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Instant Articles: Bild und Spiegel veröffentlichen ganze Artikel auf Facebook

13.05.2015 Deutschlands größte Tageszeitung ist eine der ersten, die sich in Facebooks   Abhängigkeit begibt: Bild   will künftig ganze Artikel im Newsfeed der Nutzer des sozialen Netzwerks erscheinen lassen - ohne Link zur eigenen Homepage. Auch der Spiegel   macht mit.

 (Bild: Facebook)
Bild: Facebook
Erst vor wenigen Tagen, als Facebook den neuen Service Instant Articles angekündigt hatte, prognostizierte iBusiness, dass sich nun eine Unmenge an Nachrichtenseiten auf das Angebot stürzen werden. Jetzt macht Bild.de den Anfang. "Millionen von Nutzern des sozialen Netzwerks in Deutschland können künftig Bild.de-Angebote direkt in ihrem Facebook-News-Feed lesen", jubelt der Axel-Springer-Verlag  . Die Bild solle weiterhin die Hoheit und Verantwortung sowie die Rechte der journalistischen Inhalte behalten.

Facebook hatte den Verlag mit einigen Schmankerln gelockt: Werbung, die Facebook im Umfeld der Inhalte darstellt, vermarktet Axel Springer selbst. Außerdem erhalte der Verlag Einblick in die Nutzerdaten. Gemeinsam wollen beide Parteien zudem ein Bezahlmodell für journalistische Inhalte auf Facebook vorantreiben. In Gegenzug dazu gibt Bild zum einen einen Teil seiner Markenhoheit ab, schließlich lesen die Nutzer die Artikel in ihrer Wahrnehmung nicht mehr auf Bild.de, sondern auf Facebook. Zum anderen verliert das Medium Traffic.

Neben Bild startet eine ganze Reihe weiterer bekannter Medien mit Instant Articles: Aus Deutschland ist ebenfalls der Spiegel dabei. Außerdem machen die New York Times  , National Geographic  , Buzzfeed  , NBC  , The Atlantic  , The Guardian   und BBC News   mit.
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