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Machine Learning: Forscher stellen Fake-News-Detektor vor

04.02.2019 Fraunhofer-Forscherinnen und -Forscher haben ein System entwickelt, das Social Media-Daten automatisiert auswertet und bewusst gestreute Falschmeldungen und Desinformationen gezielt herausfiltert.

 (Bild: Fake / Charles Maxwell/Lance Cheung)
Bild: Fake / Charles Maxwell/Lance Cheung
Das Tool nutzt dafür sowohl inhaltliche als auch Metadaten, wobei es die Klassifikation mit Machine Learning erworben hat und diese in Interaktion mit dem Nutzer während der Anwendung verbessert.

Das Klassifikationstool des Fraunhofer-Instituts für Kommunikation, Informationsverarbeitung und Ergonomie zur Homepage dieses Unternehmens Relation Browser Dienstleister-Dossier einsehen FKIE wertet Informationen aus Social Media-Beiträgen automatisiert aus. Das System erschließt große Datenmengen. Es bewertet nicht nur Texte, sondern bezieht auch Metadaten in die Analyse ein und bereitet die Ergebnisse grafisch auf.

Im ersten Schritt bauten die Forscher Bibliotheken mit seriösen Beispielbeiträgen auf sowie mit solchen Texten, die der Nutzer als Fake News klassifiziert. Mithilfe dieser Lernsets wird das System trainiert. Um Falschmeldungen herauszufiltern, wenden die Forscherinnen und Forscher Machine Learning-Verfahren an, die automatisiert nach bestimmten Merkmalen in den Texten und den Metadaten suchen. Das können beispielsweise in einem politischen Kontext auf semantischer Ebene Formulierungen und Wortkombinationen sein, die sich weder im alltäglichen Sprachgebrauch noch in der journalistischen Berichterstattung finden wie die aktuelle Bundeskanzlerin. Zu den Merkmalen zählen auch sprachliche Fehler. Dies ist insbesondere dann der Fall, wenn der Autor für die Formulierung der Fake News Deutsch und nicht seine eigene Muttersprache verwendet. Dann deuten etwa falsche Gedankenstriche, Orthografie-, Deklinations- oder Satzbaufehler darauf hin, dass eine Meldung eine Fake News sein könnte. Unangemessene Ausdrücke oder umständliche Formulierungen können ein weiteres Indiz sein.

Zu den Merkmalen zählen auch Metadaten. Wie häufig wird gepostet, wann wird ein Tweet abgesetzt und um welche Uhrzeit. Aufschlussreich ist der Zeitpunkt eines Posts. Er kann darauf hinweisen, aus welchem Land und welcher Zeitzone der Sender Meldungen absetzt. Eine hohe Sendefrequenz deutet auf Bots hin, was die Wahrscheinlichkeit einer Fake News erhöht. Auch die Vernetzung der Accounts und Follower kann für Analysten von großer Bedeutung sein.

Die Sendedaten und deren Anzahl aber auch die Netze der Follower lassen sich in Form von Heatmaps und Graphen visualisieren. Aus der Struktur der Netze und ihrer Knoten lässt sich beispielsweise ablesen, welcher Knoten eine Fake News in Umlauf gebracht oder eine Fake News-Kampagne initiiert hat. Auch Hate Speech lässt sich automatisiert erkennen.

(Autor: Sebastian Halm )

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