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Onlinemarketing: Suchmaschinen- und EMail-Marketing top, Smartwatch Flop

12.05.16 Für Suchmaschinen- und EMail-Marketing steigen die Budgets, während Eventmarketing an Bedeutung verliert. Das ist das Schlüsselergebnisse der aktuellen Studie 'Digital-Marketing-Trends 2016' des Eco - Verband der Internetwirtschaft e. V zur Homepage dieses Unternehmes Relation Browser .

  (Bild: obs/OTTO)
Bild: obs/OTTO
Demnach gehen 46 Prozent von steigenden Budgets für Suchmaschinen-und EMail-Marketing aus. 44 Prozent erwarten Budgetsteigerungen für Data-driven-Marketing, 41 Prozent für Social-Media-Marketing. Das häufig gehypte Thema Mobile Marketing darf in gut einem Drittel aller Firmen (36 Prozent) mit mehr Budget rechnen.

Die drastischste Einschränkung der finanziellen Mittel muss laut Umfrage das Eventmarketing hinnehmen: 15 Prozent der Befragten gehen von Kürzungen aus, weitere 21 Prozent geben hierfür ohnehin kein Geld aus. Auch bei Social Media wollen 45 Prozent das Budget nicht ausweiten, fünf Prozent sogar kürzen.

Das stabilste Budget verbucht Öffentlichkeitsarbeit: Gut drei Viertel (76 Prozent) der Firmen wollen in diesem Bereich einfach "alles lassen, wie es ist".

Hälfte der Budgets bleibt unverändert, Content-Marketing oben auf der Agenda

Über alle Kommunikationskanäle hinweg rechnet ein Drittel (34 Prozent) der Befragten mit steigenden Marketingbudgets für dieses Jahr. Gut die Hälfte (51 Prozent) geht von einer unveränderten Fortschreibung des letztjährigen Budgets für 2016 aus. Lediglich fünf Prozent planen eine Reduzierung.

Dabei steht bei über drei Viertel (77 Prozent) der Firmen Content-Marketing ganz oben auf der Agenda für Online-Marketing. Gleich dahinter (70 Prozent) kommt Systemintegration, also die Vernetzung aller Systeme. Die weiteren Plätze belegen laut Eco Studie Customer Journey (64 Prozent), Personalisierung (61 Prozent), Conversion-Optimierung (59 Prozent), Bewegtbild- und Videowerbung (54 Prozent) und Lead-Generierung (53 Prozent). Weniger gefragt sind Realtime-Marketing (24 Prozent), Messaging und Internet der Dinge (20 Prozent) sowie Programmatic Advertising (15 Prozent). Oft gelobt, aber an letzter Stelle im Marketingvergleich, steht Virtual Reality (10 Prozent).

Responsive Design von hoher Bedeutung

Responsive Design befindet sich laut Umfrage ganz weit vorne auf der Bedeutungsskala: für 87 Prozent bei der Website, für 80 Prozent bei E-Mails. Das Multi-Device User Tracking halten 56 Prozent der Befragten für wichtig. Mobile Advertising ist für 44 Prozent von Bedeutung, eine firmeneigene App für 39 Prozent. Weniger interessant ist offenbar die Einbindung standortbezogener Inhalte in Echtzeit (26 Prozent). Weit abgeschlagen ist die Optimierung für eine Smartwatch - nur fünf Prozent der Befragten dieser Kommunikation eine Bedeutung bei.

Für den Report wurden 172 Experten zur Verteilung der
Online-Budgets und der Bedeutung von Online- und Mobile-Themen in ihren Unternehmen befragt.

(Autor: Susan Rönisch)

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