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Internet der Dinge: Neun Herausforderungen und Trends, die die Zukunft prägen werden

von Verena Gründel-Sauer

12.01.17 In diesem Jahr kommt das Internet der Dinge mit voller Geschwindigkeit im Mainstream an. In den kommenden zwölf Monaten wird der Vernetzungsgrad von allen möglichen und unmöglichen Produkten, Maschinen und Lösungen noch einmal stark zunehmen. Wo wir den stärksten Vernetzungsgrad sehen werden, was die Hürden und Probleme sind und warum 'smart' nicht immer gleich clever oder intelligent bedeutet, zeigen die neun Trends zur Zukunft des Internets der Dinge (IoT).

Roboter für verschiedene Anwendungen waren ein Trend auf der CES 2017 in Las Vegas. (Bild: LG Electronics)
Bild: LG Electronics
Roboter für verschiedene Anwendungen waren ein Trend auf der CES 2017 in Las Vegas.

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TL;DR
Jedes Produkt wird vernetzt. Sprachsteuerung kommt. Sicherheit wird zum wichtigeren Thema.
Haarbürsten, High Heels und Milchpumpen - es gibt kaum noch etwas, das 2017 nicht an das Internet der Dinge angeschlossen wird. Sei das jetzt sinnvoll oder auch nicht. Während der Endkunde bereits in Kürze jedes erdenkliche vernetzte Gadget kaufen kann, ist das Internet der Dinge in der Unternehmensorganisation und Produktion noch nicht so richtig angekommen. Aber auch in Unternehmen wird das Thema in diesem Jahr einen großen Schritt nach vorn gehen. Doch gleichzeitig muss die Industrie ein enormes Problem lösen, das sich zum Killer von IoT und künstlicher Intelligenz entpuppen kann.

Was genau sich im Bereich Internet der Dinge in den nächsten zwölf Monaten entwickeln wird, zeigen die neun IoT-Trends für 2017:

Neun Zukunftstrends für das Internet der Dinge


1. Der IoT-Markt wächst

Weltweit sind die Ausgaben für das Internet der Dinge (IoT) auf 737 Milliarden Dollar im Jahr 2016 gestiegen, hat der Marktforscher IDC zur Homepage dieses Unternehmes Relation Browser berechnet. Das Geld sei in Hardware, Software, Dienste und Konnektivität geflossen. Die durchschnittliche jährliche Wachstumsrate zwischen 2015 und 2020 hat IDC in dem Zuge auf 15,6 Prozent korrigiert. Der weltweite Gesamtumsatz soll damit bei 1,29 Billionen Dollar im Jahr 2020 liegen.

Die Industrie vernetzt sich zunehmend (Bild: Microsoft)
Bild: Microsoft
Die Industrie vernetzt sich zunehmend
Noch stärker wächst der Markt in Deutschland, besagen die Prognosen der Unternehmensberatung McKinsey zur Homepage dieses Unternehmes Relation Browser . Mit dem Internet der Dinge sollen sich im Jahr 2020 in Deutschland 23 Milliarden Euro umsetzen lassen. Heute liegen die Umsätze der Informations- und Telekommunikationsbranche mit dem IoT bei jährlich knapp 10 Milliarden Euro - das Potenzial wird sich also mehr als verdoppeln.

"Deutschland hat im Zukunftsthema 'Internet der Dinge' eine gute Ausgangsposition", jubelt Dominik Wee Dominik Wee in Expertenprofilen nachschlagen , McKinsey-Partner. Schließlich gehöre die deutsche Industrie bei Industrie 4.0 oder beim vernetzten Fahrzeug zur Spitzengruppe. Rückstand habe die hiesige Wirtschaft allerdings in Anwendungsfeldern wie der Digitalisierung des Gesundheitswesens oder der Vernetzung von Gebäuden als Smart Home. Das könne sich aber ändern, denn die Preise zum Beispiel für IoT-Module sollen sich bis 2020 halbieren, glaubt er.


