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Projekttitel und ausführende Agentur:
Projekt-Titel:Dokumentationsarchivs des österreichischen Widerstandes (DÖW)
Anbieter/Agentur:BRAINTRUST GmbH
URLhttp://www.braintrust.at/

Details zum Projekt: (zuletzt aktualisiert am: 08.11.16)

Art der Meldung
Launch
Öffentlich zugänglich
www.memento.wien
Leistungen des Anbieters
Beratung/Konzeption,Technische Umsetzung (Backend),Kreative Umsetzung (Frontend)
Branche
Bildung/Wissenschaft
Anwendungsbereich
Knowledge Management
Zielplattform
Web,Mobile,Pad/Tablett
Auftraggeber
Dokumentationsarchiv des österreichischen Widerstandes
Aufgabe/Briefing
Der Auftrag bestand darin, eine Website für das Dokumentationsarchiv des östewrreichischen Widerstandes zu entwickeln.
Umsetzung/Lösung
Memento Wien, eine neue Website des Dokumentationsarchivs des österreichischen Widerstandes (DÖW), bietet multimedial und interaktiv Informationen zu derzeit 5.125 Opfern der NS-Diktatur in Wien.

BRAINTRUST war dabei für das Konzept, in dessen Fokus Kundennutzen und effektives User-Routing liegen, graphisches Design und die usability-orientierte zeitgemäße technische Umsetzung verantwortlich.

Das Spezielle an der Umsetzung durch BRAINTRUST ist, dass die Website die Schicksale der Opfer des Nationalsozialismus über die letzte Wohnadresse der Opfer ‚zugänglich‘ macht. Möglich wird dies über einen Stadtplan, in welchem alle Gebäude lokalisiert wurden, wo eine oder mehrere deportierte Personen lebten. Über die jeweilige Person kann dann auf unterschiedliche verfügbare Dokumente zu dem Opfer zugegriffen werden.

Durch „mobile first“ Geschichte „ergehen“

Das Herz der für mobile Endgeräte optimierten Applikation („mobil first“) ist ein interaktiver Stadtplan, der mittels GPS-Ortung (sofern freigegeben) ermöglicht, eine der derzeit 1703 eingepflegten Opfer-Wohnadressen zu „ergehen“, also bewusst zu besuchen, und eine Brücke zwischen der leidvollen Geschichte ihrer BewohnerInnen und Bewohner und dem Hier und Heute zu schlagen.

Die in deutscher und englischer Sprache verfügbare Website kann ebenso am Desktop-Computer für Recherchen von Angehörigen, Schulklassen oder anderen Interessierten genutzt werden: Sie können einerseits auf dem Stadtplan navigieren und über die Gebäude- und Personen-Marker Zugang zu den damit verknüpften Dokumenten erlangen. Andererseits bietet die umfangreiche Suche über Adressen, Personen bis hin zu Geburtsdaten viele Möglichkeiten der Informationserschließung.

Aktuell Daten aus 1. Bezirk erschlossen

Memento Wien basiert auf einer Zusammenführung von Opferdatenbanken sowie Archivmaterialien des DÖW und bietet damit Zugang zu ausgewählten, bislang in verschiedenen Archiven zerstreuten Dokumenten und Fotos zur Verfolgung von unterschiedlichen Opfergruppen während der NS-Zeit in Wien. Insgesamt stehen für die Auswertungen aktuell 5.125 Personendatensätze, 1.703 Adressdatensätze und 623 Gebäudedatensätze im 1. Wiener Gemeindebezirk zur Verfügung. Das Online-Projekt, das mit finanzieller Unterstützung des Bundesministeriums für Wissenschaft, Forschung und Wirtschaft, des Nationalfonds der Republik Österreich für Opfer des Nationalsozialismus und des Zukunftsfonds der Republik Österreich entstand, versteht sich als „work in progress“, das ständig mit neuem Material erweitert werden soll.
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