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Preisdruck durch Online-Wettbewerb bleibt große Herausforderung für KMUs

15.09.16 Kleine und mittlere Handelsunternehmen sehen sich mit einem zunehmenden internationalen Wettbwerb konfrontiert. Auch der Online-Handel sowie der Direkt-Vertrieb der Hersteller stellen große Herausforderungen dar. Das ist das zentrale Ergebnisse des KMU Barometer 2016 zur Homepage dieses Unternehmes Relation Browser von Exact.

Für 39 Prozent der deutschen kleinen und mittleren Handelsunternehmen ist der Preisdruck durch den Online-Wettbewerb immer noch eine der größten Herausforderungen ihrer Branche, so das Ergebnis der Studie "KMU Barometer 2016". Allerdings mit sinkender Tendenz: 2015 zählten noch 51 Prozent den Online-Preisdruck zu den größten Herausforderungen. Weitere Top-Herausforderungen sind der internationale Wettbewerb (32 Prozent) und erhöhte regulatorische Vorgaben im Hinblick etwa auf Verpackungen oder Transport (ebenfalls 32 Prozent). Die Ergebnisse im Überblick:
  • Online-Wettbewerb:
    Obwohl der Online-Wettbewerb für viele Unternehmen eine große Herausforderung darstellt, packen viele dieses Problem nicht aktiv an. Die Gründe sind vielfältig: 32 Prozent gaben an, es gäbe keine klare Nachfrage im Internet. Rund ein Fünftel verfüge über keine definierte Online-Strategie und jedem Fünften fehle das interne Fachwissen. Jedes fünfte Handelsunternehmen glaubt zudem, den Online-Umsatz zu steigern, bringe keinen Vorteil. Insgesamt macht der Online-Umsatz von kleinen und mittleren Händlern in Deutschland 26 Prozent von deren Gesamtumsatz aus. Damit liegt Deutschland genau im internationalen Durchschnitt. Anteilig mehr Umsatz durch Online-Kanäle machen Großbritannien (28 Prozent), die Niederlande (29 Prozent) und die USA (34 Prozent).
  • Internationaler Wettbewerb:
    Neben dem Online-Wettbewerb steigt auch der internationale Wettbewerb. Dieser hat im Vergleich zu 2015 in Deutschland stark zugenommen: Während im vergangenen Jahr nur knapp ein Fünftel internationalen Wettbewerb als Top-Herausforderung angaben, waren es 2016 bereits knapp ein Drittel. Damit liegt Deutschland auch weit über dem internationalen Durchschnitt, in dem er nur für ein Fünftel der Befragten zu den Top-Herausforderungen zählt. Am wenigsten vom internationalen Wettbewerb beeinflusst zeigen sich Großbritannien und die Niederlande, in denen jeweils nur 12 Prozent der Händler davon betroffen sind.
  • Wettbewerb durch Direktvertrieb der Hersteller: Der Direktvertrieb durch Hersteller ist im internationalen Durchschnitt die meist genannte Herausforderung: 40 Prozent bestätigten dies, in Großbritannien sogar 50 Prozent und in den USA 45 Prozent. Hierzulande nannte nur ein Viertel der Befragten den Direktvertrieb als Top-Herausforderung. Damit stellt dieser für deutsche Händler eine wesentlich geringere Bedeutung dar als in anderen Ländern.
  • Lieferschwierigkeiten:
    Mehr als drei Viertel der befragten deutschen Händler beklagen zeitweise Lieferschwierigkeiten durch unerwartete Engpässe im Lager. Nur 22 Prozent gaben an, immer pünktlich zu liefern. Immerhin: Dieser Wert liegt sieben Prozentpunkte über dem internationalen Durchschnitt. Weiterer Grund für Lieferschwierigkeiten sind Materialengpässe bei den Lieferanten, die zu Verzögerungen führen. 23 Prozent der deutschen Händler zeigen sich niemals davon betroffen, im Gegensatz zu nur 12 Prozent im internationalen Durchschnitt.

    Was die Korrektheit der Bestellungen angeht, also dass Bestellung und Lieferung übereinstimmen, ist Deutschland im internationalen Vergleich schlecht positioniert: Hierzulande gaben 83 Prozent an, schon mal Ware zu versenden, die gar nicht bestellt war. International sind dies nur 73 Prozent. Damit liegt Deutschland zusammen mit Großbritannien auf dem letzten Platz.
  • Prozessdauer:
    Rund zwei Drittel der in der Exact-Studie befragten deutschen Händler gaben zudem an, dass die Abwicklung von Bestellungen und Rechnungen gelegentlich so lange dauere, dass der Gewinn fast oder ganz schwinde.

Für die Studie wurden rund 2.600 Unternehmen mit bis zu 50 Mitarbeitern in Deutschland, Belgien, Frankreich, Großbritannien, den Niederlanden, Spanien sowie den USA zu Softwarenutzung und Digitalisierung befragt.

(Autor: Susan Rönisch)

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