2. Deutschland muss am Ball bleiben

Die deutschen Unternehmen müssen sich ranhalten, um nicht den Anschluss an die IoT-Entwicklung zu verlieren. Denn auch wenn die Voraussetzungen gut sind, ist die Entwicklung kein Selbstläufer. Hinzu kommt, dass sich die Mehrheit der deutschen Unternehmen bisher nicht mit dem Thema auseinandersetzt, wie jetzt eine Studie der Uni Potsdam zur Homepage dieses Unternehmes Relation Browser und des Softwarehersteller SAS zur Homepage dieses Unternehmes Relation Browser zeigt. Denn aktiv tun dies nur 43,5 Prozent.

Der Handel ist mit IoT-Innovationen noch zögerlich (Bild: Tegut)
Bild: Tegut
Der Handel ist mit IoT-Innovationen noch zögerlich
In der Handelsbranche, dem Schlusslicht, sind es sogar nur 35 Prozent. Dabei gibt es zahlreiche potenzielle Einsatzszenarien. Im Onlinehandel sind ortsbezogene Anwendungen, automatisierte Bestellungen und Logistikanwendungen auf der letzten Meile die Handlungsbereiche mit dem höchsten Zukunftspotenzial. Der stationäre Handel wiederum sieht das größte Potenzial in der Handhabung des Sortiments, unter anderem durch das Monitoring der Produkteigenschaften. Erste IoT-Projekte werden in der automatischen Bestandsführung, bei der Produktindividualisierung und in der Kundenidentifikation vorangetrieben, beschreibt die Studie.

Laut McKinsey würden sich die deutschen IoT-Anbieter hauptsächlich auf Hardware oder die Vernetzung von Geräten konzentrieren. Dabei böte das größte Umsatzpotenzial vor allem die Software, die als Plattform Anwendungen rund um das Internet der Dinge anbietet. "In Sachen Softwarekompetenz hat Deutschland allerdings noch Nachholbedarf", sagt Dominik Wee. Außerdem müssten noch zahlreiche regulatorische Fragen geklärt werden: "Dies reicht von der Frage, wem die Daten vernetzter Geräte gehören, über die Haftung - vor allem in kritischen Bereichen wie Gesundheit oder Fahrzeuge - bis hin zu Sicherheits- und Vertraulichkeitsstandards." Angesichts der schnellen Entwicklung dürften wir aber hier in diesem Jahr aus Deutschland einige Problemlösungen erwarten.


3. Digitale Agenten erreichen den Mainstream

Aktuell setzen erst 18 Prozent der Unternehmen in der EMEA-Region intelligente digitale Assistenten für bestimmte Aufgaben ein. Das fand das professionelle IT-Netzwerk Spiceworks zur Homepage dieses Unternehmes Relation Browser in einer Umfrage unter IT-Verantwortlichen heraus. Ihre Verbreitung dürfte schleunigst zunehmen. Schließlich geben 59 Prozent der Befragten an, dass sie intelligente Assistenten implementieren wollen.

Amazon Echo (Bild: Amazon)
Bild: Amazon
Amazon Echo
Bei der beruflichen Nutzung von intelligenten digitalen Assistenten ist Apples zur Homepage dieses Unternehmes Relation Browser Siri in EMEA derzeit am weitesten verbreitet: Fast jeder zweite IT-Profi (49 Prozent) nutzt Siri, dicht gefolgt von Microsoft zur Homepage dieses Unternehmes Relation Browser Cortana mit 46 Prozent. Google zur Homepage dieses Unternehmes Relation Browser Now kommt auf 31 Prozent der Nennungen. 23 Prozent der Befragten gaben jedoch an, in den nächsten zwölf Monaten Microsoft Cortana implementieren zu wollen, meist im Zuge der Windows-10-Migration. Damit wäre Cortana der mit Abstand am häufigsten genutzte intelligente Assistent im Business-Umfeld.

