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Jobangebote der Werbebranche steigen 2019 um 11 Prozent

13.03.2020 Die Nachfrage nach Marketingexperten war 2019 ungebrochen. Während die Agenturen auf konstant hohem Level suchten, verstärkten vor allem die werbenden Unternehmen ihre Personalsuche. Welche Jobprofile besonders gefragt sind:

 (Bild: Pixabay / Tumisu)
Bild: Pixabay / Tumisu
Auf das Konto der Agenturen gingen 2019 fast 60 Prozent der Stellenausschreibungen. Das zeigt die ZAW-Trendanalyse 2019 zur Homepage dieses Unternehmens Relation Browser . Vor allem gefragt waren eher kaufmännische Berufe, wie Account Manager und Experten für Marketing und Werbung. Erst danach folgt mit den Art-Direktoren der erste klassische Werbeberuf im Ranking.

Deutlich angezogen ist 2019 die Nachfrage der werbenden Unternehmen und Dienstleister, ihr Anteil an den Jobangeboten stieg auf 31 Prozent. Im Vorjahrszeitraum waren es noch 26 Prozent. Gesucht waren vor allem Experten für Marketing und Werbung, Grafiker und Mediendesigner sowie Anzeigenfachleute. Innerhalb der Gruppe der Anzeigenfachleute waren - über die Bereiche Agenturen, Unternehmen und Medien hinweg - in erster Linie SEA-Manager gefragt.

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Die Nachfrage nach Account Managern ist gestiegen..
(chart: ZAW)

Der Anteil der Medien an den Jobangeboten blieb mit 13 Prozent (Vorjahr 12 Prozent) nahezu konstant. Sie suchten vor allem Mediaexperten vor Fachleuten aus Marketing und Werbung sowie Anzeigenfachleuten. Bei den Mediaexperten waren die Mediaplaner stark nachgefragt.

Der Handel hat besonders großen Personalbedarf

Mit 4.431 der insgesamt 7.798 Stellenangebote ist die Nachfrage bei den Agenturen weiter hoch und im Vergleich zum Vorjahr um 2 Prozent gestiegen. Die werbenden Unternehmen und Dienstleister suchten 2.377 neue Mitarbeiter (plus 28 Prozent). Größter Treiber hinter der Suche nach Werbefachleuten war der stationäre Handel. Die Medien verzeichneten ein Plus von rund 13 Prozent - hier suchten vor allem die Publikums- und Fachverlage neue Mitarbeiter.

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Werbende Firmen schalten mehr Stellengesuche.
(chart: ZAW)


Recruiting-Tools variieren deutlich

Die drei vom ZAW analyiserten Bereiche setzen auf unterschiedliche Recruiting-Tools: Während bei den Agenturen die eigene Website und Social-Media-Kanäle eine große Rolle spielen, setzen werbende Unternehmen vorwiegend auf Publishersites und Portale, die Medien auf einen Mix aus eigener Web- sowie Publishersites.

Arbeitslosenquote steigt erstmals seit fünf Jahren

Die Arbeitslosenzahlen im Bereich Werbung und Marketing nahm erstmals seit Jahren zu und stieg um 4,4 Prozent. Die Bundesagentur für Arbeit weist 22.508 Arbeitslose für Dezember 2019 aus im Vergleich zu 21.559 Personen im Vorjahresmonat.

(Autor: Frauke Schobelt )

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