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Elektronisches Bezahlen auf dem Vormarsch - Bargeld bleibt aber beliebt

08.12.17 Nur noch ein Drittel der Bundesbürger bevorzugt Barzahlungen, zwei Drittel haben keine eindeutige Präferenz.

 (Bild: Pixabay)
Bild: Pixabay
Immer mehr Bundesbürger zahlen ihre Einkäufe im stationären Handel mit Karte. Ein Auslaufmodell ist das Bargeld deshalb aber lange noch nicht. Im Gegenteil: mehr als jeder dritte Verbraucher zahlt an der Kasse weiterhin bevorzugt in bar, ein weiteres Drittel zu gleichen Teilen in bar und mit Karte. Neue kontaktlose Bezahlverfahren werden bislang erst selten genutzt.

Dies zeigt die aktuelle Ausgabe des "Trendmonitor Finanzdienstleistungen" des Marktforschungsinstituts Nordlight Research zur Homepage dieses Unternehmes Relation Browser . Rund 1.200 Bundesbürger ab 18 Jahren mit Internetanschluss wurden repräsentativ zur Akzeptanz und Nutzung unterschiedlicher Bezahlsysteme sowie zu ihrem aktuellen Spar-, Anlage- und Versicherungsverhalten befragt.

28 Prozent der Befragten Konsumenten geben demnach an, im Alltag bereits überwiegend bargeldlos zu zahlen, auch jenseits von Online-Käufen. Vor zwei Jahren lag dieser Wert erst bei 21 Prozent. Gleichwohl bleibt die große Mehrheit der Deutschen dem Bargeld treu, und interessiert sich zugleich wenig für innovative Bezahlverfahren.

Vorsicht, Falle!

Allerdings sind manche Interpretationen auch mit Vorsicht zu genießen. So untermauern die Autoren etwa ihre Aussage, Bezahlen mit dem Smartphone sei in Deutschland noch nicht angekommen, ausgerechnet mit der geringen Verbreitung von Apple Pay: "Apple Pay ist beispielsweise einem Drittel der Bundesbürger namentlich bekannt; heruntergeladen haben die App allerdings nur drei Prozent und aktiv nutzen tun diese lediglich ein Prozent."

Letzteres ist eigentlich wenig verwunderlich - schließlich ist Apple Pay in Deutschland noch gar nicht gestartet. Auch wenn die Grundaussage vermutlich richtig ist, hätte man zur Untermauerung schon ein Bezahlverfahren wählen sollen, das für Verbraucher wenigsten theoretisch verfügbar ist.

(Autor: Dominik Grollmann )

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