Noch ganz neu ist Amazons zur Homepage dieses Unternehmes Relation Browser Alexa, die erst im November auf den deutschen Markt kam. Auf der diesjährigen CES zur Homepage dieses Unternehmes Relation Browser in Las Vegas hatte sie bereits ihren ganz großen Auftritt. Laut Bild zur Homepage dieses Unternehmes Relation Browser war Alexa dort mit etwa 700 Produkten, Skills und Diensten vertreten.

Sowohl im beruflichen als auch im privaten Umfeld werden sich Agenten 2017 rasch weiterverbreiten. Der Schlüssel dazu ist die künstliche Intelligenz, die die digitalen Assistenten zum unverzichtbaren Teil ihrer Endgeräte macht. Sei es im Smart Home, im Organizer des Handys, im (in Zukunft selbstfahrenden) Auto oder im Wearable.


4. Sprachsteuerung wird zum IoT-Benutzer-Interface

Aktuell ist das Smartphone in den meisten Fällen die Steuerungsschnittstelle für das Internet der Dinge. Doch das ändert sich 2017 zunehmend. Denn die Sprachsteuerung wird die nächste große Entwicklung in den Bereichen digitale Agenten, IoT sowie im Smart Home sein. Schließlich lassen sich viele Dinge wesentlich bequemer und schneller per Spracheingabe befehlen - Handy entsperren, App öffnen und Befehl eingeben oder tippen, ist oft viel umständlicher. Auf der CES zeichnete sich die Sprachsteuerung als einer der wichtigsten Trends ab.

Doch für eine problemlose Spracheingabe müssen noch einige technische Hürden genommen werden. Eine viel befahrene Straße oder ein laufender Fernseher in der Umgebung, englische Worte, Namen oder zu lange Sätze bringen sie heute allzu schnell aus dem Konzept. Doch die Entwickler arbeiten an Lösungen: Gegen Umgebungsgeräusche präsentierte das Unternehmen Audyssey zur Homepage dieses Unternehmes Relation Browser einen Algorithmus, der die Stimme des Nutzers aus den störenden Geräuschen im Raum um bis zu 53 Prozent besser herausfiltern können soll.


5. Das Internet der Dinge wird zum Schlachtfeld der großen Vier

In Sachen Agenten und Spracherkennung zeichnen sich vier Anbieter ab, die 2017 in einen harten Kampf um die Vormachtstellung im Internet der Dinge eintreten dürften: Vorreiter Apple mit Siri, der seinen einstigen Vorsprung gerade zu verspielen scheint. Microsoft mit Cortana. Google mit Google Assistant. Und Nachzügler Amazon mit Alexa, die auf der CES einen überraschend großen Auftritt hinlegte - angesichts der rund 700 dort gezeigten Lösungen, die mit Alexa laufen.

Agent Alexa im Ford (Bild: Ford)
Bild: Ford
Agent Alexa im Ford
Es scheint fast, als hätten die Hardware-Hersteller nur auf Alexa gewartet. Seitdem Amazon 2016 die Schnittstellen freigegeben hat, haben sie sich ins Zeug gelegt, um auf der CES erste Anwendungen zu präsentieren: Unter den Autoherstellern wollen nach BMW zur Homepage dieses Unternehmes Relation Browser nun auch Volkswagen zur Homepage dieses Unternehmes Relation Browser und Ford zur Homepage dieses Unternehmes Relation Browser den Dienst nutzen. LG zur Homepage dieses Unternehmes Relation Browser zeigte einige Smart-Home-Geräte wie Staubsauger und Kühlschränke, die sich durch Alexa steuern lassen. Und auch Lenovo zur Homepage dieses Unternehmes Relation Browser präsentierte einen Alexa-basierten Heimassistenten - um nur einige Beispiele zu nennen. Was die Zahl der Integrationen angeht, scheint Amazon die Agenten-Konkurrenz zurzeit weit hinter sich zu lassen. Dass Google, Microsoft und Apple das auf sich sitzen lassen, ist aber unwahrscheinlich. Deshalb können wir uns 2017 auf einen Agenten-Konkurrenzkampf zwischen diesen Vier einstellen.


