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Drei Digitaltrends für die Zukunft des Onlinemarketings

26.02.15 Die Kommunikationsagentur Hotwire PR stellt die sechste Ausgabe ihres Digital Trends Report vor. Die Berater der Agentur haben neun prägende Trends für das laufende Jahr identifiziert.

 (Bild: Deutsche Telekom)
Bild: Deutsche Telekom
Leitthema im Report zur Homepage dieses Unternehmes Relation Browser ist dabei die Orchestrierung von Inhalten über die vielen bestehenden sowie immer neue Kanäle. Die drei folgenden Trends von insgesamt neun sollten Marketingverantwortliche in Zukunft besonders aufmerksam verfolgen:

1. Das Content Car
Autos sind fahrende Datenzentren mit beachtlicher Rechenpower geworden. Kooperationen zwischen Auto- und Internetriesen und die kontinuierliche Verbreitung von LTE (4G) zeigen, dass Autos bald wirklich miteinander und mit anderen Geräten vernetzt sein werden. Dazu wird Content in Zukunft auch mobil in sehr guter Qualität verfügbar sein, zum Beispiel in Audio-Dateien. Daher wird es mehr Unternehmen geben, die Content speziell für den Konsum im Auto entwickeln.

Der Wettbewerb der Marken um Aufmerksamkeit wird dabei ein wichtiger Treiber für das Content Car sein. Hier öffnet sich ein neuer Werbemarkt: Wissen Marken, welches Auto gefahren wird, können sie die Fahrer gezielt und mit ortsoptimierter Werbung versorgen. Eine Porsche-Fahrerin wird dabei andere Anzeigen sehen als ein Mini-Fahrer. Einen riesigen Sprung werden Content-Angebote dann machen, wenn selbstfahrende Autos massenmarkttauglich werden. Deutsche Autohersteller erwarten das etwa für das Jahr 2025, GM will schon 2017 ein Serienmodell vorstellen.

2. Tausche Daten gegen Marketing
Auf dem Weg zum digitalen Assistenten, der wirklich relevante Unterstützung bietet, müssen Marketer vor allem zwei Herausforderungen überwinden: Sie müssen nicht nur die Technik und das Potenzial von Geodaten besser nutzen lernen, sondern auch die Präferenzen der Menschen besser verstehen. Wie werden Entscheidungen getroffen, wie formen sich Angewohnheiten? Sobald digitale Dienste in der Lage sind, Empathie zu simulieren, können sie zu wertvollen Lieferanten von Informationen und Angeboten werden.

Eine Voraussetzung dafür sind auch vollständige Datensätze über unser Verhalten. Aber wollen wir wirklich unsere Benutzerrechte an Apple und Google überschreiben? Nein, und genau dafür gibt es spannende Ansätze wie die von Data Fairplay, einer Online-Plattform, über die Menschen ihre Stammdaten selbst eingeben und ganz gezielt vermarkten. Der Anreiz: Unternehmen bezahlen den Nutzer für die Bereitstellung der Daten. Gezieltes Opt-in statt kompliziertem Opt-out.

3. Respektiere deinen Nutzer - auch wenn er keine Ahnung hat
Erst im Oktober attestierte die EU-Statistikbehörde den Deutschen Internet-Dilettantismus. Gleichzeitig waren viele Nutzer über das Bewegungsprofil empört, das Google Maps ungefragt anlegt. Nutzer fürchten sich vor dem, was sie nicht verstehen. Technologieunternehmen sind dafür inzwischen sensibilisiert und reagieren kommunikativ darauf.

Gute Online-Marketer werden diese Bedürfnisse stärker respektieren. Wenn Browser- oder App-Einstellungen darauf hinweisen, dass ein Nutzer bestimmte Arten des Trackings ablehnt, sollte man davon absehen. Die Sensibilität für Online-Privatsphäre ist gestiegen. Wer das nicht respektiert, geht Image-Risiken ein, die langfristig erheblich schaden.

(Autor: Verena Gründel-Sauer)

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