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Frauen bleiben in der Multimedia-Industrie auf der Strecke

(iBusiness) Noch immer gibt es in der
Zukunftsbranche Multimedia wenige Frauen in Führungspositionen. Eine
Änderung ist nicht in Sicht. Das ist das Ergebnis der Langzeitstudie
'Frauen in der Multimedia-Industrie', die im HighText Verlag
erschienen ist.

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Der Anteil der Geschäftsführerinnen in der Multimedia- und Internet Branche ist im Vergleich zum Jahr 2000 auf niedrigen Niveau gleich geblieben. Der Anteil der Frauen insgesamt sowie der Abteilungsleiterinnen ist weiter gefallen. Neben einer detaillierten statistischen Übersicht werten die Autorinnen Birgit Poppke und Nicole Comtesse intensive Gespräche mit den Chefinnen in Agenturen und Dienstleistungsunternehmen aus.

Seit sieben Jahren beobachten die Autorinnen die Multimedia-Branche: Ist sie eine Chance für Frauen? Können hier Frauen in Internet und Multimedia wirklich Karriere machen? Wie fühlen sich die Frauen in einer Männerdomäne? Was ist jenseits des Hypes geschehen? Wie sieht die Branche nach sieben Jahren für Frauen aus? Was haben Insolvenzen und Arbeitslosigkeit bewirkt?

In der Analyse haben die Autorinnen Zahlen und die Stimmen von Unternehmerinnen zu einem Portrait vereint, das zum dritten Mal ein Bild von dem Phänomen 'Führungsfrauen und Multimedia' gibt.

Noch vor vier Jahren beispielsweise lobten in der Untersuchung die Hälfte aller Interviewpartnerinnen die hervorragenden Arbeitsbedingungen für Frauen in diesem Bereich. Dieses Jahr hörten die Autorinnen nichts davon. Noch vor vier Jahren waren sich alle Frauen sicher, dass die Anzahl der Frauen auch in den Führungsbereichen rasch zunehmen wird, dieses Jahr war nichts davon zu hören. Vor vier Jahren war nur die Gründung einer Familie ein Hindernis, um in der Branche kräftig durchzustarten, dieses Jahr kamen noch viele andere Gründe hinzu. Die Unternehmerinnen haben eindrucksvoll ihre Haltungen und Gefühle zum Thema 'Frauen in Multimedia und IT' mitgeteilt.