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Digitaler Wandel in Pharmabranche und Autoindustrie: Wo Mitarbeiter gesucht werden

15.09.16 Die digitale Transformation ist in der Pharmabranche angekommen: Bereits heute beschäftigen sich die Mitarbeiter in neun von zehn Pharmaunternehmen zu mehr als 20 Prozent ihrer Arbeitszeit mit der Bearbeitung neuer digitaler Themen - Tendenz steigend, so das Ergebnis einer Befragung von Pierre Audoin Consultants zur Homepage dieses Unternehmes Relation Browser im Auftrag von Hays zur Homepage dieses Unternehmes Relation Browser .

 (Bild: sideshowmom@morgueFile.com)
Bild: sideshowmom@morgueFile.com
Für die Bearbeitung der Innovationsthemen setzen Unternehmen bevorzugt auf umsetzungsorientierte und prozessorientierte Experten (74 Prozent), weniger auf Hochschulabsolventen (25 Prozent) oder junge kreative Kräfte (23 Prozent). Trotzdem sehen es 40 Prozent der Befragten als schwierig an, die für die Digitalisierung benötigten Kompetenzen bei ihren Mitarbeitern auszubauen. Gleichfalls vier von zehn Unternehmen berichten von Schwierigkeiten, die entsprechenden Fachkräfte zu rekrutieren.

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Digitalisierung: Pharmaunternehmen setzen auf erfahrene und prozessorientierte Experten
(chart: PAC/Hays)
Um Kompetenzen aufzubauen, setzen die befragten Führungskräfte auf strukturelle Ansätze. Ganz oben auf der Agenda der Pharmaunternehmen stehen hier die stärkere Etablierung gemischter Teams (48 Prozent) und der Ausbau projektwirtschaftlicher Strukturen (40 Prozent).

Die Themen rund um die digitale Transformation lösen die Unternehmen überwiegend ähnlich durch eine gezielte Aufstockung des eigenen Personals (56 Prozent) und durch die Inanspruchnahme externer Dienstleister (62 Prozent). So greifen schon heute mehr als zwei Drittel der Pharmaunternehmen auf das Know-how externer Experten in flexiblen Beschäftigungsverhältnissen zurück.

Weniger Digitales in der Autoindustrie

In einer ähnlichen Studie zur Autoindustrie kamen ähnliche Werte ans Licht: In sechs von zehn Automobil-Unternehmen beschäftigen sich die Mitarbeiter bereits zu mehr als 20 Prozent mit digitalen Themen. Dabei sind Umsetzer viel stärker gefragt als kreative Köpfe.

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Dennoch fällt es der Hälfte der Auto-Unternehmen schwer, die Kompetenzen für die Digitalisierung intern aufzubauen und passende Fachkräfte zu rekrutieren. Für die digitalen Themen benötigen Automobilunternehmen mehr erfahrene Experten (55 Prozent) als Hochschulabsolventen (36 Prozent). Im Fokus stehen zudem viel stärker Generalisten (62 Prozent) als Themenspezialisten (35 Prozent). Und statt kreativer Köpfe (35 Prozent) sind umsetzungsorientierte Mitarbeiter angesagt (63 Prozent).

Bei einem Drittel der befragten Automobilunternehmen liegt der Anteil der Arbeitszeit für digitale Themen bereits bei über 30 Prozent. Dazu zählen vor allem die Digitalisierung der Produkte und der gesamten Prozesslandschaft. Sechs von zehn Unternehmen rechnen mit einer weiteren Zunahme des Zeitanteils für digitale Themen; 27 Prozent davon gehen sogar von einem deutlichen Zuwachs aus.

Um die digitalen Kompetenzen zu verbessern, setzen Automobilunternehmen bei der Digitalisierung auf strukturelle Maßnahmen. Ganz oben steht hier eine bessere technische Ausstattung der Arbeitsplätze (47 Prozent), gefolgt von der Entwicklung flacherer Hierarchien (44 Prozent) und dem Ausbau der Projektarbeit (30 Prozent). Für Projekte nutzt die Automobilindustrie bereits heute in hohem Umfang externe Ressourcen: 41 Prozent der befragten Unternehmen beauftragen bereits Dienstleister, 24 Prozent Freiberufler und 32 Prozent beschäftigen Zeitarbeiter. Ein Drittel der Befragten plant, die externen Quellen weiter auszubauen.

Für die Studie "Automotive im digitalen Wandel" und "Pharma im digitalen Wandel" wurden von Mai bis Juni 2016 108 bzw. 77 Führungskräfte deutscher Pharmaunternehmen aus den Bereichen IT, Forschung und Entwicklung sowie Fertigung und Produktionsplanung telefonisch befragt.

(Autor: Joachim Graf)

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