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Online-Shopper schwanken zwischen Konsum und Sicherheit

28.08.2019 Der Verbraucher in Deutschland möchte gerne günstig und am liebsten online shoppen und Schnäppchen jagen. Je günstiger der Preis, desto besser. Gleichzeitig hat er aber immer noch erhebliche Sicherheitsbedenken, besonders was seine personenbezogenen Daten angeht.

 (Bild: obs/WHITE Communications GmbH/iStockphoto)
Bild: obs/WHITE Communications GmbH/iStockphoto
Das sind zentrale Ergebnisse einer im Frühjahr 2019 von AB Tasty zur Homepage dieses Unternehmens Relation Browser zusammen mit dem Marktforschungspartner Pollfish zur Homepage dieses Unternehmens Relation Browser durchgeführten Studie. Befragt wurden dafür 2.000 Verbraucher aus Deutschland, Österreich und der Schweiz, Großbritannien, Frankreich, Spanien und den USA zu ihren Einkaufsvorlieben, insbesondere zum Thema Online-Shopping und Website-Personalisierung.

Der skeptische Konsum-Junkie

Auffälligstes Ergebnis der Studie ist der Widerspruch zwischen der klaren Bevorzugung von Online-Käufen und den Sicherheitsbedenken. 69 Prozent der Befragten in Deutschland äußern eine Präferenz für den Online-Handel, lediglich 11 Prozent für den stationären Handel. Am meisten schätzen die Konsumenten Online-Sonderverkaufsaktionen und dass es einfacher sei, online ein Schnäppchen zu ergattern als offline. 53 Prozent bevorzugen das Schnäppchen-Jagen im Web gegenüber 17 Prozent, die das in einem Geschäft angenehmer finden. 30 Prozent der Befragten legen sich nicht fest.

Und dennoch ist die Skepsis gegenüber dem Missbrauch personenbezogener Daten bei den Deutschen besonders groß. Die überwiegende Mehrheit (95 Prozent) der Befragten favorisiert Websites mit einem "einfachen und transparenten" Bezahlvorgang, aber 20 Prozent wollen nicht, dass ECommerce-Websites ihre bevorzugten Zahlungs- und Versandinformationen speichern.

38 Prozent würden sogar mehr bezahlen, um auf einer Website einzukaufen, die ihre persönlichen Daten nicht erfasst. Trotzdem akzeptiert die Mehrheit (51 Prozent), dass die Weitergabe ihrer Daten zum Online-Shopping gehört, auch wenn sie sich dabei nicht wohlfühlen.

Keine versteckten Kosten, sondern besser gekonnt personalisieren

Dieser Pragmatismus zeigt sich auch darin, dass 72 Prozent bereit sind, ihre persönlichen Daten weiterzugeben, um im Gegenzug eine personalisierte Benutzererfahrung zu machen (21 Prozent). Was die Personalisierung der Website angeht, möchten 95 Prozent der Online-Surfer zum einen auf aktuelle Angebote hingewiesen werden, zum anderen wollen sie einen einfachen und transparenten Checkout (sehr wichtig: 71 Prozent; wünschenswert 24 Prozent). Sie wollen auch auf für sie relevante Verkäufe, Deals oder Aktionen aufmerksam gemacht werden - für 35 Prozent ist das sogar sehr wichtig, 46 Prozent hätten dies gerne.

Ein absolutes No-Go sind versteckte bzw. überraschende Versandkosten. Für 48 Prozent der Befragten sind sie der Grund dafür, dasselbe Produkt auf einer anderen Website zu suchen und zu kaufen. Nur zu verständlich, dass der kostenlose Versand (22 Prozent) vorne liegt bei der Frage, was neben dem Preis am wichtigsten sei beim Online-Shopping. Am meisten (27 Prozent) frustriert die Online-Shopper, dass sie dabei "das Produkt nicht in der Hand halten und ansehen können".

(Autor: Dominik Grollmann )

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