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Auf welchen Kanälen Unternehmen nach Fachkräften suchen

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Ranking: Auf welchen Kanälen Unternehmen ausländische Fachkräfte suchen von Sebastian Halm 16.09.14 Deutsche Unternehmen setzen wegen des Fachkräftemangels auf ausländische Spezialisten. Das hat Bitkom Research Relation Browser für das Business-Netzwerks Linkedin heruasgefunden. Doch nicht immer ist Fachkräftemangel der wahre Grund dafür. Artikel merken Immer mehr Manager werden im Ausland angeheuert. (Bild: Microsoft) Bild: Microsoft Immer mehr Manager werden im Ausland angeheuert. Inzwischen sind in jedem sechsten Unternehmen (17 Prozent) Fach- und Führungskräfte aus dem Ausland beschäftigt, vor einem Jahr waren es erst 13 Prozent. Unter den Großunternehmen mit mehr als 500 Mitarbeitern arbeiten sogar in jedem zweiten Unternehmen (51 Prozent) Mitarbeiter einer anderen Nationalität. Jedes neunte Unternehmen (11 Prozent) plant aktuell, Fachkräfte im Ausland zu rekrutieren, unter den Großunternehmen sind es sogar rund zwei Drittel (64 Prozent). Immer öfter genommen: Ausländische Experten als Türöffner in neue Märkte 60 Prozent der Unternehmen, die im Ausland nach Mitarbeitern suchen, geben an, im Inland nicht genügend qualifizierte Bewerber zu finden. Unter den Großunternehmen sind es sogar 78 Prozent. Aber auch andere Gründe spielen für die Rekrutierung im Ausland eine Rolle: 39 Prozent der Unternehmen wollen auf diese Weise Kontakte in bestimmte Märkte herstellen, 32 Prozent setzen auf ausländische Spezialisten als Teil einer Diversity-Strategie. Und rund jedes siebte Unternehmen (16 Prozent) sucht dort nach Qualifikationen, die es in Deutschland nicht gibt, etwa spezielle Studienabschlüsse. Eingestellt werden sollen vor allem IT-Fachkräfte und Controller. 53 Prozent der Unternehmen, die im Ausland rekrutieren, wollen Spezialisten für Informationstechnologie und Telekommunikation nach Deutschland holen, 52 Prozent Controller. Mit etwas Abstand folgen Mitarbeiter für Forschung und Entwicklung (31 Prozent), Vertrieb (28 Prozent) sowie Marketing und Einkauf (je 22 Prozent). Dabei sind vor allem Berufseinsteiger (in 72 Prozent der Unternehmen) und Young Professionals, also Hochschulabsolventen mit einem bis fünf Jahren Berufserfahrung, gefragt (61 Prozent). 30 Prozent der Unternehmen suchen hingegen Führungskräfte. Online-Suche gewinnt an Bedeutung Bewerber werden dabei immer öfter über Online-Kanäle gefunden. So nutzen 84 Prozent der Unternehmen eigene Karrierewebseiten (2013: 74 Prozent), 75 Prozent suchen in Sozialen Netzwerken (2013: 72 Prozent). Unverändert setzen 73 Prozent auf Online-Jobbörsen. Daneben nutzen die Unternehmen aber auch weiterhin klassische Rekrutierungswege. So haben 86 Prozent Kontakte zu spezialisierten Personalvermittlern (2013: 90 Prozent), 86 Prozent schalten die Zentrale Auslands- und Fachvermittlung zur Homepage dieses Unternehmnes Relation Browser (ZAV) der Bundesagentur für Arbeit ein (2013: 97 Prozent). Ein Grund für diese Verschiebung hin zu Online dürfte die Zufriedenheit mit den Ergebnissen sein. Bei der Frage nach dem Erfolg verschiedener Rekrutierungswege liegen auf Platz eins die eigenen Karriere-Webseiten, die von 97 Prozent der Unternehmen als "erfolgreich" oder "sehr erfolgreich" bezeichnet werden (2013: 96 Prozent). Auf Platz zwei folgen Online-Jobbörsen (83 Prozent, 2013: 82 Prozent) vor den spezialisierten Personalvermittlungen (81 Prozent, 2013: 74 Prozent). Bereits knapp dahinter wird das internationale Business-Netzwerk Linkedin genannt, das 80 Prozent der Unternehmen als erfolgreichen Weg zur Bewerbersuche sehen (2013: 70 Prozent Auch die übrigen sozialen Netzwerke wurden etwas erfolgreicher eingesetzt. 59 Prozent der Unternehmen nennen diese als erfolgreichen Weg zur Mitarbeitersuche (2013: 50 Prozent). Ausländische Fachkräfte bleiben nur auf Zeit Alle Befragten stimmen der Aussage zu, dass die Fachkräfte sich gut im Unternehmen integriert haben (2013: 96 Prozent). Ebenfalls alle geben an, dass die ausländischen Mitarbeiter nach angemessener Arbeitsleistung die gleiche Arbeitsleistung wie vergleichbar qualifizierte deutsche Mitarbeiter erbringen (2013: 92 Prozent). Allerdings bleiben die neuen Mitarbeiter selten für immer: Zwei Drittel der ausländischen Fach- und Führungskräfte (69 Prozent) bleiben höchstens vier Jahre im deutschen Unternehmen. Vier von zehn Unternehmen (42 Prozent) geben an, dass die Experten danach wieder in ihr Herkunftsland zurückkehren, jedes vierte (24 Prozent) sagt, dass der Aufenthalt in Deutschland als Sprungbrett für den Wechsel in ein bevorzugtes Zielland wie die USA gesehen wurde.

Quelle und Datum

16.09.14 – Bitkom

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