 Im vierten Quartal 2015 wurden weltweit 368 Millionen Smartphones verkauft. Im Vergleich zum dritten Quartal entspricht das einer Steigerung von 14 Prozent.

  (Bild: Snapchat)
Bild: Snapchat
Gegenüber dem Vorjahresquartal ist die Nachfrage um 6 Prozent gestiegen. Der Durchschnittspreis ist im Jahresvergleich jedoch um 6 Prozent gefallen. Das kompensiert das Absatzwachstum und führt zu einem stagnierenden Umsatz von 115 Milliarden Dollar.

Im Gesamtjahr 2015 wurden insgesamt 1,3 Milliarden Smartphones verkauft, das sind 7 Prozent mehr als im Jahr 2014. Der zweiprozentige Rückgang des globalen Durchschnittspreises glich das Absatzwachstum jedoch teilweise wieder aus. Der Umsatz stieg gegenüber dem Vorjahr daher etwas moderater um 5 Prozent auf 399 Milliarden Dollar.

Schwellenländer der APAC-Region sind der wichtigste Wachstumsmotor des globalen Smartphone-Markts; Darunter Indien mit einem Absatzwachstum von 34 Prozent im Vergleich zum Jahr 2014.

In China erreichte der Absatz mit 106,6 Millionen verkauften Geräten im vierten Quartal 2015 ein Rekordhoch. China trug mit einem Zuwachs von elf Millionen verkauften Geräten zur Hälfte zum gesamten globalen Wachstum im vierten Quartal 2015 bei.

Im Jahresvergleich verbesserte sich die Nachfrage über alle Preissegmente hinweg. Gleichzeitig ließ sich eine deutliche Verschiebung hin zu High-End-Modellen (Geräte über 500 Dollar) verzeichnen. Das Segment konnte seinen Marktanteil von unter 15 Prozent im vorherigen Quartal auf 18 Prozent erhöhen.

Naher Osten und Afrika: Besonders deutlich stieg die Nachfrage in Ägypten - und zwar um 27 Prozent im Vergleich zum Vorjahr.
Lateinamerika: Die Nachfrage nach Smartphones in Lateinamerika ist auch im vierten Quartal 2015 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 13 Prozent gefallen. Ursache dafür ist eine schlechte gesamtwirtschaftliche Lage in Brasilien, die zu einem Nachfragerückgang von 26 Prozent gegenüber 2014 führte. Da die Verbraucher zunehmend preiswerte Geräte bevorzugen, ist auch der Durchschnittspreis in der Region im Jahresvergleich um 12 Prozent gefallen.
Westeuropa: Der Absatz von Smartphones in Westeuropa wuchs im vierten Quartal 2015 um 5 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Dazu trug das Wachstum von 61 Prozent im Vergleich zum Vorjahr im Niedrigpreissegment bei (Geräte unter 100 Dollar). Insgesamt hat das Wachstum in den drei größten Märkten - Frankreich, Deutschland und Großbritannien - zugenommen.
Zentraleuropa: Mit einem Plus von 4 Prozent entwickelte sich der Absatz von Smartphones in Zentraleuropa verglichen zum Vorjahr schwach. Lediglich Polen sorgte mit einem starken Wachstum von 36 Prozent im Vergleich zum Vorjahr für eine Steigerung.

Laut Studie wird es 2016 immer wichtiger, individuelle Ländertrends und lokal unterschiedlich ausgeprägte Marktsegmente zu verstehen, um die jeweiligen Märkte als Anbieter berücksichtigen zu können.

(Autor: Sebastian Halm)

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