6. Anbieter testen aus, was geht

Smarte Haarbürste von Withings (Bild:  Withings)
Bild: Withings
Smarte Haarbürste von Withings
Die CES mutet zum Teil an wie ein hochtechnologisierter Kuriositäten-Laden. Die Hersteller verpassen allem und jedem eine digitale Schnittstelle oder Sensoren: Zum Beispiel die Nokia-Tochter Withings zur Homepage dieses Unternehmes Relation Browser stellte eine smarte Haarbürste vor, die die Haarstruktur analysieren und Pflegetipps geben soll. Das Samsung-Start-up Innomdle zur Homepage dieses Unternehmes Relation Browser zeigte ein Uhrenarmband, das Gespräche über Bluetooth von einem Handy empfängt und die Vibrationen so übertragen kann, dass man mit dem Finger an der Ohrmuschel telefonieren kann. Digisole zur Homepage dieses Unternehmes Relation Browser hatte High Heels im Angebot, die Schritte messen und per App den Absatz aus- und einfahren können. Der Bewegungstracker für Pferde von Equisense Motion zur Homepage dieses Unternehmes Relation Browser überwacht die Bewegungen der Tiere beim Reiten.

Remi zur Homepage dieses Unternehmes Relation Browser stellte ein smartes Babyfon vor, das Gute-Nacht-Geschichten vorliest, die Kinder per Lied ans Zähneputzen erinnert, ihnen mit einem sich verändernden Smiley signalisiert, ob es schon Morgen ist und sie aufstehen können, oder ob die Eltern noch schlafen, und misst zudem Lautstärke und Temperatur im Schlafzimmer. Eine intelligente Baby-Waage namens Grow von Hatch Baby zur Homepage dieses Unternehmes Relation Browser ist gleichzeitig Wickelunterlage und trackt die Füttermenge sowie die Anzahl der gewechselten Windeln. Zum Abpumpen von Muttermilch präsentierte Willow zur Homepage dieses Unternehmes Relation Browser eine Milchpumpe, die per App die Menge der abgegebenen Milch anzeigt.

Inwieweit all diese Produkte auch wirklich vom Kunden gewollt und bezahlt werden, wird sich erst noch herausstellen. 'Smart' ist bei den Gadgets zumindest nicht unbedingt mit 'clever' oder gar 'intelligent' gleichzusetzen. Aktuell testen viele etablierte Hersteller und junge Start-ups noch aus, wie weit die Technikverliebtheit ihrer Kunden reicht. Daher gilt, es gibt nichts, was es nicht gibt. Aber viele der Gadgets werden die nächsten Jahre wohl nicht überleben, wenn der IoT-Markt erst einmal beginnt, sich zu konsolidieren. 2017 gehört zur Testphase für das Internet der Dinge.


7. Smart Home kommt endlich an - wenn auch im Kleinen

So clever voll vernetzte Heizungsanlagen, Rolladentechnik oder automatisierte Türschloss- und Lichtsteuerungssysteme auch sein mögen - so teuer und aufwändig ist ihre Installation und so kompliziert die Technik. Und damit blieb das vernetzte Heim vorerst ein Ladenhüter. Jetzt aber kommt das Smart Home doch langsam in den Mainstream. Wenn auch über den Weg der Kleingerätetechnik. Es wird nicht gleich das ganze Haus vernetzt, sondern im ersten Schritt einzelne Geräte in der Küche, im Bad, im Wohn- oder Schlafzimmer. Eben alles, was sich relativ leicht installieren lässt, ohne dass Wände aufgebohrt, Kabel umverlegt oder gar ganze Heizungsanlagen installiert werden müssen.

