Werden Sie jetzt iBusiness-Premium-Mitglied und Sie erhalten die Praxisstudie für 49¤ kostenlos
Premium-Mitglied werden und Studie gratis bekommen
Der bewährte Wandkalender im Riesenformat 120x69cm bietet viel Platz für Urlaubs-, Messe- und Projektplanung und listet zusätzlich alle wichtigsten Messe-, Kongress- und Award-Termine.
Hier bestellen

Neue Crossmedia-Währung sagt: Kino ist 40 mal wertvoller als Online

23.02.12 Das Kino wird etwa 40 mal aufmerksamer konsumiert als das Internet und ist daher als Werbemedium 40 mal wertvoller. Das findet die Strategieberatung Goldmedia zur Homepage dieses Unternehmes Relation Browser Dienstleister-Dossier einsehen , die aktuell versucht, mit dem Aufmerksamkeitsindex (AIX) zur Homepage dieses Unternehmes Relation Browser Dienstleister-Dossier einsehen eine neue crossmediale Währung für den Wert von Aufmerksamkeit zu etablieren.

Für die Studie zum AIX wurden die direkten Umsätze (Nutzer zahlt für Konsum) und indirekten Umsätze (Werbeindustrie zahlt für Werbezeit, GEZ-Gebühren) eines Mediums zusammengezählt. Anschließend wurden sie durch die Nutzungsdauer geteilt. Daraus ergibt sich ein Index, der aussagen soll, wie viel eine Stunde Aufmerksamkeit in einem bestimmten Medium wert ist. Die Logik dahinter: Wofür viel gezahlt wird, ist auch viel wert.

Zeitschriften und Kino sind demnach ganz schön wertvoll, während Internet und Radio die wertlosen Schlusslichter sind.

Zugriff auf das Marktzahlenarchiv

Das Marktzahlen-Archiv ist ein Premium-Service von iBusiness.

mehr erfahren

(chart: Goldmedia.com)

Das grundsätzliche Problem der Aufmerksamkeitswährung AIX liegt zum einen in der Formel: Der Indexwert eines Mediums steigt, zwar, wenn es mehr Umsätze macht (was sinnvoll ist, weil steigender Umsatz in der Tat ein Indikator für großen Wert und Aufmerksamkeit ist). Doch der Index steigt logischerweise auch, wenn die Nutzungsdauer sinkt, weil der Umsatz dann auf weniger Zeit verteilt wird (bedeutet: Ein Medium, das seine Umsätze verdoppelt, verdoppelt seinen Indexwert - genau so wie ein Medium, das bei gleichen Umsätzen nur noch halb so viel genutzt wird). Zum anderen sagen die Kosten pro Zeiteinheit wenig über die tatsächliche Aufmerksamkeit aus - was der Name des Index jedoch deutlich nahelegt.
Und schließlich werden Zahlungen des Nutzers (etwa freiwillige Ausgaben für Zeitschrift, Kinokarte) und Zahlungen der Industrie (Werbeetats) vermischt, so dass nicht von einer Wertermittlung der Nutzung gesprochen werden kann.

(Autor: Sebastian Halm)

Marktzahlen zu diesem Artikel

Weitere Artikel zu diesem Themenbereich:

Anzeige

Ausgewählte Agenturen und Dienstleister zu diesem Themenbereich

Trackbacks / Kommentare
Gerald Rusche Von: Gerald Rusche Expertenprofil , GERUWEB Relation Browser Zu: Neue Crossmedia-Währung sagt: Kino ist 40 mal wertvoller als Online 23.02.12
Im Internet kann man wegen dem extremen Überangebot niemals alleine mit Aufmerksamkeit punkten. Die Anstrengungen klassische Medien mit Onlinewerbung zu vergleichen ist der verzweifelte Versuch von althergebrachten Werbeagenturen, ihre Daseinsberechtigung irgendwie noch zu verlängern. Doch der Zug ist abgefahren. Im Web heisst es ganz klar Glaubwürdigkeit first! Da ist mittlerweile sogar in Forschung und Lehre Konsens. Schliesslich misst ja, den Browsertabs gleich, auch niemand wie viele Filme ich in einem Kino gleichzeitig sehen kann. Weil es einfach Unfug ist.
Es kommt ja auch Niemand auf die Idee einen Vergleichstest von Hörgeräten und Kopfhörern zu machen. Oder Schubkarren und PKWs nur weil beides Räder hat.

Wenn veralterte Werbeleute zwanghaft versuchen das Web mit ihrem Horizont zu verstehen, heisst es nicht, dass es tatsächlich mehr Gemeinsamkeiten gibt als beispielsweise zwischen einer Klobürste und einem Steakmesser. Sicher, beides wird in die Hand genommen und mit vor/zurück Bewegungen gesteuert. Dass war's dann aber hoffentlich auch ;-)

Und mit welcher Währung wird soziale Bindung und soziale Aufmerksamkeit gemessen und bewertet? Gar nicht? Der Selbstzweck des Internet ist eben nicht der monitäre Wert. Auch wenn Werbeleute das gerne so sehen würden. Wenn dabei raus kommt, dass sich Werbung im Internet nicht lohnt, weil die „bezahlte“ Nutzungsdauer zu gering ist, schön dann eben ein Web ohne diese Art der Werbung. Dann sind wir endlich wieder unter uns ;-)
Artikel Weiterempfehlen
Empfehlen Sie diesen Artikel an Kollegen oder Freunde weiter.
Alle Meldungen vom 23.02.12:
Premium-Inhalt Bitte nicht hexen: Konversionsraten-Optimierung ist nicht genug (23.02.12)
Premium-Inhalt Die Sache mit dem Testing (23.02.12)
Premium-Inhalt Checkliste: Die acht Entscheidungen bei der Konversion (23.02.12)
Premium-Inhalt Nicht alles ist Konversion (23.02.12)
Sieben Trends der mobilen Zukunft (23.02.12)
Knapp eine Milliarde App-Downloads, Umsatz steigt um 123 Prozent (23.02.12)
Studie: Wer oft mobiles Breitband nutzt, welchselt öfter den Anbieter (23.02.12)
Social SEO: Bing-Produkt verknüpft Suchergebnisse direkt mit Facebook (23.02.12)
Studie: Nutzungspräferenzen mobiler E-Mail Anwender (23.02.12)
Cyberkriminelle bedienen sich kostenloser Fan-Apps (23.02.12)
Neue Crossmedia-Währung sagt: Kino ist 40 mal wertvoller als Online (23.02.12)
Google reicht Antrag ein, um Video-Dienst in Kansas City zu starten (23.02.12)
SapientNitro holt Führungspersonal von Denkwerk (23.02.12)
Smeet kooperiert mit Frankreichs größtem Partyportal (23.02.12)
Wer-kennt-wen: Nutzer dürfen jetzt Tierprofile knuddeln (23.02.12)
Berger Baader Hermes baut Kundenberatung aus (23.02.12)
Unternehmensberatung Seven Principles intensiviert Social-Media-Aktivitäten (23.02.12)
Pilot gründet neue Unit Consumer Activation (23.02.12)
Billiger.de stärkt Syndication und Partnergeschäft (23.02.12)
AME Shortlist: Deutsche Social-Media-Kampagnen mit guten Chancen auf einen Preis (23.02.12)
71 Finalisten für Best of Swiss Web Awards nominiert (23.02.12)
Startschuss für Crea Credential Award 2012 (23.02.12)
European Design Award 2012 verlängert Einreichfrist (23.02.12)

Für diesen Seite von iBusiness steht eine Mobile Ansicht zur Verfügung.
Umleiten?