Unsichtbare Kaufsignale im Vertrieb sichtbar machen Hier anmelden und live reinhören
Kunden suchen, vergleichen und entscheiden zunehmend, bevor der Vertrieb sie überhaupt wahrnimmt. Erfahren Sie, wie sich Daten, Signale und Veränderungen nutzen lassen, um aktuellen Bedarf früher zu erkennen und aus Tausenden potenziellen Kunden die wirklich relevanten herauszufiltern.

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Saubere Produktdaten: Pflicht und Umsatzhebel zugleich Vortrag besuchen und Produktdaten fit für KI machen
GPSR, EU-Label und Digitaler Produktpass erhöhen die Anforderungen an Produktdaten. Gleichzeitig brauchen auch KI-Agenten eindeutige und konsistente Informationen. Erfahren Sie, wie Händler Datenqualität optimieren, Verantwortlichkeiten klären und damit Rechtssicherheit, KI und Umsatz verbinden.

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Datenschutzlücke bei Bezahlsystem Novalnet: Wenn man sehen kann, was die Ministerin online kauft

16.02.2015 Ein Sicherheitsleck beim deutschen Zahlungsanbieter Novalnet AG (Händlerwerbung: "Sicherheit für Kunden = mehr Umsatz für Sie") machte Transaktionen von Kunden aus hunderten Onlineshops für Jedermann ohne Passwortabfrage zugänglich. Vom Weinhandel bis hin zu Erotik-Webseiten waren branchenübergreifend Shops betroffen. Brisant: Unter den Daten befinden sich auch die Shopbesuche dutzender Prominenter.

 (Bild: Jan Thau, aboutpixel.de)
Bild: Jan Thau, aboutpixel.de
Zu den Opfern der Datenpanne zählen laut Computerbild, die den Fall zuerst veröffentlichte, beispielsweise Moderatorin Sonja Zietlow , Rockmusiker Udo Lindenberg , Schauspieler Wotan Wilke Möhring , SPD-Bundesministerin Andrea Nahles und Volksmusikerin Stefanie Hertel .

Auch für Nicht-Prominente können die Daten peinlich werden: Zwar waren nicht die bestellten Waren zu sehen, aber häufig erlauben die Transaktionen unautorisierten Betrachtern Rückschlüsse - wenn klar ist, dass jemand bei einem Kontaktportal oder einem Erotikshop bezahlt. Das Sicherheitsleck bei Novalnet ist mittlerweile wieder geschlossen. Über den Schaden gibt es noch keine Übersicht. Das Unternehmen könnte gegen geltendes Datenschutzrecht verstoßen haben - bei solchen Vergehen drohen hohe Bußgelder. Darüber hinaus haben Shops und Kunden Schadensersatzansprüche gegen den Payment-Service-Provider (PSP), wenn die Sicherheitslücke Schaden verursacht hat.

Nachtrag: Der Artikel auf Computerbild ist mittlerweile nicht mehr abrufbar.
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