Der smarte Kühlschrank von LG (Bild: LG Electronics)
Bild: LG Electronics
Der smarte Kühlschrank von LG
Beispiele sind Kameras, mit denen sich die Wohnung überwachen lässt und die bei jeder Bewegung im Haus Alarm schlagen oder Hörgeräte zur Homepage dieses Unternehmes Relation Browser , die sich mit der Alarmanlage und Rauchmeldern verbinden lassen. LG präsentierte einen Kühlschrank, der mithilfe von Amazons Alexa eine Einkaufsliste erstellen, Rezepte suchen, Musik spielen und bei Amazon bestellen kann. Waschmaschinen und Trockner vom Hersteller Whirlpool zur Homepage dieses Unternehmes Relation Browser hören nun ebenfalls auf Alexa, genauso wie zahlreiche Fernseher von verschiedenen Anbietern. Ein vernetzter Duschkopf zur Homepage dieses Unternehmes Relation Browser gibt per Smartphone Bescheid, wenn das Wasser warm ist. Und der neueste Mülleimer von Simplehuman zur Homepage dieses Unternehmes Relation Browser öffnet sich per Sprachbefehl.

Mit all diesen Gadgets lässt sich das Zuhause auch mit kleineren Investitionen Stück für Stück ein bisschen smarter einrichten. Dieser Trend wird sich 2017 auch in immer mehr deutschen Wohnungen fortentwickeln. Und er wird langfristig den Weg ebnen für größere und längerzyklische Smart-Home-Investitionen.


8. Heim-Roboter finden wachsende Akzeptanz

Panasonics Haus-Roboter Companion (Bild: Panasonics)
Bild: Panasonics
Panasonics Haus-Roboter Companion
Etwas langsamer ist der Fortschritt in Sachen Roboter. Aber die Haushalte, die durch einen simplen Staubsaugerroboter erst einmal auf den Geschmack gekommen sind, finden 2017 immer mehr Weiterentwicklungen, die ihnen das Leben erleichtern sollen. Die bekannteste Anwendung intelligenter Roboter heute ist sicher Amazon Echo mit Alexa, auch wenn diese noch unbeweglich ist. Das muss aber nicht so bleiben: Ubtech zur Homepage dieses Unternehmes Relation Browser hat mit Lynx auf der CES einen Alexa-basierten beweglichen Roboter gezeigt. Er kann nicht nur laufen, sondern Befehle entgegennehmen, die Wohnung überwachen, Anrufe starten, Musik abspielen und Geschichten vorlesen. Und er ist nicht der einzige. LG zeigte in Las Vegas gleich eine ganze Armee an verschiedenen Robotern. Mayfield zur Homepage dieses Unternehmes Relation Browser hat mit Unterstützung von Bosch zur Homepage dieses Unternehmes Relation Browser ebenfalls eine fahrende humanoide Maschine entwickelt. Panasonics Companion zur Homepage dieses Unternehmes Relation Browser muss man eher als 'ovuid' bezeichnen, denn er sieht aus wie ein Ei.

Auch wenn wir diese Produkte 2017 sicherlich noch nicht in deutschen Wohnungen sehen werden, zeigen sie doch, wo die Reise hingeht. Denn Amazons Echo oder ähnliche Assistenten zur Heimsteuerung wird es sicherlich immer häufiger in den Häusern von Early Adoptern und Datenschutz-Furchtlosen geben. Da ist der Weg zum laufenden Roboter mit niedlichen Kulleraugen nicht mehr weit. So manche gestresste Workaholic-Mama wird froh sein, wenn ihr ein smarter Helfer ab und zu mal die Gute-Nacht-Geschichte abnimmt.


