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Studie: Onlineshopper wollen lieber offline kaufen

24.11.09 Die Weihnachtzeit steht vor der Tür, und Onlineshopbetreiber rüsten sich emsig für die Umsatz-stärkste Zeit im Geschäftsjahr. Das meiste Geld jedoch wird nach wie vor im stationären Handel ausgegeben. Auch das der Internetnutzer, so eine repräsentative Untersuchung der Marktforscher von Fittkau & Maaß.


(Bild: SXC.hu/Y Chi)
Auch wenn dem Vertriebskanal Internet erneut neue Rekordumsätze prognostiziert werden, das meiste Geld für Weihnachtsgeschenke lassen selbst die Internet-Nutzer im stationären Handel - und nicht im Netz. Lediglich jeder fünfte Online-Nutzer, der dieses Jahr Geschenke kaufen wird, will einen Großteil seines Weihnachtsbudgets via Internet ausgeben. Die Mehrheit hingegen plant den Geschenkekauf ganz traditionell vorwiegend im stationären Handel. Das ist das zentrale Ergebniss der Fittkau & Maaß Relation Browser -Untersuchung, bei der 126.000 deutschsprachige Internet-Nutzer befragt worden.

Diejenigen, die das meiste Geld für Weihnachtsgeschenke im Netz ausgeben wollen, sind vor allem preis- und trendbewusste Internet-Nutzer. Die W3B-Nutzertypologie zeigt den typischen Online-Weihnachtseinkäufer zum einen als sehr preissensibel: Er kauft häufig bei Discountern und achtet nach eigenen Angaben stets auf den Preis. Zum anderen ist er bei Trends gern vorn mit dabei: Produktneuheiten kauft er sehr früh, zudem wird er oft um Rat gefragt, wenn es um den Kauf bestimmter Dinge geht.

Im Vergleich zu den Offline-Shoppern ist der typische Online-Weihnachtseinkäufer häufiger in der Altersgruppe der 25- bis 35-Jährigen anzutreffen, besonders selten hingegen unter Nutzern im Alter ab 50 Jahre.

Insgesamt lässt sich jedoch feststellen, dass der Anteil der Online-Weihnachtseinkäufer stetig steigt: So nimmt seit sieben Jahren die Nutzung des Internets für den Weihnachtsgeschenkekauf immer weiter zu. Auch im Vergleich zum Vorjahr ist ein deutlicher Aufwärtstrend zu verzeichnen. Planten Ende 2008 noch 47 Prozent das Weihnachtsshopping im Netz, sind es dieses Jahr mit 52 Prozent schon mehr als die Hälfte aller Nutzer. (SUR)

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