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Ikea dampft Sortiment ein

21.07.2021 Die Coronapandemie war für den Möbelhändler Ikea Fluch und Segen zugleich: Während auf der einen Seite die Nachfrage stieg, kam es auf der anderen Seite zu Lieferengpässen. Auf diese reagiert der Konzern nun und will sein Sortiment reduzieren.

 (Bild: Ikea)
Bild: Ikea
Der Möbelriese Ikea zur Homepage dieses Unternehmens Relation Browser regiert auf Lieferverzögerungen und Engpässe im Frachtverkehr. Wie die Wirtschaftswoche berichtet zur Homepage dieses Unternehmens Relation Browser sollen bereits im kommenden Jahr weniger Produkte angeboten werden, um "eine höherer Produktverfügbarkeit" in den Einrichtungshäusern sowie im Onlineshop zu gewährleisten. Konkret ist "eine Reduzierung des gesamten Sortimentsvolumens in Europa um rund fünf Prozent und in Nordamerika um rund vier Prozent" geplant, ließ eine Unternehmenssprecherin verlauten. Bei einem geschätzten Angebot von rund 12.000 Artikeln würden damit bis zu 600 Produkte gestrichen - konkrete Zahlen oder Produkte nannte das Unternehmen nicht.

Ursache für die Umstrukturierung sind insbesondere die "Einschränkungen des Warenflusses aus Asien" - zuletzt hatte dort die Schließung des südchinesischen Hafens Yantian erneut zu massivem Lieferverzögerungen Relation Browser geführt. Auch weltweit stünden Lieferketten vor großen Herausforderungen - was sich auf die gesamte Transportbranche, auf Rohstoffe, Einkauf und Produktion auswirke und auch für Ikea "große Einschränkungen in der Seefrachtkapazität" bedeute. Gleichzeitig sei während der Pandemie die Kundennachfrage gestiegen.

Zwar habe Ikea bereits auf die veränderten Bedingungen reagiert und das Transportvolumen um rund zehn Prozent erhöht - mit Blick auf das kommende Geschäftsjahr sei aber bereits absehbar "dass die bisher ergriffenen Maßnahmen nicht ausreichen", so die Sprecherin. Daher will sich der Möbelhändler künftig auf die wichtigsten Sortimentsbereiche und Produkte konzentrieren und diese priorisieren. "Das bedeutet, dass wir die Breite und Tiefe unseres Sortiments für das kommende Geschäftsjahr 2022 reduzieren."

(AutorIn: Susanne Fricke )

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