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Projekttitel und ausführende Agentur:
Projekt-Titel:Onlinebühne des Maxim Gorki Theaters Berlin
Anbieter/Agentur:Jung von Matt/Spree
URLhttp://www.jvm.de

Details zum Projekt: (zuletzt aktualisiert am: 09.01.12)

Art der Meldung
Launch
Öffentlich zugänglich
http://www.facebook.com/groups/MGTOB
Leistungen des Anbieters
Beratung/Konzeption,Technische Umsetzung (Backend),Kreative Umsetzung (Frontend),Inhaltliche Umsetzung (Content)
Branche
Kunst/Kultur
Anwendungsbereich
Entertainment/Infotainment
Zielplattform
Web
Auftraggeber
Maxim Gorki Theater und Jung von Matt/Spree
Aufgabe/Briefing
Das Maxim Gorki Theater und Jung von Matt/Spree gründen die erste Social Media Bühne. Die neue Spielstätte des Maxim Gorki Theaters Berlin wird am 09. Januar um 20.00 Uhr mit „Effi Briest 2.0“ eingeweiht. Nur aufräumen muss hinterher niemand. Denn bei der Maxim
Gorki Theater Onlinebühne handelt es sich um eine Facebook-Site umfunktioniert zur interaktiven Theaterbühne.
Umsetzung/Lösung
Unter facebook.com/groups/MGTOB können die Zuschauer live miterleben, wie die
Facebook Profile der Theodor Fontane Charaktere Effi Briest, Geert von Innstetten bis hin zu Major Crampas und einem Pferd zum Leben erwachen und „Effi Briest“ in einer etwa dreißigminütigen Version aufgeführt wird.

Unter der Leitung der beiden CDs Peter Gocht und Christian Kroll entwickelte das Jung von Matt/Spree-Team um Christian Kies, Patrick Klebba und Alexandra Coenen zunächst die Idee. Die Online-Bühnenfassung wurde dann gemeinsam mit den Experten des Gorki Theaters geschrieben.

„Wir haben einer „klassischen“ Kulturinstitution eine unterhaltsame Plattform im Social Web gegeben.“, fasst Kroll das Ergebnis zusammen.

Um dies zu erreichen wurde sich allen bekannten Mitteln bedient, die das Social Network zu bieten hat: Rollenprofile, Statusmeldungen, Kommentare, Video- und Fotouploads, Places, Veranstaltungen, etc. Und wie es sich für Social Media gehört, konnten die Zuschauer das Stück auch mitbestimmen. Zum einen durch interaktive Szenen, bei denen sie durch Likes oder Kommentare den Verlauf des Stücks beeinflussen konnten. Zum anderen durch ein vorher durchgeführtes User-Casting für drei freigehaltene Gastrollen.

Dank verschiedener Teaser, in denen u.a. der Intendant Armin Petras das potentielle Publikum zu der Facebook Premiere einlud, sorgte dieses Facebook-/ Theater-Experiment bereits im Vorfeld für Aufmerksamkeit und verschaffte der Maxim Gorki Community einen beachtlichen Zuwachs.

Wer es nicht pünktlich zur Aufführung schafft, kann sich die Aufführung weiterhin auf der Maxim Gorki Theater Onlinebühne ansehen.
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