Klartext - Die E-Consumer-Studie der Argonauten über Navigationswording

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Hintergrundinformationen zur 'Klartext'-Studie

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Wie ist die Idee für die Klartext-Studie entstanden?

Die zentrale Anforderung an eine Website ist die Benutzerfreundlichkeit. Der Nutzer eines Webangebots sollte alle interessanten Inhalte und Services auffinden und wichtige Funktionen bedienen können. Dies lässt sich durch eine leichte und schnelle Navigation erreichen. Innerhalb der Navigation sind Link-Bezeichnungen ein wichtiger Bestandteil.

Welche Begriffe beim Entwurf von Webangeboten ausgewählt werden, ist in der Regel eine auf Erfahrungswerten beruhende 'Bauchentscheidung' der Verantwortlichen. Meist werden allgemein bekannte Standardbegriffe genutzt, eine verlässliche Grundlage fehlt aber. Die Wünsche und das Verständnis der E-Consumer hinsichtlich des Wordings sind bislang noch nicht systematisch untersucht worden. Diesem Defizit an Kenntnissen über die Nutzerfähigkeiten und -präferenzen soll durch die repräsentative Studie 'Klartext' entgegengewirkt werden. Diese untersucht Begriffe aus E-Consumer Sicht und will dazu beitragen, allgemeingültige Empfehlung für die Verwendung von Begrifflichkeiten zu geben.

Die Autoren fragten sich:

  • Wie gut werden im Web weit verbreitete Begriffe vom deutschsprachigen Internetnutzer eigentlich verstanden?

  • Welche Begriffe bevorzugen unterschiedliche Nutzergruppen auf Websites?

  • Welche Inhalte erwartet ein typischer Nutzer, wenn er einen Link wie 'Hilfe' anklickt?

Das Ergebnis:

  • Eine repräsentative Bestandaufnahme zum Thema Web-Wording bezogen auf die aktuelle deutsche Internetnutzerschaft (Befragung von 1031 Probanden des Webmiles-Onlinepanels im September 2001)

  • Eine fundierte Argumentationshilfe für Entscheider und Forscher beim Web-Wording mit Handlungsempfehlungen für die Praxis.

Die drei zentralen Fragen beim Thema Website-Wording wurden gestellt:

  • 1. Wird es verstanden?
    Die wichtigsten Web-Wordings im Verständnis-Check Geschildert werden typische Situationen der Internetnutzung, in denen die entsprechenden Begriffe vorkommen. Darauf folgt die gestützte Abfrage, was der jeweilige Begriff bedeutet. Unter vier Alternativen gibt es nur eine Richtige sowie die Antwort "weiß ich nicht".
  • 2. Welches ist am besten?
    Klassische Streitfälle bei Wordingentscheidungen in den Augen des E-Consumers. Beschrieben wird eine typische Link-Funktion auf einer Website. Außerdem wird gefragt, wie diese am besten heißen sollte. Zur Auswahl stehen jeweils zwischen fünf bis zehn alternative Wordings.
  • 3. Was gehört dazu?
    Die wichtigsten Elemente von Standard-Navigationskategorien. E-Consumer wurden befragt, was ihrer Meinung nach zu vorgegebenen Kategorien gehört.

Inhalte der Studie 'Klartext':

  • Executive Summary

  • Einführung in die Wording-Thematik

  • Methode

  • Ausführliche Auswertung der Daten

  • Ableitung von Handlungsempfehlungen

  • Tabellenkatalog