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Projekttitel und ausführende Agentur:
Projekt-Titel:Amnesty International
Anbieter/Agentur:Mediaplus
URLhttp://www.mediaplus.de/

Details zum Projekt: (zuletzt aktualisiert am: 11.10.11)

Art der Meldung
Launch
Öffentlich zugänglich
http://youtu.be/zit-96gkEKQ
Leistungen des Anbieters
Beratung/Konzeption,Technische Umsetzung (Backend),Kreative Umsetzung (Frontend)
Branche
Karitative Einrichtungen
Anwendungsbereich
Marketing
Zielplattform
Web,Mobile,Kiosk
Auftraggeber
Amnesty International
Aufgabe/Briefing
Dass Begriffe wie Folter oder Todesstrafe umgehend Bilder in uns hervorrufen, wir uns unter dem Verschwinden von Menschen oft aber nicht viel vorstellen können, war für Amnesty International Anlass, eine ungewöhnliche Aktion durchzuführen. Am Flughafen in München ließ Mediaplus für die Menschenrechtsorganisation mittels Kamera, Riesenmonitor und technischer Tricks Menschen sprichwörtlich verschwinden.

Die filmische Dokumentation der Aktion ist auf YouTube unter http://youtu.be/zit-96gkEKQ sowie auf Serviceplan-TV unter http://sp-tv.de/?v=265 zu sehen. Gezeigt wird das Video außerdem auf der Homepage von Amnesty International.
Umsetzung/Lösung
Folter, Todesstrafe und politischer Mord – das sind zentrale Themen der weltweit engagierten Menschenrechtsorganisation Amnesty International. Eine in gewissem Sinne nicht sichtbare, jedoch erschreckend häufige Tragödie ist aber auch das Verschwinden von Menschen. Es handelt sich um unzählige Personen, die jedes Jahr weltweit verschwinden und nie mehr oder erst nach vielen Jahren wieder auftauchen. Nicht nur diese Zahl übersteigt unsere Vorstellungskraft – wie kann es überhaupt sein, dass so viele Menschen spurlos verschwinden? Und was haben wir vor Augen, wenn wir davon hören? Eine Frage, die sich auch Amnesty International gestellt hat.

Die Mediaexperten der Serviceplan Gruppe installierten in der Schalterhalle am Terminal 2 des Flughafens München eine Kamera und einen großen Bildschirm und erzeugten mittels technischer Tricks Bilder zum Thema »Das Verschwinden von Menschen«. Die Kamera wurde auf einer stark frequentierten Galerie mit Restaurants und Bars hinter einem Monitor so befestigt, das sie die vom Bildschirm verdeckten Realbilder wartender Menschen in der Schalterhalle 1:1 einspielen konnte. »Mittels Masken aus Bildern der menschenleeren Halle, von der Tageszeit her unterschiedlichen Beleuchtungszuständen und Bildmischtechniken zwischen Live-Bild und Bildmasken konnten wir ganz gezielt Personen auf dem Monitor verschwinden lassen«, erklärt Frenkler weiter.

Zahlreiche Personen, die sich während des Ablaufs der Aktion interessiert um den Monitor versammelten und das Verschwinden der Reisenden mitverfolgten, erhielten auch Informationen zum Thema und Hinweise auf Spendenmöglichkeiten. Zudem luden ein am Monitor immer wieder groß eingeblendeter Link sowie ein QR-Code dazu ein, die Website von Amnesty International zu besuchen und dort mehr zu verschiedenen menschenrechtlichen Themen zu erfahren.
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