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Interesse an E-Books lässt nach

24.08.2021 Die internationalen Buchmärkte trotzen Corona mit deutlichen Zuwächsen. Allerdings setzen die Konsumenten zuhause wieder vermehrt auf gedruckte statt elektronische Lektüre.

 (Bild: InstagramFOTOGRAFIN/ Pixabay)
Bild: InstagramFOTOGRAFIN/ Pixabay
Die internationalen Buchmärkte verzeichneten im ersten Halbjahr 2021 ein vielerorts deutliches Umsatzplus - und zwar sowohl im Vergleich zum Vorjahreszeitraum als auch zu den ersten sechs Monaten 2019, als noch keine Lockdowns galten. Dies ist das Ergebnis einer Sonderauswertung von GfK Entertainment zur Homepage dieses Unternehmens Relation Browser . Wie die neun Länder umfassende Studie zeigt, konnten die Erlöse binnen eines Jahres teilweise um über ein Drittel gesteigert werden, so beispielsweise in Brasilien (plus 33,4 Prozent) und Spanien (plus 38,3 Prozent). Im Zweijahresvergleich lag das Wachstum hier jeweils immer noch bei 16,3 bzw. 12,8 Prozent. In Italien betrugen die Zuwächse zu 2020 rund 36,8 Prozent, in Frankreich sogar 43,4 Prozent.

Etwas flacher verlief die 2021er-Umsatzkurve bislang in den Niederlanden (plus 4,3 Prozent), wo viele Geschäfte im Gegensatz zum Vorjahr zeitweise schließen mussten. Auch in Deutschland war der Trend im Vergleich zur ersten Hälfte 2020 positiv-einstellig (plus 4,1 Prozent), im Vergleich zu 2019 allerdings um 4,9 Prozent rückläufig. Der Schweizer Buchmarkt beendete die ersten sechs Monate mit einem Plus von 11,1 Prozent, während Portugal sowie die belgischen Regionen Flandern und Wallonien jeweils Anstiege von 18,9 bzw. 16,8 und 33,8 Prozent meldeten.

Nachfrage nach E-Books schwächelt

Der Absatzweg E-Book, der gesondert betrachtet wurde, konnte an die positive Entwicklung aus dem Vorjahr vielerorts nicht mehr anknüpfen. Während digitale Bücher im Gesamtjahr 2020 beispielsweise in Flandern (plus 16,5 Prozent) und den Niederlanden (plus 12,7 Prozent) noch schwarze Zahlen geschrieben hatten, waren die Werte dort im ersten Halbjahr um 3,6 bzw. 5,3 Prozent rückläufig. Auch die Schweiz und Spanien vermeldeten ein Minus, wohingegen der E-Book-Trend in Deutschland (plus 9,6 Prozent) weiter anhält.

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(AutorIn: Dominik Grollmann )

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