9. Sicherheitsproblem rückt in den Fokus

Immer wieder werden Hackerangriffe und Datenklau im großen Stil bekannt. Bestes Beispiel ist das Mirai-Botnetz, mit dem unbekannte Angreifer hunderttausende Geräte aus dem Internet der Dinge fernsteuern, über die sie DDoS-Angriffe starten können. Mirai legte erst im Oktober 2016 mit einem Angriff zahlreiche Onlinedienste wie Twitter zur Homepage dieses Unternehmes Relation Browser , Netflix zur Homepage dieses Unternehmes Relation Browser , Paypal zur Homepage dieses Unternehmes Relation Browser , Spotify zur Homepage dieses Unternehmes Relation Browser und mehr lahm. Auch hinter dem großen Telekom-Ausfall Ende November soll Mirai stecken. Und das ist erst der Anfang, schließlich wird das Internet der Dinge weiter stark wachsen - und ließe sich damit als noch viel mächtigere Waffe missbrauchen. Umgekehrt sind die gekaperten Geräte den Hackern schutzlos ausgeliefert. So werden nicht nur sensible Daten ausgelesen, auch können sie ferngesteuert werden, was nicht nur bei Autos und im Gesundheitswesen zum großen Problem werden kann.

Kein Wunder also, dass Unternehmen große Sorge haben: Laut der Spiceworks-Studie 2016 sind 77 Prozent der IT-Verantwortlichen besorgt über die wachsende Zahl an Einstiegspunkten ins Netzwerk, und 70 Prozent beklagen, dass die IoT-Hersteller sich zu wenig um die Sicherheit ihrer Geräte kümmern. "Vorkehrungen für Sicherheit bis ins letzte Gerät", hält Bettina Horster, Vorstand Vivai AG zur Homepage dieses Unternehmes Relation Browser und Direktorin IoT und Mobile im Eco Verband der Internetwirtschaft zur Homepage dieses Unternehmes Relation Browser spätestens ab 2017 für unabdingbar. Schließlich gibt es kaum Unternehmen, die die gesamten IoT-Ökosysteme überschauen können.

Eine aktuelle Studie von ForeScout zur Homepage dieses Unternehmes Relation Browser zeigt sogar, dass gängige IoT-Geräte in weniger als drei Minuten gehackt werden können. Mithilfe eines ethischen Hackers sei man zu dem Schluss gekommen, dass diese Geräte für Unternehmen erhebliche Risiken mit sich bringen, da sie meist keine integrierten Sicherheitsfunktionen besitzen. Bei den Geräten, die über rudimentäre Sicherheitsfunktionen verfügten, waren viele mit veralteter Firmware ausgestattet.

Doch es findet langsam ein Umdenken statt: Zum Beispiel hat der Branchenverband Cloud Security Alliance (CSA) Richtlinien zur Homepage dieses Unternehmes Relation Browser für die Entwicklung sicherer Geräte für das Internet der Dinge veröffentlicht. Die sind gerade für fachfremde Hersteller, etwa von Uhren oder weißer Ware, wichtig, die naturgemäß keine IT-Sicherheitsexperten sind. Außerdem will nun die Politik eingreifen. Zum Beispiel mit einem IoT-Gütesiegel, über das in den USA und bei der Europäischen Kommission diskutiert wird, wie die Welt zur Homepage dieses Unternehmes Relation Browser berichtet. Auch erste Hersteller, wie zum Beispiel Bosch, der eine ganze IoT-Plattform plant, nehmen sich des Themas Sicherheit an. Wirklich Sinn macht dies erst, wenn alle mitmachen. Doch für die meisten steht heute ausschließlich die Neuartigkeit des Gadgets im Vordergrund.

Zumindest noch. Wenn sich 2017 die Angriffe auf das IoT oder aus dem IoT häufen und vielleicht sogar zum allgemeinen Problem werden, weil halb Deutschland mal wieder 24 Stunden vom Internet abgeschnitten ist, wird der Kunde sicherlich wachsamer. Dieser Lernprozess wird 2017 in Gang gesetzt. Aber bis sich das Thema bei einem Großteil der Hard- und Software-Hersteller durchsetzt, wird es noch etwas länger dauern.

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