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Projekttitel und ausführende Agentur:
Projekt-Titel:Last Call
Anbieter/Agentur:Jung von Matt / Spree
URLhttp://www.jvm.de

Details zum Projekt: (zuletzt aktualisiert am: 18.03.10)

Art der Meldung
Etat-Gewinn
Leistungen des Anbieters
Beratung/Konzeption,Technische Umsetzung (Backend),Kreative Umsetzung (Frontend)
Branche
Film/Video
Anwendungsbereich
Entertainment/Infotainment
Zielplattform
Andere Plattform
Auftraggeber
NBC Universal / 13th Street
Projektleiter beim Auftraggeber
Dirk Böhm (Direktor Kommunikation/Unternehmenssprecher) Karin Zipperling (Senior Online Marketing Manager)
Projektleiter beim Anbieter
Wolfgang Schneider, Mathias Stiller (Geschäftsführung)
Projektmanagement, Konzept, Artdirektion, Design, Animation,Programmierung...
Verantwortlich bei Jung von Matt/Spree:

Wolfgang Schneider, Mathias Stiller (Geschäftsführung)
Andreas Henke (Creative Direction)
Daniel Leverenz, Marius Bell (Art Direction)
Helen Seiffe, Ruben Donath (Beratung)
Julia Cramer (Produktion)

Verantwortlich bei Film Deluxe GmbH (Filmproduktion):

Glenn Bernstein, Jürgen Krause (Produzenten)
Milo (Regie)
Daniel Kundrat (Schnitt & Compositing)

Weitere beteiligte Unternehmen:

Aixvox GmbH, Detlev Artelt (Beratung Sprachtechnologie), Powerflasher GmbH (Programmierung), Telenet GmbH Kommunikationssysteme(Telefonie/Sprachsteuerung), NHB Studios Berlin (Audioproduktion)
Aufgabe/Briefing
Jung von Matt / Spree entwickelt für den Sender 13th Street einen interaktiven Horrorfilm im Kino.

Das Briefing lautete: Der Zuschauer soll Horror erleben wie nie zuvor. Die Idee: Der Zuschauer bekommt eine eigene Rolle und steht im Dialog mit der Hauptdarstellerin des Films. So wird der Horrorfilm zum interaktiven Nervenkitzel.
Umsetzung/Lösung
Jung von Matt entwickelte dafür zusammen mit den Powerflashern, Telenet und Aixvox ein einzigartiges Setup. Dass das Ergebnis nicht nur technisch, sondern auch filmisch beeindruckt, ist nicht zuletzt das Verdienst der Berliner Filmproduktion Film Deluxe und der Postproduction NHB, die unzählige Stunden mit der Agentur am Endprodukt feilten. Die Zuschauer werden vor Beginn des Films aufgefordert, ihre Telefonnummern an eine Kurzwahl zu schicken. Eine speziell entwickelte Software wählt die Nummer eines Zuschauers aus und ruft ihn an. Mittels Spracherkennung wird der Dialog zwischen Hauptdarstellerin und Zuschauer möglich. Die Antworten des Zuschauers werden in Befehle umgewandelt. Die Software spielt dann die passende Szene ab. So entsteht bei jedem Anrufer ein anderer Film. Er entscheidet, welchen Weg sie auf der Flucht aus dem alten Sanatorium wählt, ob sie anderen Opfern hilft, ob sie überlebt oder Opfer ihres sadistischen Entführers wird. Dabei hört der Zuschauer am Telefon nicht nur die Stimme der Hauptdarstellerin, sondern erlebt hautnah und parallel zum Film ihr Atmen, ihre Schritte, ihre ganze Angst.
Ergebnis/Erfolg
Der Film Last Call sorgt national wie international für Aufsehen und Begeisterung.
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