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Zurück-Marschmarsch: Jetzt haben Mainframes wieder Konjunktur

23.10.12 Mit Client/Server-Architekturen konnte die IT in den 1980er und 1990er Jahren den Computer-Dinosauriern, den Mainframes, den Garaus machen. Jetzt schleichen sich in die Ungetüme wieder in die Rechenzentren - im Schatten der Clouds.

Aus der weltweiten Studie 'The Mainframe as a Mainstay of the Enterprise 2012' von Software-Anbieter CA Technologies zur Homepage dieses Unternehmes Relation Browser geht hervor, dass sich der Großrechner in einer zunehmend komplexer werdenden IT-Landschaft sich zu Grundpfeilern der Unternehmensinfrastruktur entwickeln. Die Studienergebnisse zeigen drei Haupttrends:

  • Der Mainframe spielt eine immer größere strategische Rolle beim Managen der wachsenden Anforderungen von Unternehmen;
  • Im Zeitalter von Big Data und Cloud Computing helfen Großrechner, die Innovationsfähigkeit eines Unternehmens zu erhalten;
  • Die Unternehmen suchen für das Mainframe-Management nach Fachkräften mit fachübergreifenden Kompetenzen.

Laut Studienergebnissen nimmt der Mainframe eine immer stärkere Position im Unternehmen ein und wird vermehrt als ein strategischer Bestandteil der IT-Infrastruktur wahrgenommen. In diesem Zusammenhang bestätigen 33 bzw. 56 Prozent der Befragten aus Deutschland und über 80 Prozent der weltweiten Teilnehmer, dass Großrechner eine strategische bzw. eine wichtige strategische Komponente ihrer gegenwärtigen und künftigen IT-Strategie sind. Knapp ein Drittel der deutschen Befragten (31 Prozent) und 46 Prozent der weltweiten Umfrageteilnehmer gaben an, dass sie in den nächsten zwölf bis 18 Monaten beabsichtigen, in Mainframe-Software zu investieren. In Großrechner-Hardware wollen in diesem Zeitraum gut zwei Fünftel der deutschen Befragten (44 Prozent) vermehrt investieren. Weltweit steht das bei 36 Prozent der Befragten auf der Agenda. Zudem sehen 52 Prozent der deutschen sowie 44 Prozent der international Befragten vor, ihre Investitionen in Mainframe-bezogene Services (NET) zu erhöhen.

Mit dem zunehmenden Anstieg von Cloud Computing, Big Data und Enterprise Mobility wird der Mainframe die notwendige Rechenleistung liefern, das heißt, er wird in den nächsten Jahren vielen technischen Neuentwicklungen den Weg bereiten. 75 Prozent der deutschen Teilnehmer der Studie und 58 Prozent der international Befragten sind der Meinung, dass der Großrechner eine zentrale strategische Plattform in ihrer Cloud Computing-Strategie ist bzw. sein wird. Insgesamt sehen die Befragten die flexible Bereitstellung neuer Services, Skalierbarkeit und Sicherheit als "wichtige" Vorteile des Mainframe-Einsatzes, die den Weg in die Cloud ebnen. So evaluieren oder planen gegenwärtig 63 Prozent der weltweit und 69 Prozent der deutschen Befragten in den nächsten zwölf bis 36 Monaten neue Werkzeuge einzusetzen, mit denen sie schnell private und hybride Cloud-Services auf dem Großrechner einführen und kostensparend provisionieren können.

Arbeitsplätze entstehen vor allem im Ausland

Arbeitskräfte schafft der neue Boom allerdings nicht - zumindest nicht in Deutschland. 79 Prozent der deutschen Befragten gehen davon aus, dass ihr Unternehmen künftig über weniger Großrechnerexpertise verfügen wird. Der Grund dafür ist die tragende Rolle, die der Großrechner im Kontext von Cloud Computing einnimmt. Umso mehr werden interdisziplinäre Fähigkeiten zum zentralen Kriterium bei der Suche nach geeigneten Bewerbern. So planen im nächsten Jahr 89 Prozent der weltweiten sowie 96 Prozent der deutschen Teilnehmer der Studie ein hybrides, Plattform-übergreifendes Management einzuführen - inklusive Design-Teams sowie übergreifender Budgets, Teams und Orgaisationsleitung. Vor diesem Hintergrund meint mehr als die Hälfte der weltweiten Befragten (56 Prozent), dass es für einen Bewerber essentiell sei, sowohl über Mainframe- als auch über übergreifende Kompetenzen zu verfügen. In Deutschland vertreten 58 Prozent diese Meinung.

Insgesamt befragte Decipher Research im Auftrag von CA Technologies im August 2012 weltweit 623 IT-Experten aus elf Ländern.

(Autor: Joachim Graf)

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