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Mobile User-Experience: Mehrheit der Deutschen ist unzufrieden

12.05.16 Sechs von zehn (59 Prozent) der deutschen Mobile Nutzer sind der Meinung, dass Marken bei der geräteübergreifenden Bereitstellung von konsistenten und personalisierten Kundenerlebnissen keinen guten Job machen. Das hat der aktuelle Adobe Digital Index (ADI) EMEA Best of the Best 2015 Report zur Homepage dieses Unternehmes Relation Browser ergeben. Hier besteht dringend Nachholbedarf.

  (Bild: Jeshots/Pixabay)
Bild: Jeshots/Pixabay
84 Prozent der deutschen Nutzer wechseln demnach regelmäßig ihr Endgerät, wenn sie online unterwegs sind (Europa: 85 Prozent). Genauso regelmäßig stoßen sie dabei auf echte Experience-Killer: Vor allem die Notwendigkeit, sich auf verschiedenen Geräten ständig neu einloggen zu müssen (23 Prozent, Europa: 24 Prozent), die Schwierigkeiten bei der Eingabe von Daten (20 Prozent, Europa: 17 Prozent) und die mangelnde Anpassung auf die jeweilige Screen-Größe (19 Prozent, Europa: 18 Prozent) wirken sich negativ auf das mobile Markenerlebnis aus.

Auf den besuchten mobilen Webseiten und in den Apps kommen nicht selten lange Ladezeiten (48 Prozent, Europa: 49 Prozent), schlechte Darstellungen auf dem kleinen Screen (44 Prozent, Europa: 45 Prozent) und eine unübersichtliche Navigation (43 Prozent, Europa: 39 Prozent) hinzu.

Grundvoraussetzungen für eine positive Mobile Experience sind nach Meinung der befragten Nutzer nicht zuletzt eine ansprechende grafische Gestaltung (47 Prozent, Europa: 46 Prozent), hochwertiger Content (31 Prozent, Europa: 29 Prozent) und Empfehlungen auf Basis der gesamten Klickhistorie (18 Prozent, Europa: 19 Prozent) - und das über alle Geräte hinweg.

Knapp jeder fünfte Website-Visit kommt in Deutschland von einem Smartphone

Im Durchschnitt besitzen die Deutschen laut aktuellen Adobe-Report rund sechs internetfähige Geräte (Europa: 6,1), von denen sie knapp drei (2,9) täglich nutzen (Europa: 3). Ihre Devices wechseln die deutschen Nutzer in erster Linie, um E-Mails zu checken (53 Prozent, Europa: 52 Prozent), sich über Produkte zu informieren (51 Prozent, Europa: 52 Prozent) und Neuigkeiten in den sozialen Medien abzurufen (49 Prozent, Europa: 51 Prozent). Mehr als jeder dritte Deutsche wechselt regelmäßig das Gerät, um den Content bzw. die Produkte auf einem größeren Screen anschauen zu können (35 Prozent, Europa: 36 Prozent).

Das Smartphone ist vor allem dann das Gerät der Wahl, wenn es um die Straßen-Navigation und Maps (69 Prozent, Europa: 67 Prozent), das Lesen und Beantworten von E-Mails (65 Prozent, Europa: 63 Prozent) oder das Verfolgen und Teilen von Social Media-Inhalten (56 Prozent, Europa: 57 Prozent) geht. Insgesamt kommt bereits knapp ein Fünftel aller Website-Visits in Deutschland von einem Smartphone (19,3 Prozent, Europa: 21,5 Prozent).

Weitere Ergebnisse im Überblick:
  • die Website-Stickiness geht europaweit weiter zurück
  • In Europa verfügt Deutschland über die drittbeste Stickiness-Rate (43 Prozent)
  • Die europäischen Top-Performer liegen bei der Stickiness-Rate rund 16 Prozent über dem Durchschnitt
  • Deutsche Unternehmen erreichen Mobile eine durchschnittliche Visit Rate von 1,33 (Top-Performer: 1,52)
  • Europas höchste Visit Rate verzeichnet Skandinavien (1,54; Top-Performer: 1,81)
  • Im europäischen Branchen-Vergleich hat der Telekommunikation-Sektor die Nase vorn: Konsumenten besuchten die Websites in diesem Bereich rund 1,92 Mal pro Monat Nutzungsdauer
  • Deutsche Mobile-Nutzer verweilen durchschnittlich rund 5,97 Minuten auf der besuchten Website
  • Bei den Top-Performern ist Deutschland auf Platz 3 der europäischen mobilen Nutzungsdauer (8,09 Minuten)
  • Im Durchschnitt bleiben Mobile-Nutzer aus Benelux am längsten auf der besuchten Website (6,25 Min.)
  • In Deutschland wird über das Smartphone eine durchschnittliche Conversion von 3,11 Prozent erzielt (Top-Performer: 6,11 Prozent)
  • In den Benelux-Ländern und Großbritannien wird die Conversion-Schere zwischen den Top-Performern und dem allgemeinen Durchschnitt immer größer

(Autor: Susan Rönisch)

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