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Steigende Internet-Nutzung: Fast alle Senioren sind jetzt online

25.02.2021 Insgesamt 88 Prozent der Deutschen waren 2020 online. Den entscheidenden Anteil an der steigenden Nutzung haben vor allem ältere Menschen. Aber: Nur knapp die Hälfte dieser Altersgruppe glaubt, von der Digitalisierung zu profitieren.

 (Bild: Pixabay)
Bild: Pixabay
Immer mehr Menschen gehen ins Netz - und treiben die Nutzung des Internets in Deutschland weiter voran. Insgesamt 88 Prozent der Deutschen waren 2020 online, wie aus dem 'Digital-Index 2020/2021' zur Homepage dieses Unternehmens Relation Browser der Initiative D21 zur Homepage dieses Unternehmens Relation Browser hervorgeht. Demnach ist der Zuwachs im Vergleich zum Vorjahr um zwei Prozentpunkte vor allem der steigenden Verbreitung mobiler Zugänge geschuldet. Doch nicht alle profitieren gleichermaßen von der Digitalisierung.

Wie die vom Forschungsunternehmen Kantar zur Homepage dieses Unternehmens Relation Browser durchgeführte Studie belegt, haben vor allem ältere Menschen einen entscheidenden Anteil an der steigenden Online-Nutzung. Demnach waren 2020 85 Prozent der 60- bis 69-Jährigen online - vier Prozentpunkte mehr als im Vorjahr. Aber: Nur knapp die Hälfte der Altersgruppe glaubt, von der Digitalisierung zu profitieren. Anders sieht es in der Generation der 20- bis 29-Jährigen aus - hier sehen sich 79 Prozent als Gewinner der Digitalisierung.

Alter, Bildung, Einkommen

Die Studie offenbart auch: Neben dem Alter bestimmt auch die jeweilige Bildung beziehungsweise das Einkommen den Digitalisierungsgrad eines Menschen. "Je höher die formale Bildung/ das Einkommen, desto höher der Digitalisierungsgrad", heißt es in der Studie.

Einen digitalen Schub gab es im Corona-Jahr vor allem in der Arbeitswelt. Hier zeigen sich deutliche Sprünge in der Nutzung von Homeoffice und mobilem Arbeiten (+17 Prozentpunkte auf 32 Prozent aller Berufstätigen). Besonders die Ausstattung mit Videokonferenzdiensten nahm deutlich zu. Beim Thema digitaler Unterricht ist noch Luft nach oben: Etwa zwei Drittel der befragten Lehrkräfte, Schüler und Eltern berichten von Hürden. Am häufigsten nannten sie uneinheitliches Vorgehen bei der Bereitstellung von Unterrichtsmaterial als Problem - mangelnde Hardware oder Internetausstattung bereiteten auch Schwierigkeiten.

Der D21-Digital-Index misst jährlich, wie stark die deutsche Gesellschaft den digitalen Wandel adaptiert. Dazu werden Fragen zu vier Bereichen gestellt: Zugang zur Digitalisierung, Offenheit gegenüber Digitalthemen, Nutzungsverhalten und digitale Kompetenz.

(AutorIn: Dominik Grollmann )

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