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Schnell im Bizz: Aufmerksamkeitsökonomie - Warum in Zukunft alles ganz anders wird

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Schnell im Bizz: Aufmerksamkeitsökonomie - Warum in Zukunft alles ganz anders wird

22.09.09 Wir sind Teil eines historischen Wandels, der die Welt umkrempeln wird. Vor allem die Art, wie wir künftig den Wert von Dingen berechnen werden. Denn die anbrechende Aufmerksamkeitsökonomie unterscheidet sich grundlegend von allen früheren Formen des Wirtschaftens.

von Joachim Graf

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Trackbacks / Kommentare / Bookmarks
Von: Jens Jürgen Korff Zu: Schnell im Bizz: Aufmerksamkeitsökonomie - Warum in Zukunft alles ganz anders wird 24.09.09
Ein höchst interessanter Ansatz! Ich denke schon seit gestern intensiv darüber nach, wie Aufmerksamkeit zum Tauschmittel werden könnte. Beim Geld steht an erster Stelle der Vorgang W>G>W (Ware wird zu Geld, Geld wird zu einer anderen Ware). Erstmal muss das funktionieren, ehe man im nächsten Schritt an den kapitalistischen Prozess G>W>G kommt. Wie aber soll das mit Aufmerksamkeit funktionieren?
W>A>W (eine Ware erzeugt Aufm., und diese tauscht man gegen eine andere Ware). Funktioniert leider deshalb nicht, weil Aufmerksamkeit flüchtig ist und an den Moment gebunden; sie ist also weder übertragbar noch akkumulierbar wie Geld.
Aber vielleicht gibt es doch eine Lösung! Wie können wir Aufmerksamkeit haltbar und übertragbar machen?
Jens J. Korff
www.korfftext.de
Von: Bernhard Fraling Zu: Schnell im Bizz: Aufmerksamkeitsökonomie - Warum in Zukunft alles ganz anders wird 24.09.09
Die Aufmerksamkeitsökonomie ist bereits verwirklicht. Sie ist meiner Meinung nach auch nicht zwingend flüchtig und an den Moment gebunden, denn nehmen wir das Beispiel Paris Hilton. Und monetär ist sie in jedem Fall. Ohne Zweifel erfährt Sie eine steigende Aufmerksamkeit. Und diese Aufmerksamkeit erfährt Sie nicht etwa wegen einer besonderen Leistung oder Fähigkeit. Sie bringt sich permanent ins Gespräch und limitiert dann wieder ihre Präsens. Rich Shefren hat dazu im Januar 2007 die "Attention Doctrine" veröffentlicht.
Von: Jens Jürgen Korff Die Blondine und die Aufmerksamkeitsökonomie 30.09.09
Oh je, das Blondinenbeispiel verleidet mir schon fast das ganze Gedankenspiel. Wenn das dabei herauskommen soll, dass sich die ganze Welt um restlos überflüssige Stars dreht, dann kann ich nur noch seufzen.
Gut, um dennoch im Thema zu bleiben: P. H. versteht es, Aufmerksamkeit für ihre Person zu erzeugen und diese wieder in Geld zu verwandeln. Wir landen also wieder beim Geld. J. Grafs Ansatz war aber die Frage, ob Aufmerksamkeit das Geld als Tauschmittel ersetzen kann. Was passiert im Fall P. H. eigentlich genau?
Sie geht auf eine Party, und die Medien stürzen sich auf dieses "Ereignis". Die Medien zahlen mit Aufmerksamkeit und mit Geld dafür, P. H. sehen und ablichten zu dürfen. Und ihre Leser und Zuschauer zahlen wiederum mit Aufmerksamkeit und mit Geld dafür, ein Foto der Dame anschauen zu dürfen.
Wenn wir das Geld mal weglassen, kommt in Grenzen tatsächlich eine Art Warentausch zustande: Die Medien geben der Dame Aufmerksamkeit und bekommen dafür eine Ware, ihr Foto. Dieses verkaufen sie an ihre Leser weiter; auch die zahlen (leider) mit Aufmerksamkeit für diese zweifelhafte Ware. Dann ist aber schon Schluss; die Kette lässt sich nicht fortsetzen. Und sie führt nie aus dem Mediensektor heraus. Oder doch?