Erfahren Sie, wie man durch Move2Cloud und damit moderner E-Commerce-Technologie den Fachhandel dabei unterstützen kann, Endkunden zu begeistern. Das Webinar zeigt, welche Entwicklungen Verbundgruppen und Großhandel beachten müssen - und wie es in der Praxis realisierbar ist, die Chancen des E-Commerce in einem mehrstufigen Vertrieb zu nutzen.
Jetzt kostenlos anmelden
IoT, vernetzte Fabriken, weltweite Lieferketten, virtuelle Marktplätze; digitale Prozesse: Was diese Herausforderungen für ECommerce-Lösungen bedeuten.
Video-Podcast ansehen

Jeder Sechste würde ein Steak aus dem 3D-Drucker essen

19.08.2021 45 Prozent der Befragten haben ihren Fleischkonsum wegen des Klimawandels reduziert. Das Interesse an Produkten aus digitaler Produktion ist noch klein - aber es wächst.

 (Bild: OpenClipart-Vectors auf Pixabay)
Bild: OpenClipart-Vectors auf Pixabay
Eine wachsende Anzahl von Menschen hinterfragt zunehmend die Auswirkungen ihres Fleischkonsums auf Umwelt und Klima. Manche können sich deshalb auch vorstellen, künstlich erzeugtes Fleisch in den Speiseplan zu integrieren. Ein Sechstel (17 Prozent) der BundesbürgerInnen kann sich gar mit dem Gedanken anfreunden, Fleisch aus dem 3D-Drucker zu essen. Bei diesem Verfahren wird mithilfe eines Lebensmitteldruckers etwa aus Rinder-Zellen ein Stück Fleisch produziert. Dies ist das Ergebnis einer repräsentativen Befragung unter 1.007 Personen in Deutschland ab 16 Jahren, die vom Digitalverband Bitkom zur Homepage dieses Unternehmens Relation Browser in Auftrag gegeben wurde.

Noch ist diese Art der Fleischproduktion nicht massenmarkttauglich, aber die Akzeptanz wächst: So konnte sich 2019 erst ein Achtel (13 Prozent) vorstellen, Fleisch aus dem 3D-Drucker zu essen. Gleichzeitig sinkt die Skepsis: Zwar wollen 24 Prozent künstlich hergestelltes Fleisch eher nicht probieren und etwas mehr als die Hälfte (53 Prozent) will das auf keinen Fall - 2019 haben jedoch noch 62 Prozent Fleisch aus digitaler Produktion kategorisch ausgeschlossen. "Zunehmend mehr Menschen sind sich den Auswirkungen des Fleischkonsums auf Umwelt und Klima bewusst und bereit, dafür alternative Wege zu gehen. Manchen fällt es dennoch schwer, ihre Essgewohnheiten umzustellen, und viele wollen auf Fleisch nicht verzichten. An dieser Stelle kann die digitale Fleischproduktion etwa aus dem 3D-Drucker eine Lösung sein", erklärt Andreas Schweikert'Andreas Schweikert' in Expertenprofilen nachschlagen , Bereichsleiter für Landwirtschaft beim Bitkom.

Die Sorge um den Klimawandel veranlasst bereits viele, weniger oder gar kein Fleisch mehr zu essen: 45 Prozent haben deswegen ihren Konsum von Currywurst, Schnitzel und Co. zumindest etwas reduziert. 10 Prozent verzichten sogar komplett darauf. 24 Prozent der Befragten würden den Fleischkonsum reduzieren, nur gelingt es ihnen nicht. Lediglich ein Fünftel (20 Prozent) der Befragten hat kein Interesse daran, weniger Fleisch zu essen. Frauen (51 Prozent) sind insgesamt eher dazu bereit, weniger oder gar kein Fleisch mehr zu sich zu nehmen, als Männer (38 Prozent). 10 Prozent essen schon länger oder aus anderen Gründen weniger oder gar kein Fleisch mehr.

(AutorIn: Frauke Schobelt )

Anzeige

Ausgewählte Agenturen und Dienstleister zu diesem Themenbereich:

In diesem Beitrag genannt:

Personen:
Firmen / Sites:
Schreiben Sie Ihre Meinung, Erfahrungen, Anregungen mit oder zu diesem Thema. Ihr Beitrag erscheint an dieser Stelle.
Ihr Kommentar: 
Teilen Artikel merken