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Projekttitel und ausführende Agentur:
Projekt-Titel:Geoportal.Bund
Anbieter/Agentur:Materna
URLhttp://www.materna.de

Details zum Projekt: (zuletzt aktualisiert am: 19.09.11)

Art der Meldung
Etat-Gewinn
Leistungen des Anbieters
Technische Umsetzung (Backend)
Branche
Behörden
Anwendungsbereich
eGovernment
Zielplattform
Web
Auftraggeber
Bundesamts für Kartographie und Geodäsie (BKG)
Aufgabe/Briefing
Der Dortmunder IT-Dienstleister Materna GmbH und die WhereGroup GmbH & Co. KG aus Bonn entwickeln gemeinsam ein Internet-Portal für Geodaten im Auftrag des Bundesamts für Kartographie und Geodäsie (BKG). Das Projekt Geoportal.Bund orientiert sich an den Vorgaben der Regierungsinitiative „Geodateninfrastruktur Deutschland“ (GDI-DE).
Umsetzung/Lösung
Es ist so konzipiert, dass es sich prinzipiell als gemeinsam von Bund, Ländern und Kommunen betriebenes Geoportal-DE eignet. Das Geoportal-DE hat zum Ziel, bis zum Jahr 2012 ein zentrales Portal für raumbezogene Datenbestände aus ganz Deutschland im Internet anzubieten.

Die Vernetzung von Geodaten ermöglicht sowohl eine gezielte Informationsbeschaffung als auch eine höhere Verwendbarkeit. Das geplante Portal bietet eine zentrale Möglichkeit, die Daten über Web-Dienste zu recherchieren und zu nutzen. Das neue Angebot des BKG soll im Laufe des nächsten Jahres der Öffentlichkeit präsentiert werden.

Informationen mit Raumbezug (Geoinformationen) stellen eine wesentliche Grundlage für die Bewältigung von Aufgaben in Politik, Verwaltung, Wirtschaft, Wissenschaft und Gesellschaft dar. Der einfache Web-basierte Zugang zu diesen auf allen Verwaltungsebenen verteilten digitalen Geoinformationen schafft neue Mehrwerte und Nutzungsmöglichkeiten.

Besucher des Geoportals finden ein umfassendes Angebot an standardisierten Kartendiensten. Die Daten sind mit vielfältigen Metadaten versehen, die unter anderem Auskunft geben über Schutzgebiete, lärmbelastete Regionen oder Gewässer.

Die WhereGroup ist spezialisiert auf die Konzeption und Realisierung raumbezogener Portallösungen und übernimmt den gesamten Bereich der Geo-Informatik im Projekt Geoportal.Bund. Das Bonner Unternehmen ist seit vielen Jahren in den Bereichen Beratung, Konzeption und Entwicklung auf Länder- und Bundesebene tätig. Das Unternehmen ist auf den Einsatz von Open-Source-Software spezialisiert und fokussiert in seinen Projekten auf größtmögliche Flexibilität und Investitionssicherheit. Technologisch basiert das Web-Portal auf der Content-Management-Lösung Government Site Builder (GSB). Die einzelnen Komponenten des Portals und des GSB integrieren die Spezialisten von Materna zu einer leistungsfähigen Gesamtlösung.

Das mehrstufige Konzept sieht eine schrittweise Umsetzung des Geoportals vor. Es wurde ein Metadaten-Katalog erstellt, der sowohl Auskunft gibt über die Art der Dienste (Karten oder Daten) als auch über die dahinterliegenden Daten. Metadaten dienen der leichteren Recherche. Sie beschreiben beispielsweise die Aktualität, Herkunft, Präzision oder thematischen Inhalte von Geodaten und sind ein wesentlicher Schritt zur europäischen Harmonisierung von Geoinformationen. Links zu verschiedenen Web-Diensten, die geeignete, einheitliche Geodaten enthalten, werden zunächst gesammelt, um sie anschließend zentral über das Portal anbieten zu können. Zurzeit liegen die digitalen Geoinformationen über alle Verwaltungsebenen verteilt vor und sind nicht miteinander kompatibel. Der Web-basierte Zugang schafft in Zukunft grenzüberschreitende Nutzungsmöglichkeiten mit einheitlichen Metadaten und Kartenmaterial. Verschiedene Komponenten zur Anzeige interaktiver Karten oder zur Publikation redaktioneller Inhalte müssen dafür zunächst noch von der WhereGroup entwickelt werden. Bereits vorhandene Bestandteile, wie die Suchfunktion im Geodatenkatalog oder die Adress- und Ortssuche, werden von MATERNA modifiziert und in das neue Portal eingebunden. Darüber hinaus wird es eine Funktion geben, mit der Anwender den Nutzen von Karten und Metadaten bewerten können.

Einen entsprechenden Beschluss des Lenkungsgremiums GDI-DE vorausgesetzt, soll auch die Web-Seite der Initiative „Geodateninfrastruktur Deutschland“ (www.gdi-de.de) in das neue Portal integriert werden.
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