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Telkos verlieren 54 Milliarden durch Social Media und OTT

11.10.12 Bei den globalen Telekommunikationsunternehmen fällt eine Gelddruckmaschine weg. Weil die Nutzer mehr per Social Media kommunizieren und weniger SMS verschicken, verlieren die Netzbetreiber nach einer Prognose von Ovum zur Homepage dieses Unternehmes Relation Browser bis 2016 54 Milliarden US-Dollar an SMS-Gebühren.

Over-the-Top (OTT)-Dienste wie WhatsApp zur Homepage dieses Unternehmes Relation Browser und Skype zur Homepage dieses Unternehmes Relation Browser bieten ein enormes Potenzial für den Mobilfunkmarkt. Millionen Mobilfunknutzer können mit ihnen günstiger und komfortabler kommunizieren als je zuvor. Jedoch haben die meisten Mobilfunkanbieter die sich daraus ergebenden Möglichkeiten noch nicht ausgeschöpft. Das zeigt eine internationale Studie des britischen Analystenhauses Mobilesquared zur Homepage dieses Unternehmes Relation Browser im Auftrag des deutschen Spezialisten für mobilfunkbasierte Dialog-Dienste Tyntec zur Homepage dieses Unternehmes Relation Browser .

Obwohl die neuen Sprach- und Messaging-Dienste für Endkunden oft kostenfrei oder sehr günstig sind, wird der mit ihnen generierte Umsatz bis 2016 auf rund 30 Milliarden US-Dollar weltweit steigen. Der Grund hierfür liegt nicht zuletzt in der rasanten Verbreitung von Smartphones und den Nutzungsmöglichkeiten für OTT-Dienste. Sind es in Deutschland aktuell erst knapp 15 Millionen Nutzer, die OTT-Messaging-Services auf ihren Smartphones einsetzen, soll die Zahl bis 2016 auf über 51 Millionen steigen. Im weltweiten Vergleich wird dies knapp 10 Prozent der für 2016 erwarteten knapp 535 Millionen Verbraucher von OTT-Messaging-Diensten ausmachen. Für Sprachangebote sehen die Analysten ein internationales Potenzial von rund 435 Millionen Nutzern.

"Walled Garden" verhindert reibungslosen mobilen Austausch

Aufgrund der zunehmenden Verbreitung von OTT-Angeboten erwarten aktuell mehr als die Hälfte (53 Prozent) der befragten Mobilfunkanbieter in den nächsten fünf bis zehn Jahren einen Rückgang um über 20 Prozent bei der Nutzung von SMS und anderen klassischen mobilen Sprachanwendungen. Um diesem Abwärtstrend entgegen zu wirken, sperren derzeit rund 10,5 Prozent der Provider diese Dienste. 15,8 Prozent der Mobilfunkbetreiber verlangen für die Nutzung von OTT-Services eine Extragebühr - zum Nachteil der Verbraucher.

Alternative Angebote wie Joyn zur Homepage dieses Unternehmes Relation Browser oder TuMe zur Homepage dieses Unternehmes Relation Browser tragen den Chancen der OTT-Technologie ebenfalls noch nicht ausreichend Rechnung. Vielmehr führt die Entwicklung immer neuer Dienste dazu, dass der Sprach- und Nachrichten-Markt zunehmend fragmentiert wird. So können Verbraucher bislang nur dann untereinander kommunizieren, wenn sie dieselbe App oder denselben Service verwenden. Das Resultat sind sogenannte "Walled Garden": eigene, abgegrenzte Welten, welche den reibungslosen mobilen Austausch mit anderen Nutzern verhindern.

Neue Geschäftsfelder für Provider

Indem Mobilfunkbetreiber beispielsweise ihren OTT-Partnern Mobilfunknummern, Sprach- oder SMS-Services zur Verfügung stellen, ergeben sich auch für die Provider neue Geschäftsfelder. So haben sie die Möglichkeit, an den Umsätzen, die durch OTT-Dienste generiert werden, teilzuhaben. Auch für die Verbraucher ergeben sich Vorteile: Sie können durch die Verknüpfung von Internet- und Telekommunikationsdiensten anhand von virtuellen Mobilfunknummern plattformübergreifend kommunizieren, unabhängig davon, ob sie internetbasierte oder klassische Anwendungen nutzen.

(Autor: Joachim Graf)

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