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Lieferengpässe trüben Ausblick auf Black Friday

08.10.2021 Der Black Friday hat sich zu einer der wichtigsten Shoppingzeiten im Jahr entwickelt. Auch 2021 blicken die Deutschen voller Erwartungen auf den Aktionstag. Eine Untersuchung offenbart jedoch gemischte Gefühle: Während das Interesse am Black Friday insgesamt groß ist, trüben die Folgen der Corona-Pandemie die Vorfreude auf das Event.

 (Bild: Elisa Riva/Pixabay)
Bild: Elisa Riva/Pixabay
Aktuelle Meldungen über Produktionsengpässe und Lieferschwierigkeiten wirken sich auch auf die Erwartungen der VerbraucherInnen an den Black Friday aus. Zwei Drittel (66 Prozent) der befragten OnlineshopperInnen rechnen damit, dass sich die im Zuge der Corona-Pandemie verschärften Lieferengpässe rund um den Schnäppchentag bemerkbar machen werden. Sie befürchten vor allem, dass es zu längeren Lieferzeiten kommt (64 Prozent) und dass Angebote schneller vergriffen sein könnten (65 Prozent). 27 Prozent stimmen der Aussage zu, mit ihren Käufen nicht auf den Black Friday warten, sondern dann zugreifen zu wollen, sobald das gewünschte Produkt verfügbar ist. Das sind die zentralen Ergebnisse einer Umfrage der Shopping- und Vergleichsplattform Idealo zur Homepage dieses Unternehmens Relation Browser .

Eingeplantes Budget im Schnitt höher als letztes Jahr

Im Hinblick auf geplante Ausgaben sind die VerbraucherInnen in diesem Jahr großzügiger als 2020: Zwei Drittel planen, am diesjährigen Black Friday mindestens genauso viel, wenn nicht mehr als 2020, ausgeben zu wollen. Dabei ist der Anteil derer, die mehr ausgeben wollen, in diesem Jahr mit 25 Prozent dreimal so hoch wie im vergangenen Jahr. Als Grund für das höhere Budget nennen die Befragten vor allem die Erwartung, in diesem Jahr noch mehr gute Schnäppchen ergattern zu können (76 Prozent). Über die Hälfte der Teilnehmenden, die mehr ausgeben möchten, führt an, seit Ausbruch der Corona-Pandemie gespart zu haben und sich nun etwas gönnen zu wollen (56 Prozent). Diejenigen, die 2021 weniger ausgeben möchten, begründen ihre Entscheidung vor allem damit, dass sie aufgrund des insgesamt gestiegenen Preisniveaus mit weniger Schnäppchen rechnen (57 Prozent).

Im Durchschnitt liegt das eingeplante Budget bei 334 Euro - und damit 26 Prozent über dem durchschnittlich veranschlagten Budget von 2020. Der einkalkulierte Betrag der männlichen Teilnehmer (432 Euro) übersteigt den der weiblichen Befragten (228 Euro) zudem deutlich.

Der Black Friday findet vor allem online statt

Der Black Friday findet im Jahr 2021 in erster Linie online statt: 94 Prozent der StudienteilnehmerInnen möchten ihre Käufe vorrangig im Internet tätigen. Als Grund dafür geben sie an, dass sie die Vorteile des Onlineshoppings in Pandemiezeiten zu schätzen gelernt haben (64 Prozent). Rund ein Fünftel (21 Prozent) empfindet die Corona-Regeln beim Einkaufsbummel in der Stadt als einschränkend. Die Ansteckungsgefahr im stationären Handel spielt indes keine allzu große Rolle mehr - diese führen nur neun Prozent der Befragten als Grund dafür an, online kaufen zu wollen.

Käufe werden vorbereitet und mit Bedacht getätigt

Zwar lässt sich etwa die Hälfte (48 Prozent) auch zu spontanen Black-Friday-Käufen hinreißen - das heißt aber nicht, dass die Befragten unvorbereitet sind: 58 Prozent der teilnehmenden VerbraucherInnen suchen bereits in den Tagen und Wochen vor dem Shoppingtag genau die Produkte heraus, die sie kaufen möchten. Dabei werden am Black Friday mitnichten nur besondere Anschaffungen getätigt: Fast die Hälfte (48 Prozent) gibt an, den Rabatttag zur Deckung des Bedarfs an wiederkehrenden Verbrauchsgütern zu nutzen. Auch für das stressfreie Besorgen günstiger Weihnachtsgeschenke wird der Black Friday genutzt (60 Prozent).

(AutorIn: Susan Rönisch )

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