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Marketing und Corona: Agile Unternehmen gewinnen

23.06.2020 Blitzumfrage zeigt: Je agiler die Unternehmensorganisation, desto geringer die Budgetkürzungen. 2021 verlagert sich der Fokus bei vielen Unternehmen in die Leadgenerierung.

 (Bild: rawpixel / Pixabay)
Bild: rawpixel / Pixabay
Unternehmen, deren Marketing agil arbeiten kann, ist weniger durch die Corona-Krise eingeschränkt, als dies bei Unternehmen mit einer herkömmlichen Organisationsstruktur der Fall ist. Dies legt eine Umfrage nahe, die Brandmaker zur Homepage dieses Unternehmens Relation Browser , Anbieter von Marketing Resource Management (MRM)-Lösungen, durchgeführt hat. In einer Blitzbefragung unter Marketingverantwortlichen globaler Unternehmen unterschiedlicher Branchen aus den USA und Europa zeigte sich ein direkter Zusammenhang zwischen Marketinginvestitionen und Agilität.

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Demnach gab die Hälfte der Befragten an, dass Investitionen in Marketinginnovationen und -automatisierung mit der erforderlichen Agilität und Transparenz an die Marktveränderungen angepasst werden konnten. Die andere Hälfte berichtete, dass ihr Marketing weniger agil ist als erwartet und/oder ungeeignete Tools für einen koordinierten und effizienten gemeinsamen Arbeitsprozess in dezentralen Teams zum Einsatz kommen.

Die Befragung zeigt auch, dass es einen direkten Zusammenhang zwischen Agilität und der krisenbedingten Anpassung von Marketingbudgets gibt. Agile Marketingabteilungen sind nur von geringen Budgetkürzungen betroffen. Marketingorganisationen, bei denen dies nicht der Fall ist, erleben größere Einschnitte.

Das Ausmaß der Kürzungen fällt dabei durchaus unterschiedlich hoch aus: Etwa ein Drittel der Befragten müssen ihr Marketingbudget um 60 bis 80 Prozent eindampfen, ein Drittel um 20 Prozent und ein Drittel kommt ohne Budgetkürzung durch.

2021: Mehr Leads, weniger Branding

Die deutliche Mehrheit der Befragungsteilnehmer (80 Prozent) geht davon aus, dass im Jahr 2021 Budgets von Brandingkampagnen zu Leadgenerierung und abverkaufsfokussierten Maßnahmen verlagert werden. Damit verbunden sehen die Marketingverantwortlichen auch eine wachsende Notwendigkeit, neue und aktualisierte lokalisierte Inhalte zu erstellen und verfügbar zu machen. Darüber hinaus rechnen zwei Drittel der Befragten mit einer künftig umfangreicheren internen Erstellung und Verwaltung von Content anstatt über Agenturen.

Weitere Ergebnisse der Umfrage:
  • Drei Viertel der Befragten planen die Fortsetzung von Homeoffice
  • Über 90 Prozent werden Investitionen in die Digitalisierung von Marketingprozessen erhöhen
  • 80 Prozent der Befragungsteilnehmer glauben, dass ihre globale Marketingorganisation produktiver sein und besser zusammenarbeiten wird, weil die Corona-Pandemie ihre Arbeitsweise verändert hat.

(Autor: Dominik Grollmann )

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