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W3B-Studie: Mobiles Internet als Premium-Segment

27.07.10 Die rasant steigende Nachfrage nach mobilen Apps gilt als Indikator für die wachsende Bedeutung des mobilen Internet. Welche Anwendungen und welche Endgeräte bei den mobilen Internetnutzern ganz oben auf der Beliebtheitsskala stehen, haben die Marktforscher von Fittkau & Maaß untersucht.

Die neue W3B-Studie von Fittkau & Maaß zur Homepage dieses Unternehmes Relation Browser hat ergeben, dass allein zwei Drittel (66 Prozent) aller Smartphone-Besitzer Apps, Ovis & Co. nutzen - und zwar vorwiegend die kostenfreien (von 69 Prozent). Mobile Navigationsservices sind dabei aus Nutzersicht die allerwichtigste Anwendung, aber auch Spiele, Nachrichten und Wetterinformationsdienste haben es den Smartphone-Nutzern angetan.

Doch die W3B-Studienergebnisse zeigen auch, dass das mobile Internet die Masse noch nicht erreicht hat. Vielmehr ist und bleibt es vor allem ein Medium für die Besitzer der mobilen Premium-Geräte, den Smartphones. Unter Ihnen finden sich weitaus mehr aktive Nutzer des mobilen Internet als unter den Eigentümern herkömmlicher Internet-Handys. Sowohl bei der Nutzungsdauer als auch bei der Menge und Vielfalt der genutzten Online-Services und -Features sind die Smartphone-Besitzer den normalen Internet-Handy-Surfern weit voraus.

Ein zukünftiges Wachstum des mobilen Internet ist somit vornehmlich aus dem Bereich der Smartphones, allen voran dem iPhone, zu erwarten. Die Studienergebnisse zur Ausstattung der Internet-Nutzer mit mobilen Endgeräten zeigen, dass Smartphones die normalen Internet-Handys nach und nach ersetzen werden.

Anders als die Smartphoner steht die Masse der Internet-Nutzer dem mobilen Internet weiter kritisch gegenüber. Sie bemängeln einerseits zu hohe bzw. undurchsichtige Kosten, zum anderen den mangelnden Bedienungskomfort des mobilen Internet.

Der große Wachstumsschub für den mobilen Online-Markt steht den W3B-Studienergebnissen zufolge noch aus. Möglicherweise kann er durch neue Geräte aus der Welt der Surfpads und Tablet-PCs noch verstärkt werden.

(Autor: Susan Rönisch)

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