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Fünf Schritte wie sich der Weihnachtsansturm im Online-Shop besser managen läßt

21.12.11 Die Weihnachtssaison ist die wichtigste Zeit für den Online-Handel, denn in den letzten vier Wochen vor den Feiertagen werden bis zu 40 % des Umsatzes erwirtschaftet. Analysten prognostizieren bereits für das Jahr 2011 einen Anstieg des Online-Umsatzes von 15 bis 16 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Umso wichtiger ist es für Betreiber von Online-Shops sich an bestimmte Grundregeln zu halten. Folgende fünf Schritte rät Akamai Technologies zur Homepage dieses Unternehmes Relation Browser Dienstleister-Dossier einsehen daher zu beachten

  1. Eindeutige Zuordnung der Events auf der Sales-Agenda - jedes Verkaufsevent muss im Vorfeld minutiös geplant werden unter Berücksichtigung sämtlicher Charakteristika wie:
    • Umfang und evtl. Begrenzungen der Angebote,
    • Zielgruppenbestimmung (möchte man bspw. eine größere Zielgruppe über Facebook erreichen, sind mobile Geräte involviert?)
    • Anforderungen an die Online-Shopper
    • Voraussagen (wird eine höhere Anzahl an Käufern als gewöhnlich erwartet?)
    • Eine DDoS-Attacke muss wie ein normales Event "geplant" werden, damit sie im Vorfeld abgewehrt werden kann und der Zugriff auf die Website in der wichtigsten Zeit des Jahres gewährleistet ist. Ebenso müssen böswillige Angriffe, die auf den Diebstahl sensibler Daten ausgerichtet sind, am besten über eine Web Application Firewall abgewehrt werden.


  2. Belastungstest - Besonders in Hochzeiten bewegen sich die User anders auf den Websites als in der "normalen" Saison: Die Konversion erfolgt schneller unter Druck, die Last auf den Einkaufswagen ist dann höher als auf den Produktkatalog. Aus der Erfahrung eines Events sollte der Online-Händler das Verhalten seiner User für ein ähnliches Event ableiten, um auf die Lastverteilung entsprechend vorbereitet zu sein. Zudem empfiehlt sich verteiltes Load Testing über verschiedene Regionen und Netzwerke hinweg, um die Belastungsfähigkeit der Website auf den Prüfstand zu stellen.

  3. Priorisieren bekannter Schwachstellen - Schwachstellen müssen identifiziert und diejenigen zuerst behoben werden, die sich leicht adressieren lassen. Mit dem Abweisen anonymer Page-Anfragen, die bis zu 60 Prozent des gesamten Traffics auf der Website ausmachen, wird die Applikations- und Datenbankinfrastruktur entlastet und die Website hat wieder mehr Kapazitäten, um Traffic-Wachstum aufzunehmen. Um über das effektive Vorgehen bei Schwachstellen zu entscheiden, ist es wichtig, in einem funktionsübergreifenden Team darüber zu diskutieren, das Netzwerk- und Datenbankadministratoren ebenso umfasst wie die Marketing-Abteilung.

  4. Aufstellen eines Notfallplans für Ausfallzeiten - Webshop-Betreiber müssen die für sie am besten geeignete Back-Up-Option abschätzen, um für Ausfälle gewappnet zu sein. Zudem bietet sich der Einsatz einer Applikation an, über die bei hoher Server-Auslastung Besucher mit einer geringeren Priorität zu einer alternativen Unternehmensseite (die z.B. ein Video oder Coupons präsentiert) umgeleitet werden können.

  5. Koordination der Reaktion auf Probleme - Jeder muss seine Verantwortlichkeiten kennen, wenn ein unerwartetes Ereignis wie Attacken auf die Website auftreten. Daher empfiehlt sich die Erstellung eines Playbooks, in dem sämtliche Verhaltensweisen festgelegt und auch die wichtigsten Technologiepartner berücksichtigt sind.

(Autor: Markus Howest)

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