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Arbeit 4.0: Vier Tipps zum Managen von Mitarbeitern im Homeoffice

23.03.2020 Deutschland befindet sich im Homeoffice. Wo immer es möglich ist, schaffen Unternehmen jetzt die Voraussetzungen für Remote Work und schicken ihre Mitarbeiter ins Homeoffice. So tragen sie dazu bei, die Ausbreitung des Covid-19 Virus in Deutschland zu verlangsamen und gleichzeitig ihre Mitarbeiter vor den Gefahren einer Ansteckung zu schützen. Die internationalen Personalberatung Robert Walters zur Homepage dieses Unternehmens Relation Browser hat vier Tipps zusammengetragen.

 (Bild: Pixabay/ kaboompics)
Bild: Pixabay/ kaboompics

1. Ergebnisorientiertes statt verhaltensorientiertes Management

Im Alltag erfordert der Umgang mit Mitarbeitern im Homeoffice einen anderen Führungsstil - nämlich einen Wechsel von der verhaltensbasierten zu einer ergebnisorientierten Denkweise. Anstatt die Leistung nur danach zu beurteilen, welche Aufgaben ein Mitarbeiter erledigt, sollten Manager die eigentlichen Erfolge bzw. andere mögliche Ergebnisfaktoren berücksichtigen. Darüber hinaus ist es wichtig, ein Umfeld gegenseitigen Vertrauens zu schaffen.

2. Alternativen der persönlichen Kommunikation

Flexibles Arbeiten kann eine Herausforderung in der Kommunikation sein. Mitunter fühlen sich Mitarbeiter möglicherweise weniger verbunden und das Zugehörigkeitsgefühl leidet. Neben bestimmten festgelegten Terminen, an denen das Team zusammenkommen soll, empfehlen sich auch alternative Instrumente wie Videobesprechungen über Skype oder Nachrichtenaustausch über WhatsApp, um die Kommunikation aufrechtzuerhalten und zu fördern.

Es ist ganz wichtig, sich auch in Zeiten des Homeoffices Zeit zu nehmen, solche Online-Gespräche von Angesicht zu Angesicht zu führen. Wenn sich Vorgesetzte für den persönlichen Austausch keine Zeit nehmen, kann das unter Umständen dazu führen, dass Mitarbeiter ihre Arbeit weniger ernst nehmen und die Motivation leidet. Manager und Teamleiter sollten sich also die Zeit nehmen, über Videobesprechungen für ihre Mitarbeiter da zu sein und sie im Tagesgeschäft zu unterstützen. Damit erhöhen sie gleichzeitig die Produktivität jedes Einzelnen.

3. Eine Kultur der Offenheit und der Flexibilität schaffen


Unternehmen sollten ein Umfeld schaffen, in dem die Mitarbeiter sich durch flexible Arbeitsregelungen nicht benachteiligt oder ausgegrenzt fühlen. Gerade neue Mitarbeiter haben vielleicht Schwierigkeiten sich einzuarbeiten, wenn sie auf sich allein gestellt und ihre Manager oder die Kollegen nicht da sind. Es ist wichtig, flexible Arbeitsvereinbarungen transparent mit allen Teammitgliedern zu besprechen, um sicherzustellen, dass alle gleichbehandelt werden und jeder weiß, was er zu tun hat.

4. Vorsicht: Burnout!

Durch die Verwendung mobiler Geräte verschwimmt oftmals die Grenze zwischen Arbeit und Privatleben. Managern wird empfohlen zu überprüfen, ob Mitarbeiter an anderen Standorten nicht übermäßig viel arbeiten, um ein zu hohes Stressniveau und das Risiko eines Burnouts zu umgehen. Anzeichen, auf die man achten sollte, sind zum Beispiel eine verringerte Produktivität bzw. weniger Output. Der Mitarbeiter zieht sich untypischerweise zurück, sucht weniger den Kontakt zu Vorgesetzten und Kollegen oder entwickelt ein erhöhtes Maß an Zynismus.

(Autor: Susan Rönisch )

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