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Vier Maßnahmen, um Bounce Rates bei Product Listing Ads zu senken

18.10.16 Die Product Listing Ads aus Google Shopping - kurz PLAs - sind immer häufiger Teil der Google zur Homepage dieses Unternehmes Relation Browser Suchergebnisse. Klickt der Nutzer auf diese Anzeige, wird er auf eine Produktdetailseite weitergeleitet. Gefällt der Artikel jedoch nicht, klickt User meist direkt wieder zurück zu den Google-Suchergebnissen. Der Worst Case tritt ein: der potenzielle Käufer ist für den Shop verloren. Um dies zu verhindern, hat Felix Schirl Felix Schirl in Expertenprofilen nachschlagen von trbo vier Maßnahmen zusammengetragen.

  (Bild: Google / Screenshot)
Bild: Google / Screenshot
Tippt der Onlineshopper zum Beispiel "Adidas Sneaker" in die Suchmaske ein, werden ihm über den Textanzeigen oder auf der oberen rechten Seite die Google Shopping-Ergebnisse ausgespielt. Die PLAs bestehen aus einem Teaserbild, einer Kurzinformation zum Produkt, dem Preis und dem Anbieter. Klickt der User auf diese Anzeige, wird er auf eine Produktdetailseite weitergeleitet. Gefällt der Artikel, kann der User direkt von der Produktdetailseite aus den Kauf abschließen. Gefällt er nicht, klickt er meist direkt wieder zurück zu den Google-Suchergebnissen. Der Worst Case tritt ein: der potenzielle Käufer ist für den Shop verloren.

Aus der Praxis wissen wir: Über 70 Prozent aller User verlassen die Zielseite direkt wieder ohne etwas zu kaufen. Obwohl PLAs in der Regel einen günstigeren Cost per Click und eine deutlich höhere Klickrate aufweisen als die Standard-Textanzeigen, müssen Webshop-Betreiber für den Traffic erheblich bei Google investieren. Da lohnt es sich zu überlegen, wie sie die Nutzer länger auf ihrer Seite halten können. Mit den folgenden vier Maßnahmen können Webshops die Bounce Rates ihrer Shopping Anzeigen signifikant senken - um bis zu 30 Prozent:

1. Produktdetailseiten mit weiteren Produkten anreichern

Die Google-Richtlinien zur Homepage dieses Unternehmes Relation Browser schreiben vor, dass User von PLAs nicht auf eine Shop-Übersichtsseite, sondern auf eine Produktdetailseite geleitet werden müssen. Diese Produktdetailseiten zeigen in vielen Webshops aber lediglich das gesuchte Produkt an und laden nicht zum weiteren Stöbern ein. Wer aber nur einen Artikel ins Regal legt, muss damit rechnen, dass der Kunde schnell wieder weg ist, wenn das Produkt oder der Preis doch nicht den Geschmack getroffen hat. Wenn der Kunde also auf die Anzeige für den blauen Sneaker im Shop geklickt hat, dieser ihm aber mit weißen Streifen nicht gefällt, wird er die Seite schnell wieder verlassen. Webshop-Betreiber sollten dem Kunden deshalb eine Auswahl weiterer Produkte zur Verfügung stellen. Diese können Inpage oder in einem Layer seitlich neben oder unter dem eigentlichen Produkt eingeblendet werden und zum Weiterklicken animieren.

2. Kategorieseiten im Hintergrund einblenden

Eine weitere Möglichkeit, den User länger auf der Seite zu halten, ist das Einblenden einer Kategorieseite im Hintergrund. Um mit den Google-Richtlinien konform zu bleiben, muss das Produkt aber weiterhin im Mittelpunkt stehen. Am einfachsten funktioniert dies so: Klickt der User die PLA des Webshops an, wird ihm dann das Angebot (der blaue Sneaker) als Fenster im Vordergrund eingeblendet. Im Hintergrund wiederum ließe sich dann die Kategorieseite mit weiteren Produkten einblenden - um bei unserem Beispiel zu bleiben: mit adidas Sneakers. Gefällt dem User das ursprünglich angeklickte Produkt nicht, kann er das Fenster im Vordergrund schließen und gelangt so auf die Kategorieseite. Dadurch wird der User auf der Seite gehalten und findet unter den ähnlichen Produkten aus der Kategorie hoffentlich sein Wunschprodukt.

3.Gutscheine gezielt einsetzen

Schnäppchenjäger werden sich die Produktdetailseite anschauen und springen dann vielleicht wieder zur Google-Suche zurück, da sie hoffen, auf Gutscheinportalen Rabattcodes für das Produkt zu ergattern. Hier können Webshop-Betreiber aktiv gegensteuern: Sobald der User die Seite verlassen will, kann ihm gezielt ein Gutschein über einen Exit Intent Layer ausgespielt werden. So lässt sich der Besucher von einem Gutschein - beispielsweise für einen Rabatt von zehn Prozent - auf der Seite halten und direkt zum Kauf bewegen.

4. Aktuelle Promotions bewerben

Aktuelle Promotions wie Sale- und Rabatt-Aktionen werden häufig nur auf der Startseite des Webshops beworben. Besucher, die über PLAs direkt auf eine Produktdetailseite gelangt sind, bekommen diese somit gar nicht zu Gesicht. Über Layer lassen sich Promotions, wie beispielsweise der temporäre Wegfall von Versandkosten, aber problemlos auch auf Landing Pages platzieren. Sollte der PLA-Nutzer nämlich kein Interesse am besuchten Produkt, jedoch an der beworbenen Aktion haben, ist sein Abspringen erfolgreich verhindert worden.


Felix Schirl, CEO trbo (Bild: trbo)
Bild: trbo
Felix Schirl, CEO trbo
Über den Autor: Felix Schirl startete nach seinem
Studium an der Technischen Hochschule Nürnberg seine berufliche Karriere im Jahre 2000 als Development Manager bei Pangora (Lycos Europe zur Homepage dieses Unternehmes Relation Browser ). Im Anschluss war er beim Internet-Auktionshaus Swoopoo für die Leitung und Weiterentwicklung des Bereichs Frontend und Core Applikation zuständig. Zuletzt sammelte er sechs Jahre Management-Erfahrungen bei intelliAd zur Homepage dieses Unternehmes Relation Browser Media und verantwortete dort als CIO den Bereich Tracking sowie die Entwicklung neuer Kernprodukte. Seit April 2015 ist Felix Schirl Geschäftsführer der trbo GmbH.

(Autor: Susan Rönisch)

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Personen: Felix Schirl
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